bwGRiD Cluster Mannheim
Die staatlichen Universitäten des Landes Baden-Württemberg haben sich entschlossen, eine regionale Grid-Cluster-Infrastruktur aufzubauen. Federführend bei dem Vorhaben ist das Höchstleistungsrechenzentrum Stuttgart (HLRS). Die Cluster-Hardware wurde finanziert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung. Personal und Storage-Infrastruktur werden vom Land Baden-Württemberg getragen. Unser Parallelrechner grid.uni-mannheim.de ist einer dieser Hochleistungscluster der bwGRiD-Initiative.
Der an der Universität Mannheim aufgestellte Cluster besteht aus 140 sogenannten Blades (auf das Minimum reduzierten Mainboards). Diese Blades sind die Compute Nodes des Clusters. Die Maschine kann genutzt werden für
- Parallel Computing mit verteiltem Speicher (Jeder Compute-Node besitzt seinen eigenen Speicherbereich. Andere Nodes können nicht auf diesen Teil des Speichers lesend oder schreibend zugreifen. Alle 140 Nodes mit insgesamt 1120 Cores können genutzt werden.)
- Parallel Computing mit gemeinsamem Speicher (Bis zu 8 Cores partipizieren an einem gemeinsamen Speicher, d.h. jeder Core kann hier lesen und schreiben.)
- Skalarbetrieb (Nur ein Core arbeitet an dem Auftrag.)
Der Cluster ist konzipiert für den Batchbetrieb, d.h. Aufträge werden nicht-interaktiv gerechnet. Dabei wird eine Befehlsdatei abgearbeitet, die zuvor vom Nutzer erstellt wurde. Interaktiver Zugriff ist ebenfalls möglich, z.B. zur Entwicklung von Software (Tests, Debugging) und für die Nutzung interaktiver Programme.
- Hardware
- Software (Informationen zur installierten Software)
- Zugangsberechtigung
- Login-Server (Zugangsknoten, Vorrechner)
- Batch-Jobs
- Interaktiver Zugang auf die Compute-Nodes
- Umgebung definieren
- Permanente und temporäre Dateien
- Zitieren in Veröffentlichungen
- Ansprechpartner
- Vortragsfolien der Einführungsveranstaltung vom 8. April 2008
Kopplung mit bwGRiD Cluster Heidelberg
Seit Juli 2009 sind die bwGRiD Cluster von Mannheim und Heidelberg zu einem einzigen Cluster gekoppelt. Es gibt eine gemeinsame Benutzerverwaltung und ein gemeinsames Batch-System. Den Nutzern der Universitäten Mannheim und Heidelberg steht somit eine Rechenleistung von insgesamt 2240 Cores zur Verfügung.






