Nutzungsprofil des zentralen Fileservice

Die derzeit verfügbare Gesamtkapazität des zentralen Fileservice beträgt einundzwanzig Terabytes. Die Daten werden auf hochperformanten und hochgradig redundanten Storage-Systemen gespeichert. Es liegt auf der Hand, dass diese Systeme nicht nur wesentlich besser als die lokalen Festplatten von PCs sondern auch wesentlich teurer als diese sind. Es ist deshalb nicht vertretbar, wenn der zentrale Fileservice als Backup-Medium für lokale Festplatten zweckentfremdet wird.Für Backup-Zwecke stellt das Rechenzentrum seit 1999 den zentralen Backup-Dienst zur Verfügung.

 

Ca. 85% der genutzten Kapazität des zentralen Fileservice wird von Lehrstühlen und deren Mitarbeiter in Anspruch genommen. Mit Hilfe speziell zu diesem Zweck beantragter Benutzerkennungen können Lehrstühle und universitäre Einrichtungen Datencontainer mit der erforderlichen Kapazität erhalten, die von allen Mitarbeitern eines Lehrstuhls / Institutes gemeinschaftlich genutzt werden können. Die nachstehende Abbildung veranschaulicht das Prinzip.

 

Der Zugriff auf die verschiedenen Unterverzeichnisse eines Containers wird über Gruppen geregelt, die jeder Lehrstuhl innerhalb einer eigenen OU (Organizational Unit) in der Windows-Domäne selbst verwalten kann. Die Verwaltung der Zugriffsrechte kann somit unabhängig vom Rechenzentrum und zu jedem beliebigen Zeitpunkt durchgeführt werden. Durch den gemeinsamen Zugriff auf Dateien wird kooperatives Arbeiten technisch unterstützt zumal die Container nicht nur innerhalb der Universität sondern unter Zuhilfenahme des VPN-Clients von jedem Internet-Anschluss aus erreichbar sind.