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Internationale Konferenz an der Schnittstelle von Literatur, Kultur und Wirtschaft

„For what it’s worth – Challenging and negotiating value in literature and in economic theory” – englischsprachige Konferenz vom 1.-3. Juni 2017 an der Universität Mannheim

Pressemitteilung vom 29. Mai 2017
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Wer bestimmt den Wert von Ware, Arbeit und Leistung? Welches Verständnis von ökonomischem Handeln versteckt sich hinter der Metapher der ‚unsichtbaren Hand‘, die die Bewegungen von Angebot und Nachfrage versinnbildlicht und zu dirigieren scheint? Welchen Einfluss haben moralische und soziale Wertvorstellungen auf die marktwirtschaftlichen Wertverhandlungen?

In 16 Vorträgen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Frankreich, Spanien, den USA, Deutschland und der Schweiz geht es während der dreitägigen Tagung um Spannungen zwischen moralischen, ästhetischen und ökonomischen Werten sowie um die Frage, wie diese in Literatur und Wirtschaft dargestellt und ‚verhandelt‘ werden.

Die dreitägige Konferenz ist aus einer deutsch-französischen, interdisziplinären Zusammenarbeit entstanden, die über die Veranstaltung hinaus fortgeführt werden soll. Die Literaturwissenschaftlerinnen Dr. Agnieszka Komorowska (Universität Mannheim) und Dr. Annika Nickenig (Humboldt-Universität zu Berlin) kooperieren hierbei mit der Pariser Wirtschaftswissenschaftlerin Dr. Claire Pignol von der Forschergruppe Phare an der Universität Paris 1 Panthéon-Sorbonne, die an der Schnittstelle von Literatur und Ökonomie arbeitet.

Die Fragen aus dem Spannungsfeld von Literatur-, Kultur- und Wirtschaftswissenschaft sollen im Rahmen der internationalen Konferenz diskutiert und um eine historische Perspektive erweitert werden. Dabei wird ein Bogen von der Renaissance und der Frage nach einer psychischen Hypothek bei Montaigne über die Erfindung des ‚homo oeconomicus‘ in der Aufklärung bis hin zur Verhandlung des Marktwertes der Marke ‚Autor‘ auf dem zeitgenössischen Buchmarkt gespannt.

Die interdisziplinäre Tagung fügt sich besonders gut zum Profil der Universität Mannheim und will auch interessierte Studierende ermutigen, an den Gesprächen und Diskussionen teilzunehmen.

Der Eintritt zu der Konferenz ist frei.

Das vollständige Programm zur Tagung finden Sie unter dem folgenden Link:
http://romanistik.uni-mannheim.de/aktuelles/Value_Program_Endfassung.pdf

Kontakt:
Dr. des. Agnieszka Komorowska
Romanisches Seminar der Universität Mannheim
Abteilung Literatur- und Medienwissenschaft
D-68131 Mannheim
Tel: +49 621 181 2374
E-Mail: komorowska@phil.uni-mannheim.de

Katja Bär
Universität Mannheim
Leitung Kommunikation und Fundraising
Pressesprecherin
Tel.: 0621/181-1013
E-Mail: baer@uni-mannheim.de