Foto: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg

Wettbewerb und Regulierung

  • Sonderforschungs­bereich „Ökonomische Perspektiven auf gesellschaft­liche Herausforderungen“ (SFB/TR 224)

    Wie lässt sich Chancengleichheit fördern? Wie sollten Märkte angesichts der Internationalisierung und Digitalisierung reguliert werden? Wie kann ein stabiles Finanzsystem gestaltet werden? Ein  Sonderforschungs­bereich/Transregio unter Beteiligung der Universitäten Bonn und Mannheim gibt Antworten auf diese Fragen . Die Deutsche Forschungs­gemeinschaft (DFG) fördert das Forschungs­programm bis 2021 mit rund neun Millionen Euro.

    Der Sonderforschungs­bereich „Ökonomische Perspektiven auf gesellschaft­liche Herausforderungen: Chancengleichheit, Markt­regulierung und Finanz­markt­stabilität“ umfasst drei Säulen. Im Zentrum der ersten Säule stehen Familien- und Bildungs­politik. Um Markt­regulierung vor dem Hintergrund von Internationalisierung und Digitalisierung geht es in der zweiten Säule. Die dritte Säule des neuen SFBs befasst sich mit der Regulierung von Finanzmärkten. Der Mannheimer Ökonom Martin Peitz, Inhaber des Lehr­stuhls für Industrieökonomik, Wettbewerbspolitik und Regulierung, ist stellvertretender Sprecher des SFB.

     

    Prof. Dr. Martin Peitz

    Prof. Dr. Martin Peitz

    Professur für VWL, Angewandte Ökonomik
    Universität Mannheim
    Abteilung Volkswirtschafts­lehre
    Professur für VWL, Angewandte Ökonomik
    L 7, 3-5 – Raum 3.30
    68161 Mannheim
    Sprechstunde:
    Di 11–12 Uhr (nach Vereinbarung)
  • Wettbewerb und Digitalwirtschaft

    Der digitale Wandel erfordert Veränderungen von der gesamten Gesellschaft und der Wirtschaft. Für die digitalen Plattformen, als Treiber dieser vielfältigen Entwicklung, sind daher neue Leitplanken notwendig. Beim „Weißbuch Digitale Plattformen“ des Bundes­ministeriums für Wirtschaft und Energie haben maßgeblich die Mannheimer Experten Prof. Dr. Thomas Fetzer und Prof. Dr. Martin Peitz mitgewirkt. In dem Weißbuch schlägt das Ministerium konkrete Maßnahmen für einen einheitlichen Ordnungs­rahmen für in- und ausländische Internetplattformen vor – allen voran für Internet-Giganten wie Facebook, Apple und Google.

    Ein weiterer Schwerpunkt am Lehr­stuhl von Prof. Thomas Fetzer ist die Frage, wie gefährlich Big Data, Künstliche Intelligenz und Algorithmen für den Wettbwerb sind. Die steigende Bedeutung von „Big Data“, künstlicher Intelligenz und Algorithmen hat eine intensive Debatte über die Implikationen für das Wettbewerbsrecht ausgelöst.

     

    Prof. Dr. Thomas Fetzer, LL.M. (Vanderbilt)

    Prof. Dr. Thomas Fetzer, LL.M. (Vanderbilt)

    Lehr­stuhl für Öffentliches Recht, Regulierungs­recht und Steuerrecht
    Universität Mannheim
    Abteilung Rechts­wissenschaft
    Schloss Westflügel – Raum W 235
    68131 Mannheim
    Sprechstunde:
    nach Vereinbarung
    Anwesenheitszeiten:
    Bürozeiten Sekretariat: Mo–Fr 9–12:30 Uhr