Projekte im Bereich Internationalisierung

Die Universität Mannheim verfolgt mit ihrer Internationalisierungsstrategie die Ziele, ihre Sichtbarkeit im internationalen Kontext zu erhöhen und gleichzeitig die internationale Orientierung innerhalb der Universität Mannheim zu stärken. Um dies zu erreichen, werden an der Universität Mannheim zurzeit folgende Projekte im Bereich Internationalisierung durchgeführt:

Alumni@Work - Challenges and Opportunities in the Global Labor Market
Laufzeit: Januar 2015 – Dezember 2017

Worum geht's? Im Frühlingssemester 2015 wurde mit der englischsprachigen Vortrags- und Diskussionsreihe Alumni@Work ein neues Gemeinschaftsprojekt ins Leben gerufen.  Die aus Mitteln des Auswärtigen Amtes finanzierte Reihe wird organisiert vom Akademischen Auslandsamt, ABSOLVENTUM MANNHEIM sowie den fünf Fakultäten der Universität Mannheim und fokussiert auf den Kontakt mit den internationalen Alumni aller Fakultäten. Im Mittelpunkt der Veranstaltungsreihe stehen die im Ausland tätigen internationalen Absolventinnen und Absolventen der Universität.

Die Universität Mannheim freut sich sehr, das Band mit ihren internationalen Absolventen und Absolventinnen zu stärken und diese für einen Vortrag an ihrer Alma Mater zu gewinnen, in dem sie über ihren ganz persönlichen Karriere- und Berufsweg in den globalen Jobmarkt und ihre Erfahrungen in der internationalen Arbeitswelt berichten. Die Vortragsreihe Alumni@Work richtet sich an alle internationalen Studierenden und Austauschstudierenden, sowie an alle, die aus erster Hand mehr über die Möglichkeiten und Herausforderungen erfahren wollen, die der internationale Arbeitsmarkt bietet.


Campus International

Laufzeit: Juli 2013 - Juni 2017

Worum geht's? Das Projekt Campus International setzt bei den sprachlichen Hürden an, auf die Internationals in Mannheim stoßen. Mit der Übersetzung von Formularen, Merkblättern, Prüfungsordnungen und offiziellen Schreiben ins Englische sollen die Sprachbarrieren nach und nach abgebaut werden.

Ziel der Universität ist es, einen internationalen Campus zu schaffen, den Studierenden und Wissenschaftlern einen Aufenthalt in Mannheim ohne Deutschkenntnisse zu ermöglichen und so die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Universität Mannheim zu steigern. In den ersten beiden Jahren des Projekts wurden bereits rund 550 Dokumente übersetzt. Anfang 2017 soll eine Terminologiedatenbank veröffentlicht werden, um mittelfristig allen Mitarbeitern der Universität Mannheim die Erstellung von englischen Texten zu erleichtern. Weitere Informationen zum Projekt Campus International


Landeskoordinationsstelle für Übersetzungsangelegenheiten im Hochschulwesen Baden-Württemberg

Laufzeit: Oktober 2016 – September 2018

Worum geht’s? Aufbauend auf dem Projekt Campus International geht es auch hier um englische Übersetzungen, allerdings auf Landesebene. Viele Dokumente, die für Internationals wichtig sind, existieren an anderen Universitäten und Hochschulen in gleicher oder ähnlicher Form. Zusammen mit dem baden-württembergischen Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst hat die Universität Mannheim eine Landeskoordinationsstelle eingerichtet, die für die Übersetzung von übergreifenden Texten zuständig ist. Die hier erstellten Übersetzungen und Terminologiesammlungen werden allen interessierten Landesuniversitäten und -hochschulen zur Verfügung stehen.

Die Arbeit der Koordinationsstelle wird außerdem vom Netzwerk für Hochschulübersetzer/innen Baden-Württemberg unterstützt. Übersetzer/innen und andere für internationale Angelegenheiten zuständige Mitarbeiter/innen an Universitäten und Hochschulen helfen bei der Erhebung des Übersetzungsbedarfs und sind aktiv am Aufbau einer gemeinsamen Datenbank beteiligt. Weitere Informationen zur Landeskoordinationsstelle

I² - International im Quadrat
Laufzeit: Januar 2012 – Dezember 2016

Worum geht's? Mittels des im Rahmen des „Bund-Länder-Programms für bessere Studienbedingungen und mehr Qualität in der Lehre“ finanzierten Projekts strebt die Universität Mannheim eine Professionalisierung ihrer Internationalisierungsstrukturen an, um ihre Studierenden für ein international und interkulturell geprägtes Arbeits- und Tätigkeitsumfeld zu qualifizieren.

Die deutsche Gesellschaft steht aufgrund der zunehmenden Globalisierung, des demographischen Wandels und des damit einhergehenden Fachkräftemangels vor großen Herausforderungen. Als Bildungsinstitution will die Universität Mannheim diesen aktiv begegnen. Mit Hilfe der Förderung begann sie daher 2012 ihr Lehr-, Beratungs- und Serviceangebot auf die sich ändernden Anforderungen auszurichten.

