Fundsachen

Sämtliche innerhalb des räumlichen Bereichs der Universität aufgefundenen Gegenstände sind bei dem zuständigen Hausmeister abzuliefern. Die Fundsachen werden zentral von der Pforte, Haupteingang Schloss Ostflügel, verwahrt (in einer Vitrine neben dem Fahrstuhl hinter der Pforte). Gefundenes Geld wird bei der Universitätskasse eingezahlt. Wertgegenstände und Kostbarkeiten von besonders hohem Wert werden der Kasse zur Verwahrung übergeben.

Die Verwaltung, Aufbewahrung und Aushändigung der Fundgegenstände an die Verlierer, die Eigentümer oder sonstigen Empfangsberechtigten obliegt dem Personal der Pforte. Vor der Herausgabe von Fundsachen ist die Empfangsberechtigung der/des Empfängers/in zu überprüfen. Notwendige Auslagen sind von ihr/ihm vor Aushändigung zu erstatten.

Fundgegenstände, die 4 Wochen nach ihrer Ablieferung nicht abgeholt sind, werden am Schwarzen Brett öffentlich ausgeschrieben. In dem Anschlag werden die Empfangsberechtigten zur Anmeldung ihrer Rechte binnen einer Frist von 6 Wochen, vom Datum des Aushangs an gerechnet, aufgefordert (§ 6 Fundsachenanordnung in Verbindung mit der Verordnung der Landesregierung über die Bekanntmachung von Funden und unanbringlichen Sachen vom 29. September 1981).

Gegenstände mit einem Wert von über 500,- € werden in den Rektoratsnachrichten bekannt gegeben (§ 6 Satz 2 Fundsachenanordnung).

Nach ergebnislosem Ablauf der Frist wird die Sache der Fundsachenstelle des zuständigen Amtsgerichts zur öffentlichen Versteigerung übergeben.