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Studieren verstehen

Studieren verstehen – das ist gerade am Anfang alles andere als leicht. Es schwirren jede Menge Uni-Welt-Begriffe durchs Schloss. Und das sorgt dafür, dass bei Studien­interessierten und Erstsemestern jede Menge Fragezeichen über dem Kopf schwirren. In folgendem Glossar liefern wir Erklärungen.

A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z

A

  • Akkreditierung

    Wenn ein Studien­gang akkreditiert ist, entspricht dieser bestimmten Qualitätsstandards. Die Akkreditierung ist also eine Art Qualitätssiegel für Studien­gänge.

  • AStA

    AStA steht für „Allgemeiner Studierenden Ausschuss“. Der AStA ist die offizielle Interessenvertretung der Studierenden.
    AStA der Uni Mannheim

  • Auswahlsatzung

    In den Auswahlsatzungen sind die Zugangs­voraussetzungen und Auswahlkriterien für den jeweiligen Studien­gang festgelegt. Die Studien­plätze werden an der Universität Mannheim nicht allein nach der Abitur- beziehungs­weise der Hochschul­abschlussnote vergeben. Andere Kriterien wie Praktika, Jobs, Auslands­aufenthalte, Auszeichnungen oder Ähnliches können entscheidenden Einfluss auf die Vergabe der Studien­plätze haben. Diese Auswahlkriterien unterscheiden sich je nach Studien­gang.

    Mehr zu den Auswahlkriterien

B

  • Bachelor

    Der Bachelor ist der erste berufs­qualifizierende Abschluss an einer Hochschule. Ein Bachelor­studien­gang erstreckt sich in der Regel über sechs Semester (drei Jahre) und schließt mit einem Bachelor of Arts (B.A.), Bachelor of Science (B.Sc.), Bachelor of Education (B.Ed.) oder Bachelor of Laws (LL.B.) ab. Ein erfolgreich beendetes Bachelor­studium ist meist Voraussetzung für ein weiterführendes Master­studium.

    Bachelor of Arts
    Der Titel Bachelor of Arts wird in der Regel in Gesellschafts- und Sozial­wissenschaften, Sprach- und Kultur­wissenschaften sowie zum Teil in den Wirtschafts­wissenschaften verliehen.

    Bachelor of Science
    Der Titel Bachelor of Science wird in der Regel in den Ingenieurs­wissenschaften, Natur­wissenschaften, Human­wissenschaften und zum Teil in den Wirtschafts­wissenschaften verliehen.

    Bachelor of Education
    Der Titel Bachelor of Education wird bei Lehr­amts­studien­gängen verliehen. Das umfasst das Lehr­amt an Grundschulen, Hauptschulen, Realschulen, Gymnasien, berufsbildenden Schulen und Sonderschulen.

    Bachelor of Laws
    Der Titel Bachelor of Laws kann durch ein Studium der Rechts­wissenschaft erworben werden.

  • BAföG

    Finanzielle Förderung von Studierenden nach dem Bundes-Ausbildungs­förderungs-Gesetz. Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten des Studierenden­werks.

  • Beurlaubung

    Studierende können sich aus einem wichtigen Grund (zum Beispiel Krankheit oder Auslands­studium) vom Studium freistellen lassen. Die entsprechenden Semester zählen nicht als Fach­semester, sondern als Hochschul­semester. Beurlaubungen werden an der Universität Mannheim im Studien­büro beantragt.

  • Block­veranstaltung

    Eine Block­veranstaltung ist eine Lehr­veranstaltung, die nicht in regelmäßigen Abständen stattfindet. Die Veranstaltung findet als „Block“ statt, zum Beispiel ganztägig am Wochenende.

E

  • ECTS-Punkte

    Die Europäische Kommission hat das European Credit Transfer System (ECTS) entwickelt, um die Zusammenarbeit und den Austausch zwischen den europäischen Hochschulen zu fördern. Das System ist eine einheitliche Grundlage zur Anerkennung und dem Vergleich von Studien­leistungen.

    ECTS-Punkte sind Leistungs­punkte, mit denen Arbeits­aufwand angegeben wird. Für ein erfolgreich absolviertes Modul vergibt die Hochschule die in der Studien­ordnung angegebene Punktzahl. Die Studierenden sammeln so Semester für Semester Leistungs­punkte, bis die geforderte Gesamtpunktzahl ihres Studien­gangs erreicht ist.