Konkret verfolgt die Universität Mannheim mit dem Projekt die nachfolgenden Ziele:
1. Ausbau der Austauschprogramme mit Partneruniversitäten weltweit sowie Steigerung der Incoming- und Outgoing-Zahlen
2. Ausbau der Beratung und Betreuung international mobiler Studierender
3. Internationalisierung des Lehrangebots bzw. Ausbau des englischsprachigen Lehrangebots sowie Stärkung der Internationalisierung im Bereich des Lehrpersonals
4. Förderung von Auslandsaufenthalten der Mannheimer Lehrenden
5. Förderung der internationalen Weiterbildung von akademischen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen
6. Aufbau einer internationalen Lern- und Kommunikationsplattform


IPID4all – Internationalization of Doctoral Education@the University of Mannheim
Laufzeit: Januar 2015 bis Oktober 2017

Worum geht's? Das Programm IPID4all (International Promovieren in Deutschland - for all) hat das Ziel, international wettbewerbsfähige Promotionsbedingungen zu schaffen, die für den wissenschaftlichen Nachwuchs weltweit attraktiv sind. IPID4all zielt darauf ab die „Internationalization@home” sowie „Internationalization Abroad” weiter auszubauen und bündelt alle Internationalisierungsaktivitäten in drei wesentlichen Maßnahmenpaketen:

• Steigerung der internationalen Mobilität durch die Förderung von Forschungsaufenthalten, Teilnahmen an Fachtagungen und Summer Schools im Ausland und die Aufnahme internationaler Praktikanten an der Universität Mannheim
• Stärkung internationaler Kooperationen
• Ausbau und Weiterentwicklung eines englischsprachigen, überfachlichen Qualifizierungsprogramms für internationale Promovierende und Betreuer internationaler Promovierender


IPID4all wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Projektträger ist der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD). Weitere Informationen zum Projekt IPID4all


Oktopus – Das Fachinformationsportal der Akademischen Auslandsämter in Deutschland (finanziert durch den DAAD)
Laufzeit: seit 1990

Worum geht’s? Oktopus ist eine passwortgeschützte Internetplattform, die für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Akademischen Auslandsämter in Deutschland eingerichtet wurde. Oktopus stellt speziell und ausschließlich Informationen für die Auslandsämter und International Offices an den deutschen Hochschulen zur Verfügung.

Darüber hinaus haben die Beschäftigten der Auslandsämter die Möglichkeit, sich in verschiedenen Foren auszutauschen und zu vernetzen. Weitere Informationen zu Oktopus (Flyer als PDF)


STIBET II – Modellprojekt zur Verbesserung der Willkommenskultur
Step by Step - Integration internationaler Degree-Seeking-Studierender in den deutschen Arbeitsmarkt
Laufzeit: Juli 2015 - Dezember 2017

Worum geht's? Aus Mitteln des Auswärtigen Amtes bietet der DAAD den Hochschulen ein kombiniertes Stipendien- und Betreuungssystem (STIBET) an. Durch die neue Programmkomponente STIBET II werden Modellprojekte zur Erhöhung des Studienerfolgs, zur Verbesserung der sozialen Integration oder zur Integration der Internationals in den Arbeitsmarkt gefördert.

Mit ihrem Modellprojekt „Step by Step - Integration internationaler Degree-Seeking-Studierender in den deutschen Arbeitsmarkt“ verfolgt die Universität Mannheim das Ziel die Integration von internationalen Absolventinnen und Absolventen in den (deutschen) Arbeitsmarkt zu erleichtern, die beruflichen Einstiegchancen der Studierenden zu erhöhen und sie in ihren Bleibeabsichten zu stärken. Gemeinsam mit starken universitätsinternen und externen Partnern will die Universität Mannheim ein auf die Internationals zugeschnittenes Beratungs- und Workshop-Angebot zum Berufseinstieg aufbauen und in den kommenden zwei Jahren die folgenden Maßnahmen umsetzen:

1. Informationsvorträge zum Arbeits-/ und Aufenthaltsrecht
2. Ausbau der englischsprachigen Bewerbertrainings
3. Individuelles Bewerbungscoaching für internationale Studierende
4. Berufsvorbereitende Deutschkurse mit integrierten Firmenbesuchen
5. Erweiterung der Vortragsreihe Alumni@Work
6. Entwicklung einer Jobbörse mit spezifischen Angeboten für internationale Studierende

Programmflyer Step by Step (PDF)

Weitere Informationen zu STIBET II


University of Mannheim Research Alumni (MaRA)

Laufzeit: Oktober 2014 - März 2016

Worum geht's? Das internationale Forscher-Alumni-Netzwerk MaRa soll ehemalige Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auch nach ihrem Forschungsaufenthalt mit der Universität Mannheim verbinden. Seit Oktober 2014 wird das Netzwerk der Universität Mannheim von der Alexander von Humboldt-Stiftung mit einer Gesamtsumme von 30.000 Euro unterstützt.

Das Welcome Center der Universität Mannheim und die Graduiertenschule Graduate School of Economic and Social Sciences (GESS) lädt alle ehemaligen internationalen Wissenschaftler ein, sich untereinander und mit der Universität Mannheim zu vernetzen. Eine interaktive Alumni-Weltkarte ermöglicht Forscher-Alumni sich untereinander zu vernetzen. Weitere Informationen zu MaRA

Bewerbung: Bewerbungen sind durchgehend möglich. Zum jeweiligen Monatsende werden die eingegangenen Bewerbungen gesichtet und die Stipendien vergeben.