Foto: Liane Weitert

Vereinbarkeit von Familie und Beruf/Studium in Zeiten von Corona

Seit Wochen steht das Leben in vielen Bereich still – oder auf dem Kopf. Auf unserer Seite haben wir für Sie hilfreiche Links zu verschiedenen Themen­bereichen zusammengestellt – alle haben zu tun mit der Vereinbarkeit von Familie und Beruf oder der Vereinbarkeit von Familie und Studium in Zeiten von Corona.

Sollten Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an die task-force(at)uni-mannheim.de. 

(Stand: 21. Januar 2021)

    Universitäts­interne Informationen

  • Corona-Infoseite der Uni Mannheim

    Informationen zum Corona-Virus und den von der Universität Mannheim getroffenen Maßnahmen finden Sie auf der Informations­seite zum Corona-Virus der Universität. Diese Seite wird immer aktuell gehalten.

  • Änderungen des WisszeitVG

    Nach Vorliegen von bestimmten Voraussetzungen gibt es durch zwei Änderungen des WisszeitVG Verlängerungs­möglichkeiten für Wissenschaft­lerinnen und Wissenschaft­ler, der Beamten­verhältnisse auf Zeit von Juniorprofessorinnen und –professoren sowie von Akademischen Rätinnen und Räten um bis zu sechs Monaten. Informieren Sie sich bei Ihrer/Ihrem zuständigen Sachbearbeiterin/ Sachbearbeiter über Ihre Möglichkeiten.

    Im Mai hat das Bundes­ministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die Höchstbefristungs­grenze für Beschäftigungs­verhältnisse zur Qualifizierung bereits wegen der pandemiebedingten Einschränkungen um sechs Monate verlängert. Nun hat das Bundes­ministerium für Bildung und Forschung die Höchstbefristungs­grenze mit In-Kraft-Treten zum 1. Oktober erneut verlängert.

    Möglich ist dies in folgenden Arbeits­verhältnissen:

    • Arbeits­verhältnisse nach § 2 Abs. 1 WissZeitVG, die zwischen dem 1. März 2020 und dem 30. September 2020 bestanden haben – es  erfolgt eine Verlängerung der Höchstbefristungs­grenze um weitere sechs Monate (insgesamt also um 12 Monate).
    • Arbeits­verhältnisse nach § 2 Abs. 1 WissZeitVG, die zwischen dem 1. Oktober 2020 und dem 31. März 2021 begründet wurden/werden – es erfolgt eine Verlängerung der Höchstbefristungs­grenze um sechs Monate.

    Informieren Sie sich bei Ihrer/Ihrem zuständigen Sachbearbeiterin/Sachbearbeiter über Ihre Möglichkeiten.

  • Personalabteilung

    Im Intranet für Beschäftigte finden Sie Antworten zu personalrechtlichen Fragestellungen. Diese Seite wird stetig aktualisiert und an die aktuelle Lage angepasst. Sie können sich hier beispielsweise zur Freistellung oder zum Thema „Schule/Kita meines Kindes geschlossen“ informieren.

  • Unterstützung für Wissenschaft­lerinnen und Wissenschaft­ler mit Familie

    Mit dem Sonder­programm FAIR(at)UMA unterstützt die Universität Wissenschaft­lerinnen und Wissenschaft­ler mit Familie in der Qualifizierungs­phase mit der Bereitstellung von Mitteln für Hilfskräfte.

  • Akademischer Konvent

    Der Akademische Konvent hat Informationen für Beschäftigte des Mittelbaus zusammengestellt.

  • Studien­büros

    Das Studien­büro informiert die Studierenden vorrangig über Rundmails und über die Infoseite Studium - Fragen rund um Corona. Die wichtigsten Informationen sind zusätzlich immer auf der Seite uni-mannheim.de/corona zu finden. Per E-Mail ist das Studien­büro erreichbar und leistet gerne Unterstützung. Studierende mit Familienpflichten können jederzeit Beratung oder Unterstützung bei der zuständigen Sachbearbeiterin oder dem zuständigen Sachbearbeiter finden.

