Photo credit: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg

Dr. Daniel Heck erhält den Heinz-Heckhausen-Preis der Deutschen Gesellschaft für Psychologie

Für seine Verdienste um die Anwendung und Weiterentwicklung der multinomialen Verarbeitungsbaummodelle zur Messung kognitiver Prozesse zeichnet die Deutsche Gesellschaft für Psychologie (DGPs) Daniel Heck von der Universität Mannheim mit dem Heinz-Heckhausen-Preis für Jungwissenschaftlerinnen und Jungwissenschaftler aus.

Daniel Heck entwickelte im Rahmen seiner Promotion sowie diverser anderer Forschungsarbeiten multinomiale Verarbeitungsbaummodelle zur Anwendung in der psychologischen Forschung weiter und machte sie in Form von eigenen Software-Lösungen seinen wissenschaftlichen Kollegen zugänglich. Als Experte für Forschungsmethoden und Statistik hat er zudem Arbeiten zu Bayes-Statistik und probabilistischen Urteilstheorien publiziert. Die Jury und der DGPs-Vorstand heben insbesondere Daniel Hecks Verdienst hervor, durch seine Arbeit die Kluft zwischen Methoden-, Grundlagen- und Anwendungsforschung zu überbrücken.„Die wissenschaftliche Exzellenz der Arbeiten von Daniel Heck, seine rigorose Anwendung und umfangreiche Weiterentwicklung methodischer Standards ist beeindruckend“, erklärt DGPs-Präsident Conny Herbert Antoni. „Seine Arbeiten ermöglichen es vielen empirisch arbeitenden Kolleginnen und Kollegen bereits jetzt, Daten auf einem hohen methodischen Niveau auszuwerten und Modellierungen vorzunehmen.“

Von 2009 bis 2014 studierte Daniel Heck Psychologie an der Universität Mannheim. Seine Masterarbeit wurde 2015 bereits mehrfach prämiert. Nach Forschungsaufenthalten an der Universität Groningen und Amsterdam promovierte Daniel Heck 2017 an der Graduate School of Economic and Social Sciences (GESS) der Universität Mannheim zum Thema „Processing tree models for discrete and continuous variables“. Seitdem ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter im DFG- Graduiertenkolleg Statistical Modeling in Psychology. Neben der kognitiven Modellierung forscht Daniel Heck zur Bayes-Statistik, zu inhaltlichen Themen der Entscheidungsforschung sowie zu unehrlichem und sozial unerwünschtem Verhalten.

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