    1 Leistungs­punkt = 30 Arbeits­stunden
    1 Semester = 30 Leistungs­punkte
    1 Bachelor-Studium = 180 Leistungs­punkte

  • ecUM

    Der Begriff ecUM ist die Abkürzung für electronic card Universität Mannheim. Mit diesem multifunktionalen Studierenden­ausweis können Studierende zum Beispiel bargeldlos in der Mensa zahlen. Außerdem ist die ecUM auch der Bibliotheksausweis und kann für die Schließfächer genutzt werden.

  • Einführungs­veranstaltungen

    Die Universität sowie die einzelnen Institute und Studien­gänge begrüßen Studien­anfängerinnen und Studien­anfänger zum Anfang des Wintersemesters mit entsprechenden Einführungs­veranstaltungen. Dort bekommen sie alle wichtigen Informationen rund um den Ablauf und die Inhalte des Studiums sowie das Leben an der Universität. Die Einführungs­veranstaltungen finden in der Woche vor Vorlesungs­beginn statt.

  • Erasmus

    Das Erasmus-Programm der Europäischen Union ist ein Austausch­programm für Europa. Es fördert schon seit 1987 den Auslands­aufenthalt von Studierenden sowie Hochschul­dozenten und Hochschul­personal in Europa. Zu den teilnehmenden Ländern gehören die 28 EU-Länder, Lichtenstein, Norwegen und die Türkei.
    Mehr zum Programm

  • Exmatrikulation

    Die Exmatrikulation (Ausschreibung) erfolgt meist erst nach dem erfolgreichen Abschluss Ihres Studiums. Aber auch wer die Hochschule wechselt, muss sich bei seiner „alten“ Hochschule exmatrikulieren, um sich bei der „neuen“ Hochschule einschreiben zu können. Für die Bewerbung ist eine Exmatrikulation nicht notwendig. Bitte bedenken Sie, dass Sie mit der Exmatrikulation Ihren Studierenden­status verlieren und kein Anrecht mehr auf Ihren Studien­platz haben. Deshalb exmatrikulieren Sie sich bei einem Hochschul- oder Studien­gangs­wechsel niemals, bevor Sie nicht den Zulassungs­bescheid einer anderen Hochschule in den Händen halten.

F

  • Fach­schaft

    In einer Fach­schaft organisieren sich Vertreterinnen und Vertreter der Studierenden einer Fakultät. Die meisten Fach­schaften treffen sich einmal wöchentlich und diskutieren Probleme, die direkt oder indirekt mit dem Studium zu tun haben. Die meisten Fach­schaften bieten auch für Erstsemester Orientierungs­veranstaltungen an und sind Ansprech­partner bei Fragen der Studierenden.

    Übersicht der Fach­schaften

  • Fach­semester

    Das Fach­semester gibt an, wie viele Semester Sie schon in einem Studien­gang studieren. Sofern ein Urlaubssemester genommen oder der Studien­gang gewechselt wird, werden diese nicht als Fach­semester gezählt. Nimmt man beispielsweise im dritten Fach­semester ein Urlaubssemester, so ist man anschließend weiterhin im dritten Fach-, aber im vierten Hochschul­semester.

  • Fach­studien­beratung

    Fach­studien­berater sind für alle Fragen der Studierende rund um das Studium zuständig. Fach­studien­beratungen werden zu allen Studien­fächern angeboten.

  • Fakultät

    Eine Fakultät ist eine Verwaltungs­einheit an einer Universität. Eine Fakultät besteht aus mehreren Instituten, die wiederum eine Vielzahl unterschiedlicher Studien­gänge anbieten können. An der Spitze der Fakultät steht der Dekan.

    An der Universität Mannheim gibt es folgende Fakultäten:

    • die Fakultät für Rechts­wissenschaft und Volkswirtschafts­lehre
    • die Fakultät für Betriebs­wirtschafts­lehre
    • die Fakultät für Sozial­wissenschaften
    • die Philosophische Fakultät
    • die Fakultät für Wirtschafts­informatik und Wirtschafts­mathematik

H

  • Hausarbeit

    Eine Hausarbeit ist eine schriftliche Prüfungs­form. Die wissenschaft­lichen Arbeiten werden meistens in Pro- und Hauptseminaren verfasst. Die Studierenden sollen darin in den meisten Fällen eine selbständig erarbeitete Frage ausarbeiten. Jedes Studien­fach hat hier andere Ansprüche und Kriterien.

