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Wartungstag am Rechenzentrum - Wesentlicher Faktor einer stabilen IT-Versorgung -


Immer mehr Bereiche des täglichen Lebens und Arbeitens sind auf eine funktionierende EDV angewiesen. Wie selbstverständlich nutzen wir zur Suche von Informationen im Internet das Smartphone oder den PC und bestellen immer mehr über Onlineportale oder greifen über den heimischen Fernseher auf Informationen im Internet zu. Die Gewöhnung an die Verfügbarkeit von IT-Systemen macht es zunehmend schwieriger, deren Ausfall zu kompensieren - sei es nun der heimische DSL-Anschluss, das defekte Notebook oder der Arbeitsplatzrechner als Teil der universitären Infrastruktur.


Die zuletzt genannte Infrastruktur der Universität ist vielschichtig und reicht vom Stromanschluss der Stadtwerke, mehreren Anlagen zur unterbrechungsfreien Energieversorgung, dem Campusnetz mit zahlreichen über den gesamten Campus verstreuten aktiven Komponenten über Systeme für die Dateiablage und das Backup bis hin zu einer Vielzahl von Servern mit ebenso vielen unterschiedlichen Anwendungen und schließlich den stationären und mobilen Arbeitsplatzgeräten.

Dieses komplexe Gesamtsystem ist ständigen Veränderungen unterworfen. Diese ergeben sich schon durch die notwendigen Updates zur Behebung von Fehlern und dynamischen Erweiterungen. Bedingt durch komplexe Abhängigkeiten der Ebenen untereinander sind neben dem eigentlich betroffenen Gerät weitere in diesen Änderungsprozess einzubeziehen und stehen damit nicht zur Verfügung.


Umso wichtiger ist eine sorgfältige und regelmäßige Wartung der Infrastruktur. Die nächsten Wartungstage finden Sie weiter unten. Hiervon sind dann jeweils alle Dienste betroffen, sollten einzelne Systeme erreichbar sein, so stehen diese ausschließlich zu Testzwecken zur Verfügung.


Wir halten den Ausfall durch Wartungsarbeiten so gering wie möglich, vorbereitende Arbeiten werden in Zeiten schwacher Nutzung durchgeführt. Schaut man sich die Nutzung der universitären IT-Infrastruktur genauer an, so zeigt sich neben den frühen Morgenstunden ein nur sehr schmales Zeitfenster am Samstag für Wartungsfenster. Kleinere, enge abgegrenzte Wartungen werden in das genannte Zeitfenster am Samstag gelegt und sind in der Regel nur von sehr wenigen Nutzerinnen und Nutzern zu spüren.

Aus der oben dargelegten Struktur ergeben sich weitere Rahmenbedingungen insbesondere für größere Änderungen. Je grundlegender eine solche Änderung ist, umso mehr Dienste sind betroffen und damit ist auch mehr Personal zur Durchführung notwendig. Nach dem Ende der Wartungsarbeiten muss intensiv geprüft werden, ob die durchgeführten Änderungen keine unvorhersehbaren Konsequenzen an anderer Stelle mit sich führt. Trotz ausführlicher Tests im Vorfeld unter Einbeziehung der Hersteller hat es immer wieder solche Komplikationen gegeben und es wird sie in Zukunft auch geben. Zur geordneten Durchführung von Wartungsarbeiten sind alle Personen notwendig, die betroffene Dienste und Anwendungen inhaltlich betreuen, also auch solche außerhalb des Rechenzentrums. Insbesondere die key-user für die Verwaltungsanwendungen sind hier gefragt, denn nur diese können letztendlich beurteilen, ob eine Anwendung nach einem Neustart noch wie gewohnt funktioniert. Bei unvorhergesehenen Komplikationen benötigen wir die Möglichkeit, Restarbeiten am Folgetag durchführen zu können. Dies setzt die Anwesenheit möglichst vieler Mitarbeiter des Rechenzentrums und der key-user voraus.


Dies spricht nicht nur gegen eine Durchführung der Wartungsmaßnahmen an einem Freitagnachmittag sondern auch an einem Wochenende. Bei größeren Änderungen sind wir zudem sehr häufig auf Techniker und den Support der Herstellerfirmen angewiesen, die regelmäßig an Wochenende gar nicht, nur sehr eingeschränkt oder nur über sehr viel teurere Wartungsverträge erreichbar sind. Es bleiben zur Durchführung größerer Wartungsarbeiten nur die Wochentage Dienstag, Mittwoch oder Donnerstag.


Die Terminierung der Wartungstage muss sich selbstverständlich an die Semesterplanung halten und kann nur in der vorlesungs- und prüfungsfreien Zeit durchgeführt werden. Ebenso haben wir eine hohe Abhängigkeit der Prozesse des Bewerbungs- und Zulassungsverfahrens sowie der Haushaltsabteilung für den Jahresabschluss zu Beginn eines jeden Jahres. Es bleiben für uns nur wenige Wochen, in denen wir Wartungen überhaupt durchführen können – von Urlaub der Beschäftigten im Rechenzentrum haben wir da aber noch nicht gesprochen.


Wir haben uns mit zwei Wartungstagen im Jahr für eine minimale Variante und gegen eine gängige Praxis anderer Hochschulen entschieden, die z.B. jeden Montag von 8:00 -11:00 ein Wartungsfenster haben, an dem mit dem Ausfall aller Services zu rechnen ist. Auf Anregung aus dem Nutzerkreis haben wir uns für ein 2-Phasen Modell entschieden, das Ihnen im Normalfall ein Arbeiten in der Zeit zwischen 9:00 Uhr und 14:00 Uhr gestattet. Dies bietet uns die Möglichkeit, ab 14:00 Uhr die notwendigen Arbeiten fortzusetzen, bei größeren Problemen auch über die üblichen Arbeitszeiten hinaus.


Damit Sie in Zukunft besser planen können, haben wir die Wartungstage bis einschließlich 2016 festgelegt. Diese sind am Dienstag der 3.ten Kalenderwoche und am letzten Donnerstag im Juni. Damit ergeben sich die nächsten Wartungstage wie auf dieser Seite angekündigt: Termine der Wartungstage


Alle Systeme sollten an diesen Tagen in der Zeit zwischen 9:00 Uhr und 14:00 Uhr verfügbar sein.


Wartungsarbeiten sind notwendig und bilden die Grundlage für die Stabilität der Infrastruktur und deren Verfügbarkeit. Mit einer stabilen und hoch verfügbaren Infrastruktur unterstützen wir Sie bei Ihrer täglichen Arbeit.