    Weitere Hilfsangebote

  • Betroffene von Gewalt

    Frauen, Kinder und Jugendliche sowie deren Eltern können als Betroffene von Gewalt auch in dieser Zeit bundes­weite Hilfetelefone nutzen:

    • Eine Übersicht über Notfallkontakte bietet der Deutsche Präventions­tag (bundes­weite Notfallnummern und online-Beratungs­angebote)
    • Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen:
      Das Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen berät unter der Rufnummer 08000 116 016 und online auf www.hilfetelefon.de zu allen Formen von Gewalt – rund um die Uhr und kostenfrei. Die Beratung erfolgt anonym, vertraulich, barrierefrei und in 17 Fremdsprachen. Auf Wunsch vermitteln die Beraterinnen an eine Unterstützungs­einrichtung vor Ort. Auch Bekannte, Angehörige und Fach­kräfte können sich an das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ wenden.
    • Stadt Mannheim:
      Die Stadt Mannheim hat ebenfalls regionale wie überregionale Hilfsangebote und Anlaufstellen gelistet, seit 4. Mai 2020 auch weitere Beratungs­möglichkeiten für Familien (Familientelefon und mehr).
    • Raum Heidelberg und Rhein-Neckar-Kreis
      Für den Raum Heidelberg und den Rhein-Neckar-Kreis bietet das Projekt guide4you Unterstützung, um betroffene Frauen* durch persönliche Begleitung das örtliche Hilfesystem bei häuslicher Gewalt zu verbessern. Bis Juli 2021 steht in 8 Sprachen nun auch ein anonymer Fragebogen (www.heidelberg.de/guide4you) zur Verfügung, anhand dessen Ergebnis das Hilfesystem an die Bedarfe von Frauen* angepasst wird.
    • Nummer gegen Kummer und Elterntelefon
      Die Nummer gegen Kummer (116 111) für Kinder und Jugendliche oder das Elterntelefon (0800 111 0550)  verstärken aktuell das telefonische Beratungs­angebot.
    • Bundes­ministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
      Poster-Aktion „Zuhause nicht sicher?" informiert über Hilfeangebote
  • Initiativen zur Prävention von Gewalt

    • Behandlungs­initiative Opferschutz (BIOS-BW):
      Die Behandlungs­initiative Opferschutz (BIOS-BW) bietet telefonische therapeutische Hilfestellungen für Menschen an, die befürchten, eine Straftat zu begehen. Insbesondere Personen mit sexuellen Phantasien gegenüber Kindern oder zu Gewalttaten neigende Personen können dieses kostenlose und anonyme Angebot unter der bundes­weit kostenfreien Hotline nutzen: 0800 70 222 40 (Montag bis Freitag, jeweils 9-18 Uhr)
    • Bundes­forum Männer:
      Survival Kit für Männer unter Druck, die in Krisensituationen nicht die Beherrschung verlieren möchten.
  • Mehr Unterstützungs­angebote

    Unterstützungs­angebote von A-wie Allgemein über P-wie Pflege und S-wie Schwangere/Stillende bis V-wie Vereinbarkeit von Arbeit und Familie:

  • Psychologische Beratung

    BDP-Corona-Hotline  
    Die BDP-Corona-Hotline bietet durch ehrenamtlichen Einsatz der Mitglieder des Berufsverbands deutscher Psychologinnen und Psychologen psychologische Beratung in Corona Krisenzeiten: Die Hotline 0800 777 22 44 ist täglich von 8 bis 20 Uhr geschaltet.

    Psychologische Beratungs­stelle des Studierenden­werks
    Die Psychologische Beratungs­stelle des Studierenden­werks PBS bietet auch in Zeiten von Corona Unterstützung an:

    • Beratung per Mail, Telefon und Video, Mo-Do: 8:30-16:30 Uhr, Fr: 08:30-13- Uhr, Telefon: 0621 49072-555 – auch in englischer Sprache!
    • Wohn- und Finanz­beratung ist auch „to go“ ebenerdig via Fenster möglich
    • 10 Tipps in Zeiten von Corona

    Information der Stadt Mannheim zu psychologischen Beratungs­stellen für Kinder, Jugendliche und Eltern:

    • Beratungs­stelle Nord, Telefon: 0621/293-5530
    • Beratungs­stelle Mitte, Telefon: 0621/293-8866
    • Beratungs­stelle Süd, Telefon: 0621/293-6040
    • Internet: www.pb-mannheim.de (mit Hinweisen zu Beratungs­stellen freier Träger)

    BeKo Rhein-Neckar

    • Die BeKo Rhein-Neckar ist eine Fach­beratungs­stelle für Menschen, die von einem hoch belastenden Ereignis betroffen sind. Zu diesen belastenden Ereignissen gehören z.B. Wohnungs­einbruch, Betrug, Gewalt, Unfälle, Suizid eines nahestehenden Menschen oder andere Unglücksfälle. Das Beratungs- und Informations­angebot ist kostenlos, auf Wunsch anonym und weltanschaulich neutral.

    Erstanlauf- und Beratungs­stelleder Stabsstelle Gleichstellung

    • Die Erstanlauf- und Beratungs­stelle der Stabsstelle Gleichstellung und soziale Vielfalt bietet nach E-Mail-Kontakt (ute.pfruender(at)uni-mannheim.de) ein offenes Ohr.