  • Hochschul­semester

    Die Anzahl der Hochschul­semester gibt die Zeit des gesamten Studiums an. Anders als bei den Fach­semestern werden hier auch Urlaubssemester einbezogen.

  • Hochschul­zugangsberechtigung

    Wenn Sie in Deutschland studieren wollen, benötigen Sie dafür eine sogenannte Hochschul­zugangsberechtigung (HZB). Das ist ein Schul­abschluss, der zum Studium qualifiziert. Es gibt verschiedene Arten der Hochschul­zugangsberechtigung:

    Allgemeine Hochschul­reife/Abitur
    Mit der allgemeinen Hochschul­reife können Sie sich für alle Studien­gänge bewerben.

    Fach­gebundene Hochschul­reife
    Mit einer fach­gebundenen Hochschul­reife können Sie nur Studien­gänge einer bestimmten Fach­richtung studieren. Welche Studien­gänge Sie studieren können, ist in der Regel in Ihrem Zeugnis aufgeführt. Falls Ihre fach­gebundene Hochschul­reife Sie nicht zu Ihrem Wunschstudium berechtigt, können Sie sich hierfür über die Delta­prüfung qualifizieren.

    Fach­hochschul­reife
    Die Fach­hochschul­reife (Fach­abi) berechtigt nicht zu einem Studium an unserer Universität. Sie haben aber die Möglichkeit, sich über die Delta­prüfung für ein Studium an Universitäten in Baden-Württemberg zu qualifizieren.

    Ausländisches Zeugnis
    Wir haben immer mehr Bewerber mit internationalen Schulabschlüssen. Häufig benötigen Sie dann ein offizielles Anerkennungs­schreiben.
    Mehr zur Anerkennung von ausländischen Zeugnissen

    Berufliche Qualifizierte
    Sie können eine Hochschul­zugangsberechtigung nicht nur über das klassische Abitur erwerben, sondern auch über Ihre berufliche Qualifizierung.
    Mehr zum Studium ohne Abitur

I

  • Ilias

    ILIAS ist eine Online-Lernplattform. Hier können sich Studierende online Lernmaterialien her­unterladen. Das sind beispielsweise Texte für Vorlesungen oder Seminare. Studierende können auch Prüfungs­leistungen hochladen (zum Beispiel Hausarbeiten) und sich miteinander austauschen. Das Referat für Hochschul­didaktik bietet eine kostenlose ILIAS-Beratung an.

  • Immatrikulation

    Der Begriff Immatrikulation bezeichnet die Einschreibung an einer Hochschule. Das heißt, nachdem Sie einen Zulassungs­bescheid erhalten haben, müssen Sie sich offiziell an der Universität einschreiben, um Ihr Studium zu beginnen.

K

  • Kolloquium

    „Kolloquium“ kann verschiedene Bedeutungen haben:

    • Diskussionsrunde zu speziellen wissenschaft­lichen Themen
    • Veranstaltung zur Vertiefung des Stoffes einer Vorlesung
    • Prüfungs­gespräch, um einen Leistungs­nachweis zu erlangen
  • Kommilitonen

    Als Kommilitonin oder Kommilitone werden Ihre Mit­studierenden an der Hochschule bezeichnet.

M

  • Master

    Der Master­abschluss ist ein weiterer berufs­qualifizierender Hochschul­abschluss (Master of Arts, Master of Science, Master of Education, Master of Laws und weitere). Das Master­studium setzt als eine Zugangs­voraussetzung einen ersten Hochschul­abschluss voraus. Das meist zweijährige Master­studium kann die Vertiefung des Kernfachs vorsehen oder ein interdisziplinäres Studien­angebot sein. Außerdem kann es stärker anwendungs­orientiert oder stärker forschungs­orientiert sein.

  • Matrikelnummer

    Bei der Immatrikulation erhält jeder Studierende eine mehrstellige Matrikelnummer. Diese dient zur Identifikation an der Universität. Bei Anträgen oder Klausuren muss die Matrikelnummer meistens angegeben werden. Die Matrikelnummer befindet sich auch auf der Vorderseite des Studentenausweises (ecUM) der Universität Mannheim.

