Universität Mannheim / Homepage / Pressemitteilungen / 2017 / März / Neue Masterprogramme im Bereich Wettbewerb und Regulierung

Freudenberg Center for Graduate Education in Competition Law and Economics bietet Studienschwerpunkt Wettbewerb und Regulierung

Neue Masterprogramme „Wettbewerbs- und Regulierungsrecht“ und „Competition and Regulation Economics“ / Bewerbung ab 15. März

Pressemitteilung vom 15. März 2017
Druckversion (PDF)

Wettbewerb und Regulierung sind Themengebiete von steigender Relevanz für die Praxis. Angesichts der Globalisierung und Digitalisierung der Wirtschaft ist wettbewerbspolitische Expertise von zunehmender Bedeutung für Unternehmen und Gesellschaft. Zudem unterliegen zahlreiche regulierte Märkte wie die für Energie, Telekommunikation oder Medien veränderten Rahmenbedingungen, denen die Regulierung Rechnung tragen muss. Um zukünftige Führungskräfte auf diese Herausforderungen vorzubereiten, legt die Universität Mannheim mit dem Freudenberg Center for Graduate Education in Competition Law and Economics den Grundstein für zwei entsprechende Studiengänge ab Herbst 2017: An der Fakultät für Rechtwissenschaft und Volkswirtschaftslehre können Studierende im Masterprogramm Economics die Vertiefungsrichtung „Competition and Regulation Economics“ oder im Bereich Rechtwissenschaft den Masterstudiengang „Wettbewerbs- und Regulierungsrecht“ wählen.

Kein anderes Programm in Deutschland gewährleistet eine derart enge Verknüpfung juristischer und ökonomischer Komponenten, wie sie für die fundierte Beschäftigung mit Wettbewerbs- und Regulierungsfragen unerlässlich ist. Die Universität Mannheim bietet mit der Kompetenz in der Wettbewerbsökonomik und dem Wettbewerbs- und Regulierungsrecht ein ideales Lern- und Forschungsumfeld. Die Zusammenarbeit zwischen beiden Disziplinen wird insbesondere im Mannheim Centre for Competition and Innovation (MaCCI) seit Jahren intensiv gelebt.

Die beiden Masterprogramme werden an der Schnittstelle zwischen den Abteilungen für Rechtswissenschaft und Volkswirtschaftslehre eingerichtet und eng miteinander verzahnt. Sie entstehen im Rahmen des Ausbauprogramms Master 2016 des Landes Baden-Württemberg, sind als konsekutive Studiengänge angelegt und nicht gebührenpflichtig. Die vom Land gewährte Grundfinanzierung wird durch das Weinheimer Technologieunternehmen Freudenberg durch eine langfristige Großspende maßgeblich ergänzt.

Master Wettbewerbs- und Regulierungsrecht

Wettbewerbs- und Regulierungsrecht sind Rechtsgebiete, deren Anwendung in der Praxis ohne ökonomischen Sachverstand kaum möglich ist. Das zweijährige Masterprogramm kombiniert rechtwissenschaftliche und volkswirtschaftliche Inhalte auf höchstem Niveau. Die Studierenden profitieren damit von beiden exzellenten Abteilungen der Fakultät für Rechtwissenschaft und Volkswirtschaftslehre der Universität Mannheim. Im Rahmen des Studiums wird zunächst eine umfassende Ausbildung im Regulierungsrecht und Wettbewerbsrecht sowie in ökonomischen Methoden geboten. Die Wahl eines Schwerpunkts im Bereich der Digitalen Wirtschaft oder der Energiewirtschaft schärft das Profil. Aufgrund der im Studiengang erworbenen juristischen und volkswirtschaftlichen Qualifikation stehen nach einem Abschluss viele attraktive Tätigkeitsfelder offen: In Betracht kommen beispielsweise Tätigkeiten in Unternehmen aus regulierten Branchen wie Energie, Telekommunikation, Internetwirtschaft oder Bahn. Gleichermaßen können Absolventinnen und Absolventen Aufgaben in Behörden wie der Bundesnetzagentur, dem Bundeskartellamt oder etwa der Europäischen Kommission übernehmen.

Das Studium startet zum Herbst-/Wintersemester  2017. Bewerbungszeitraum ist der 15. März bis 31. Mai 2017.

Weitere Informationen sind unter www.jura.uni-mannheim.de abrufbar. Fragen zum Studiengang beantwortet das Studiengangsmanagement unter fachstudienberatung@jura.uni-mannheim.de oder unter 0621/181-1309 - 2329.

Studienrichtung „Competition and Regulation Economics” im Masterprogramm Economics

Die Abteilung Volkswirtschaftslehre der Universität Mannheim bietet ab dem Herbst-/Wintersemester 2017 die neue Spezialisierungsrichtung „Competition and Regulation Economics“ im englischsprachigen Masterstudiengang Economics an. Eine Gruppe international führender Wissenschaftler der Universität Mannheim, die alle Mitglieder des Mannheim Centre for Competition and Innovation (MaCCI) sind, beschäftigt sich mit Wettbewerbs- und Regulierungsfragen. In der neuen Studienrichtung werden Studierende an den aktuellen Stand der Forschung herangeführt und mit quantitativen Methoden sowie institutionellen Strukturen vertraut gemacht. Neben einer exzellenten spezialisierten ökonomischen Ausbildung zeichnet sich die Studienrichtung durch interdisziplinäre Komponenten aus dem Wettbewerbsrecht und Praktikumsmöglichkeiten bei namhaften Kooperationspartnern aus. Absolventen dieser Spezialisierung qualifizieren sich für hervorragende Karrieremöglichkeiten im öffentlichen und privaten Sektor, besonders in Bereichen, die vertiefte Kenntnisse der Wettbewerbs- und Regulierungsökonomik erfordern, wie z.B. Wettbewerbs- und Regulierungsbehörden, Unternehmen in regulierten Märkten wie Energie und Telekommunikation sowie Beratungsunternehmen.

Die Studienrichtung ist ab dem Herbst-/Wintersemester 2017 für Studierende offen. Bewerbungszeitraum ist der 15. März bis 30. April 2017.

Weitere Informationen sind unter http://www2.vwl.uni-mannheim.de/4259.0.html abrufbar. Fragen zum Studiengang beantwortet Studiengangsmanager Benjamin Kretzer per E-Mail an econgrad@uni-mannheim.de oder telefonisch unter 0621/181-1309 - 1763.

Kontakt:
Katja Bär
Universität Mannheim
Leitung Kommunikation und Fundraising
Pressesprecherin
Tel.: 0621/181-1013
E-Mail: baer@uni-mannheim.de