Foto: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg

Alexander Zeltinger, M. Sc.

Aktueller Job:
Unternehmens­berater

Studium in Mannheim:
Wirtschafts­mathematik

Höchster Bildungs­abschluss:
Master

Karriere

Ich habe meinen Bachelor und meinen Master in Mannheim in Wirtschafts­mathematik gemacht. Im Bachelor­studium habe ich den wirtschafs­wissenschaft­lichen Schwerpunkt auf VWL gelegt und im Master auf Finanzwirtschaft/BWL, wobei hier die mathematische Ausrichtung die Stochastik war. Für mich war es wichtig, innerhalb des Mathematikstudiums Fächer zu wählen, die mir Spaß machen. Durch den Kombinations­studien­gang ist es möglich individuelle Schwerpunkte zu setzen, die über die Mathematik hinausgehen. Außerdem habe ich die Chance genutzt, während des Studiums ein Auslands­semester in den USA zu machen, was sehr spannend war.

Parallel zum Studium habe ich mehrere Semester als Tutor in Mathematik gearbeitet und diverse Praktika gemacht. Dabei wollte ich vor allem den Bereich der Versicherungen und die Finanzbranche kennenlernen. Ich habe einige Jobmessen besucht, die jedoch nicht immer zielführend waren. Am hilfreichsten war für mich der „MINT-Markt­platz“ der Fakultät für Wirtschafts­informatik und Wirtschafts­mathematik.

Zu meinem jetzigen Arbeitgeber, einer quantitativ orientierten Beratung, bin ich über die Teilnahme an einem Workshop gekommen. Nach dem Workshop habe ich mich beworben und wurde eingestellt. Heute arbeite ich als Unternehmens­berater.

Tipps für den Berufseinstieg

Studierenden und Studien­interessierten rate ich, Fächer zu wählen, die Spaß machen. Außerdem empfehle ich, Praktika in den Bereichen zu absolvieren, die sie kennenlernen wollen. Beratungs­unternehmen sind in jedem Fall eine gute Anlaufstelle. Es ist sehr sinnvoll zumindest zwei Programmiersprachen zu erlernen und hierin Grund­kenntnisse vorweisen zu können.

Bedeutung des Studiums

Mein Arbeitgeber stellt vor allem Mathematiker und Physiker ein, daher war das Studium für mich die Eintrittskarte. Ich habe Kompetenzen erworben, die mir heute sehr helfen. Dazu gehört: analytisches Denken, Abstraktions­fähigkeit, Anpassungs­fähigkeit und die Fähigkeit mich schnell in komplexe Sachverhalte einzuarbeiten. Ich bin durch das Studium selbstständiger geworden, habe mir ein strukturiertes Vorgehen angeeignet und wichtige Grundlagen in der Programmierung gelernt. Bei letzterem ist es sinnvoll einen größeren Fokus während des Studiums oder durch Praktika zu legen. Viel Fach­wissen habe ich dann noch on-the-job erworben.