Zugang zum zentralen Fileservice

Grundsätzlich kann der Zugang zum zentralen Fileservice im Windows-Explorer entweder direkt durch die Eingabe des entsprechenden UNC-Pfades oder durch den Menüpunkt "Extras->Netzlaufwerk verbinden" hergestellt werden, wobei unter "Ordner" ebenfalls ein UNC-Pfad angegeben werden musss (die UNC-Pfade zu Ihren Verzeichnissen finden Sie hier Hinweis: Sie müssen sich dazu mit Ihre Benutzerkennung und Passwort identifizieren).


Sofern Ihr Rechner nicht Mitglied der Domäne ist, müssen Sie die Option "Verbindung unter anderem Benutzernamen herstellen" wählen und im Eingabefeld "Benutzername" Ihrer zentralen Benutzerkennung die Zeichenfolge "AD\" voranstellen. Wesentlich einfacher in der Handhabung ist jedoch die Nutzung des unten geschilderten Programms, bei dem Sie nur Ihre zentrale Benutzerkennung und das zugehörige Passwort eingeben müssen, um Ihr HOME-Directory als Netzlaufwerk zu verbinden.

Bei regelmäßiger Nutzung des zentralen Fileservice ist es empfehlenswert, den PC zum Mitglied der zentralen Windows-Domäne der Universität zu machen, weil das HOME-Verzeichnis dann automatisch nach der Anmeldung des Benutzers verbunden wird. Dies gilt jedoch nur für PCs, die sich innerhalb der Universität Mannheim befinden, weil Domänenmitglieder in regelmäßigen Abständen Kontakt zu den Domaincontrollern aufnehmen. Wenn ein PC - aus welchen Gründen auch immer - nicht Domänenmitglied werden kann (soll), ist es möglich, das nachfolgend beschriebene Programm zu nutzen, mit dem das Home- Verzeichnis verbunden werden kann ohne dass man dessen genauen UNC-Pfad kennen muss. Nach Eingabe von (zentraler) Benutzerkennung und dem zugehörigen Passwort verbindet das Programm Ihr eigenes HOME-Directory als Laufwerk "U:".

 

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Mit Hilfe der Optionen "Eingaben sollen dauerhaft gespeichert werden" und "Laufwerke sollen automatisch bei Anmeldung verbunden werden" können Sie das Verhalten des Programms auf Ihre individuellen Bedürfnisse anpassen. Mit der ersten Option erhöhen Sie den Nutzungskomfort deutlich, weil sowohl die Pfade für die Container im zentralen Fileservice als auch die verwendete Benutzerkennung und das zugehörige Passwort (letzteres verschlüsselt) in der lokalen Registrierungsdatenbank Ihres Rechners gespeichert werden und damit fortan nicht mehr mühsam eingetippt werden müssen. Mit der zweiten Option können Sie dafür sorgen, dass die einmal konfigurierten Laufwerke automatisch nach der Anmeldung an Ihrem Rechner verbunden werden.

Das ist jedoch nur bei Rechnern sinnvoll, die permanent mit dem Universitätsnetzwerk verbunden sind. Bei allen anderen Rechnern (z.B. Laptops) muss auf diese Option verzichtet werden. Über den Reiter "Zusätzliche Laufwerke" können Sie weitere Laufwerke verbinden. Dazu müssen Sie jedoch den genauen Pfad zu den betreffenden Datencontainern kennen. Die nachstehene Abbildung zeigt ein Beispiel mit zwei allgemein zugänglichen Containern. Voraussetzung für das Verbinden weiterer Laufwerke ist, dass die zugehörigen Container im zentralen Fileservice liegen und dass Sie die erforderlichen Zugriffsrechte auf diese Container besitzen.


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Um das Programm (Datei bigmap.zip) auf Ihren Rechner zu kopieren klicken Sie auf "download" und entpacken Sie es anschliessend

 

 

Linux-Systeme können die Shares der NAS-Filer über das Kommando mount.cifs mounten. Das funktioniert bei einem persönlichen Arbeitsplatz problemlos so lange nicht das komplette HOME-Drectory im Fileservice liegt. CIFS ist leider nicht in der Lage, mit Linux-Symlinks umzugehen. Da viele Linux-Programme Konfigurationsdateien in eigenen Verzeichnissen (z.B. ".kde") ablegen und dort häufig Symlinks verwenden, ist es nicht ratsam die kompletten Linux- HOME- Verzeichnisse im zentralen Fileservice abzulegen. Man sollte stattdessen nur die eigentlichen "Nutzdaten" im zentralen Fileservice ablegen und ein minimales HOME-Verzeichnis lokal halten. Die Situation wird sehr viel komplexer, wenn es sich um ein Linux-Mehrbenutzersystem handelt. In diesem Fall sollten Sie sich direkt mit den zuständigen Mitarbeitern des Rechenzentrums in Verbindung setzen.