Tagung zur Digitalisierung des Rechtswesens


Schafft die Digitalisierung einen neuen Zugang zum Recht? / Öffentliche Veranstaltung am 1. September an der Universität Mannheim

Pressemitteilung vom 22. August 2017
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Am Freitag, dem 1. September 2017, findet ab 11 Uhr im Fuchs-Petrolub-Festsaal der Universität Mannheim (Schloss Ostflügel, 1. OG) eine Tagung zur Digitalisierung des Rechtswesens statt. Studenten, Wissenschaftler und Praktiker aus ganz Deutschland diskutieren, inwieweit digitale Innovationen einen besseren Zugang zum Recht ermöglichen können. Der Eintritt ist frei. Um eine Anmeldung per E-Mail an legaltech@jura.uni-mannheim.de wird gebeten.

Unter dem Begriff legal tech sind in den vergangenen Jahren vielfältige Formen digitaler Unterstützung für die juristische Arbeit entstanden. Bei der Rechtsdurchsetzung ist die Digitalisierung vor allem dort von Bedeutung, wo gleichgelagerte Ansprüche massenweise auftreten. Häufig geht es dabei um geringwertige Verbraucherforderungen, die moderne Rechtsdienstleister heute online einsammeln und dann gebündelt durchsetzen. Dabei geht es etwa um Schadensersatz für Flugverspätungen, um die Anwendung der Mietpreisbremse oder auch um Gewährleistungsansprüche von Autokäufern im aktuellen Abgas-Skandal. Für die Zukunft diskutiert man selbstvollziehende Verträge, so genannte smart contracts, die Kundenansprüche automatisch auszahlen, ohne dass man einen Finger rühren müsste. Die Tagung an der Universität Mannheim beleuchtet diese Entwicklungen und gibt einen Ausblick auf die Konfliktlösung von morgen.

Programmübersicht

Kontakt:
Jutta Metz
Universität Mannheim
Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Internationales Unternehmens- und Finanzmarktrecht, Europäisches Wirtschaftsrecht
Tel. +49 621 181-1589
E-Mail: jmetz@rumms.uni-mannheim.de

Katja Bär
Leiterin Kommunikation und Fundraising
Pressesprecherin
Universität Mannheim
Tel. +49 (0) 621 181-1013
E-Mail:
baer@uni-mannheim.de