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Untersuchung von Vorwürfen wissenschaftlichen Fehlverhaltens gegenüber Professor Dr. Ulrich Lichtenthaler

Pressemitteilung vom 28. März 2013
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Zu dem laufenden Verfahren zur Untersuchung von Vorwürfen wissenschaftlichen Fehlverhaltens gegen Prof. Dr. Ulrich Lichtenthaler von der Mannheimer Fakultät für Betriebswirtschaftslehre erklärt der Rektor der Universität Mannheim, Prof. Dr. Ernst-Ludwig von Thadden:

„Die zuständige Untersuchungskommission der Universität Mannheim ist seit dem 24. Juli 2012 mit den Vorwürfen gegen Prof. Dr. Ulrich Lichtenthaler befasst. Das Ergebnis der Untersuchung war zunächst für Ende März 2013 angekündigt. Der Zeitplan konnte aufgrund der Komplexität der Vorwürfe jedoch nicht eingehalten werden. Ich gehe davon aus, dass der Bericht der Kommission spätestens im Juni vorgelegt werden wird. Auf Grundlage des Berichts wird die Hochschulleitung dann schnellstmöglich eine Entscheidung treffen.

Die Untersuchungskommission arbeitet seit vergangenem Jahr intensiv an der Aufklärung des Sachverhalts. Sie hat mit erheblichem zeitlichem Einsatz ihrer Mitglieder sowie weiterer Wissenschaftler der Universität Mannheim zahlreiche Maßnahmen ergriffen, um mögliche Verstöße gegen wissenschaftliche Standards feststellen und bewerten zu können. Unter anderem hat die Kommission externe Gutachten in Auftrag gegeben, Auskunftspersonen befragt und umfangreiche eigene Auswertungen durchgeführt.

Die erhobenen Vorwürfe haben sich im Laufe der Untersuchung als sehr viel komplexer erwiesen, als die Kommission und die Hochschulleitung dies im Sommer 2012 angenommen hatten. Auch sind die Sachverhalte wesentlich schwieriger zu beurteilen als dies etwa bei den Plagiaten in Doktorarbeiten, die in letzter Zeit die Öffentlichkeit beschäftigt haben, der Fall war.

Die Universität Mannheim wird weiterhin alles tun, um die erhobenen Vorwürfe umfassend und gewissenhaft aufzuklären. Wir sind uns bewusst, dass das Verfahren erhebliche Bedeutung für die Beteiligten, aber auch für das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Wissenschaft hat. Gerade deshalb muss eine sorgfältige Untersuchung mit belastbaren Ergebnissen Vorrang vor einem schnellen Abschluss des Verfahrens haben.“

Kontakt:
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