  • Modul

    Ein Modul ist eine Lehr­einheit, die aus einer oder mehreren Lehr­veranstaltungen bestehen, die thematisch aufeinander bezogen sind. Es gibt Pflichtmodule, die belegt werden müssen und Wahlpflichtmodule, die aus einem thematisch eingegrenzten Bereich gewählt werden können.

  • Modulbeschreibung

    Für jedes Modul gibt es eine Modulbeschreibung. Dort sind Inhalte, Kompetenzziele und Prüfungs­leistungen beschrieben. Zusätzlich wird angegeben, ob es sich um Pflichtmodule (müssen belegt werden), Wahlpflichtmodule (können aus Themen­bereichen gewählt werden) oder Wahlmodule (frei wählbar) handelt.

  • Modulkatalog/Modulhandbuch

    Im Modulkatalog findet man Informationen über die Module eines Studien­gangs. Für jedes Modul sind die Leistungen angegeben, die Sie erbringen müssen. Das können Referate, Hausarbeiten oder Klausuren sein. Zusätzlich wird aufgeführt, wie viele ECTS-Punkte man für eine bestimmte Veranstaltung erhalten kann. Der Modulkatalog empfiehlt Studierenden meist auch eine Struktur des Studien­ablaufs.

N

  • Numerus Clausus (N.C.)

    Der Begriff „Numerus Clausus“ wird fälschlicherweise oft für „Grenznote“ verwendet. An der Universität Mannheim gibt es keine solche „Grenznoten“. Die meisten Studien­gänge sind aber zulassungs­beschränkt (und das ist auch die eigentliche Bedeutung von „Numerus Clausus“ = lateinisch „geschlossene Zahl“). In unseren Auswahl­verfahren berücksichtigen wir zahlreiche Kriterien, die über die reinen „Grenznoten“ hinausgehen. Die Kriterien finden Sie in der Auswahlsatzung des jeweiligen Studien­gangs.

O

  • Orientierungs­prüfung

    Die Orientierungs­prüfung dient dazu, möglichst früh im Studium festzustellen, ob der gewählte Studien­gang den eigenen Fähigkeiten entspricht und man den Anforderungen gewachsen ist. Die Orientierungs­prüfung muss in der Regel beim ersten Wiederholungs­versuch bestanden werden. Die meisten Studien­gänge setzen das Bestehen der Orientierungs­prüfung nach dem dritten Fach­semester voraus.

P

  • Portal 2

    Über Mein Portal 2 können Sie sich zu Prüfungen an- oder abmelden, Informationen zu Prüfungen einsehen oder sich den aktuellen Notenspiegel anzeigen lassen. Sie können hier auch das Vorlesungs­verzeichnis einsehen und sich online einen Stundenplan zusammenstellen.

  • Propädeutikum

    Das Propädeutikum ist eine Vorbereitungs­veranstaltung. Sie erlernen hier Inhalte, die für den Studien­gang grundlegend sind.

  • Proseminare und Hauptseminare

    Proseminare werden in den Basis- und Aufbaumodulen des Bachelor­studiums belegt. Hauptseminare werden nur in Aufbaumodulen des Bachelor­studiums belegt.

  • Prüfungs­ausschuss

    Die Prüfungs­ausschüsse beraten Studierende  in allen Fragen bezüglich der Prüfungs­ordnungen. Sie sind beispielsweise für die Anerkennung von Studien­leistungen und Prüfungs­leistungen zuständig.

  • Prüfungs­ordnung

    Für jeden Studien­gang gibt es eine Prüfungs­ordnung. Sie gibt die Leistungen vor, die Studierende erbringen müssen. Zudem enthält sie Angaben über Prüfungs­fristen, Wiederholungs­bedingungen, ECTS-Punkte sowie die genaue Bezeichnung des Abschlusses.

    Für die B.A.-Studien­gänge liegt eine so genannte Rahmen­prüfungs­ordnung vor, die sowohl für die B.A.-Studien­gänge der Fakultät für Sozial­wissenschaften als auch der Philosophischen Fakultät gilt. Darin enthalten sind die fach­spezifischen Anlagen für die Fächer Politik­wissenschaft und Soziologie.

