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Schizophrenie und Autopoiese:
Zum Problem der Selbst-Demarkation und Selbst-Differenzierung in der Perspektive der Philosophie Humberto Maturanas

Inauguraldissertation zur Erlangung des Grades eines Dr. phil. an der Fakultät für Sozial- und Verhaltenswissenschaften der Universität Heidelberg

von Olivier M. Elmer

 

MATEO Monographien Band 4

Mannheim 1998

ISBN: 3-932178-05-X

Gliederung:

1. Zur Einführung

1.1 "Spaltungsirresein" - Anmerkungen zu Geschichte und Konnotationen des Schizophreniebegriffs

1.2 Wiedergewonnene Subjektivität? - Hinführende Gedanken zum Zusammenhang von Schizophrenie und Autopoiese

2. Schizophrene Selbst-Demarkation: Der gegenwärtige Forschungsstand

2.1 Zur Definition von Schizophrenie und zum Stellenwert von Selbst-Demarkation

2.1.1 Die Denktradition K. Schneiders

2.1.2 Die Denktradition E. Bleulers

2.1.3 Die Schizophrenie in der ICD

2.1.4 Die Schizophrenie im DSM IV

2.2 Phänomenologie der Selbst-Demarkation: Die Ich-Psychopathologie Scharfetters

2.3 Selbst-Demarkation im Konzept der Basisstörungen

2.4 Die Selbst-Demarkation im integrativen Modell der Affektlogik von Ciompi

2.5 Zusammenfassung

3. Der wissenschaftstheoretische Ansatz H. Maturanas

3.1 Autopoiese als Organisaton des Lebendigen

3.2 Die Sicht des Nervensystems

3.3 Sprache und konsensuelle Bereiche

3.4 Epistemologische Konsequenzen: Die Konstitution von Realität

3.4.1 Kognition als subjektabhängiges Phänomen

3.4.2 Die "Biologie der Kognition" als Renaissance des Idealismus?

3.4.3 Die Kritik von Nüse et al. am Radikalen Konstruktivismus

3.4. Zusammenfassung

4. Schizophrene Selbst-Demarkation und Selbst-Differenzierung in der Perspektive der Theorie der Autopoiese

4.1 Die Etablierung des Konstruktivismus in der  Schizophrenie-Forschung

4.2 Die genetische Epistemologie Piagets und Maturanas Biologie der Erkenntnis

4.3 Selbst-Demarkation und Selbst-Differenzierung in der Philosopie Maturanas: Konvergenzen mit  und Divergenzen zum Modell der Affektlogik

4.3.1 Grundprinzipien

4.3.1.1 Das "Selbst" bei Ciompi und Maturana

4.3.1.2 Kognitiv-affektive Schemata und Maturanas Strukturbegriff

4.3.1.3 Gleichgewicht: Äquilibration und Homöostase

4.3.1.4 Zugänge: Repräsentation und Kommunikation bei Ciompi und Maturana

4.3.1.5 Veränderungen: Sichtweisen vom Lernen

4.3.2 Zur schizophrenen Symptomatik

4.3.2.1 Schizophrener Autismus vs. generelle Selbstbezogenheit?

4.3.2.1.1 Der Prozeß schizophrener Verrückung

4.3.2.1.2 Die zweiphasige Zustandsveränderung

4.3.2.1.3 Logik des Systems und Logik des Milieus

4.3.2.2 Die Trennung von Selbst und Nicht-Selbst im Wahngefüge

4.3.2.2.1 Die Definition von Wahn im Rahmen der konstruktivistischen Theorie

4.3.2.2.2 Das Verhältnis von Wahn und Ich-Störungen zur Selbst-Demarkation und Selbst-Differenzierung

4.3.2.3 Das handelnde Selbst: Subjekt-Objekt-Trennung

4.3.2.4 Derealisation und Realitätskontrolle

4.3.2.5 Reflexion: Der Fokus auf den Fokus

4.3.2.5.1 Exkurs: Die interpersonale Theorie von Sullivan

4.3.2.5.2 Fokusbildung als Konstruktion kognitiver Räume

4.4 Zusammenfassung

5. Zur praktischen Relevanz einer veränderten Sichtweise der Schizophrenie

5.1 Das konstruktivistische Paradigma als forschungsleitende regulative Zielidee

5.1.1 Prämissen einer möglichen Formalisierung

5.1.2 Zwei mögliche Zugänge

5.1.3 Plädoyer für eine deskriptive Wissenschaft

5.2 Therapeutische Implikationen

5.2.1 Dimensionen therapeutischen Handelns

5.2.2 Kontrollierter Kontrollverzicht

5.3 Kritisches Resümee

Literatur


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