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Zahlen & Geschichte

Kennzahlen

Professoren: 166
Wiss. Mitarbeiter: rund 800
Nichtwiss. Mitarbeiter: rund 550
Studierende: rund 11.000
Etat: rund 71 Mio. Euro
Drittmitteleinnahmen: rund 18 Mio. Euro
Akkreditierung "Triple Crown" (Fakultät BWL): AACSB, EQUIS, AMBA.

Studierendenstatistik 

Im Bereich Studierendenstatistik können Sie die Studierendenzahlen der Universität Mannheim abrufen. In den einzelnen Statistiken (pdf) sind alle Studierenden enthalten, die im aktuellen Semester eingeschrieben sind.


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Jubiläum 2007

Die Universität Mannheim feierte im Juli 2007 ihr 100-jähriges Jubiläum. Dieses Jubiläum wurde gemeinsam mit allen Studierenden, Mitarbeitern und den Bürgern der Region begangen. Unter der gemeinsamen Leitthematik "Wirtschaftsethik und Wirtschaftswirklichkeit - Herausforderungen im Informationszeitalter" begleiteten zahlreiche Veranstaltungen, Projekte und Studienarbeiten das Jubiläum und dessen Vorbereitung. Nicht die Festveranstaltung stand dabei im Vordergrund, sondern die interdisziplinäre Arbeit am gemeinsamen Thema.

Jubiläum 2007

Geschichte

Der wirtschaftswissenschaftliche Schwerpunkt der Universität Mannheim ist historisch bedingt. Ihre Wurzeln reichen zurück auf die 1907 auf Initiative des Mannheimer Bürgertums gegründete städtische Handelshochschule. Gefördert von der Handelskammer, verwandelte sich die Hochschule, die bis in die 30er Jahre junge Kaufleute ausbildete, in ein Zentrum höherer Bildung. Neben Veranstaltungen in den Wirtschaftswissenschaften wurden Vorlesungen in Philosophie, Geschichte, Kunst und in den Naturwissenschaften angeboten. In der Zwischenkriegszeit kamen das Institut für Psychologie und Pädagogik sowie ein Dolmetscherinstitut hinzu.

  
historisches Bild vom Schloss

 1933 gliederten die nationalsozialistischen Machthaber die Hochschule in die Universität Heidelberg ein. Von den 14 jüdischen Dozenten der Handelshochschule überlebten nur drei den Holocaust. Unter den Opfern ist auch der Leiter des Psychologischen Instituts und Rektor der Handelshochschule Otto Selz. Die Otto-Selz-Straße, die vom Osten ausgehend um die Universität führt, erinnert an den anerkannten Erforscher von Denkprozessen.

Die Neugründung der Hochschule erfolgte 1946 als staatliche Wirtschaftshochschule. Aus dieser Zeit stammt das Signet der Universität, das die enge Verbindung mit der Stadt Mannheim symbolisiert. Die Umschrift IN OMNIBUS VERITAS ist der Satzung Karl-Theodors entnommen, mit der dieser die Kurpfälzische Akademie der Wissenschaften 1763 ins Leben rief. „In Allem Wahrheit, sei das höchste Gesetz – in omnibus veritas suprema lex esto“ lautet das vollständige Zitat.

Seit der offiziellen Ernennung zur Universität im Jahr 1967 sind die Studierendenzahl und das Fächerangebot stark gewachsen. An fünf Fakultäten werden heute erstklassige Möglichkeiten zur akademischen Aus- und Weiterbildung geboten. Dem Prinzip der praxisnahen Ausbildung, das die Gründung vor 100 Jahren prägte, fühlt sich die Universität bis heute verpflichtet. Viele Studienfächer, beispielsweise in den Sozialwissenschaften, der Informatik, der Rechtswissenschaft oder in den Geisteswissenschaften, bieten die Möglichkeit, neben dem Hauptfach zusätzlich auch fundierte wirtschaftswissenschaftliche Kenntnisse zu erwerben. Mit der Verabschiedung des Struktur-und Entwicklungsplans im Frühjahr 2008 wurde die Vernetzung aller Fächer gefestigt. Im Rahmen der Exzellenzinitiative des Bundes wird die Universität mit einer Graduiertenschule gefördert, an der 110 Doktoranden in Wirschafts- und Sozialwissenschaften ausgebildet werden.

 

Geschichtsdaten im Überblick   I   Historische Tafeln im Schloss   I   www.schloss-mannheim.de


 
 
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