R

  • Regel­studien­zeit

    Die Regel­studien­zeit ist die Anzahl von Semestern, die bis zum Beenden eines Studien­gangs benötigt werden. Die Regel­studien­zeit eines Studien­gangs ist in der jeweiligen Prüfungs­ordnung festgelegt. Sie kann von der tatsächlichen Studien­dauer abweichen.

  • Rückmeldung

    Wenn Sie Ihr Studium weiterführen möchten, ist jedes Semester eine Rückmeldung erforderlich. Um sich an der Universität Mannheim für das nächste Semester zurück zu melden, müssen Sie den Semesterbeitrag frist­gerecht überweisen. Der Betrag muss spätestens am letzten Rückmeldetag auf dem Konto der Universität eingegangen sein.
    Wichtige Fristen und Termine

S

  • Semester

    Ein Semester umfasst etwa ein halbes Jahr. Das Frühjahrs-/Sommersemester geht vom 1. Februar bis zum 31. Juli, das Herbst-/Wintersemester vom 1. August bis zum 31. Januar. Die vorlesungs­freie Zeit ist einbezogen.

  • Semesterwochenstunden (SWS)

    Als Semesterwochenstunde gilt eine Vorlesungs­stunde (45 Minuten), die während der gesamten Vorlesungs­zeit jede Woche besucht wird. Mit dem Besuch einer zweistündigen Vorlesung werden so zwei SWS abgedeckt. Effektiv dauert die Vorlesung 90 Minuten.

  • Seminar

    Ein Seminar ist eine Lern- und Lehr­veranstaltung, die dazu dient, Wissen in kleinen Gruppen interaktiv zu erwerben oder zu vertiefen. In Seminaren wird im Gegensatz zu Vorlesungen meist eine intensive studentische Mitarbeit verlangt, vor allem durch Referate und in Diskussionen.

  • Studien­gebühren

    Für internationale Studierende, die nicht aus der EU oder dem Europäischen Wirtschafts­raum kommen, werden seit dem Herbst-/Wintersemester 2017/2018 1.500 Euro Studien­gebühren erhoben. Die Gebühren für ein Zweitstudium betragen 650 Euro.
    Mehr zu den Gebühren

  • Studien­plan

    Im Studien­plan wird der empfohlene Studien­aufbau beschrieben. Wer sich an den darin aufgestellten Zeitplan hält, wird sein Studium in der jeweiligen Regel­studien­zeit absolvieren können.

  • Stundenplan

    Die Studierenden stellen sich Ihre Stundenpläne selbst zusammen. Die Prüfungs­ordnung gibt allerdings vor, welche Veranstaltungen Sie belegen müssen. Für Studien­interessierte haben wir Musterstundenpläne für das erste Semester erstellt. Diese vermitteln Ihnen einen Eindruck von Studien­inhalten und Arbeits­aufwand. Sie finden die Stundenpläne in den Studien­steckbriefen. Klicken Sie im gewählten Steckbrief dazu das Akkordeon „Aufbau des Studiums“ an.

T

  • Tutorium

    In einem Tutorium wiederholen und vertiefen die Studierenden gemeinsam mit einer Tutorin oder einem Tutor den Stoff einer Veranstaltung (Vorlesung, Seminar oder Übung). Eine Tutorin oder ein Tutor ist meist eine wissenschaft­liche Hilfskraft – also selbst Studentin oder Student in einem höheren Fach­semester.

U

  • Übung

    Eine Übung ergänzt und vertieft die in der Vorlesung behandelten Inhalte und wendet sie mit­unter praktisch auf Problemstellungen an. Der Übungs­leiter ist in der Regel ein wissenschaft­licher Angestellter am Lehr­stuhl, arbeitet also für den Professor, der die Vorlesung hält.

V

  • Verfasste Studierenden­schaft

    Die Verfasste Studierenden­schaft sind alle eingeschriebenen Studierenden. Gremien und Organe der Verfassten Studierenden­schaft (beispielsweise das Studierenden­parlament, Allgemeine Studierenden­ausschuss = AStA, Fach­schafts­rat) vertreten die Interessen der Studierenden gegenüber der Hochschule, der Hochschul­leitung und der Öffentlichkeit. Alle Studierenden zahlen einen Pflichtbeitrag an die Verfasste Studierenden­schaft. Diese verwendet die Gelder zur Erfüllung der ihr gesetzlich zugewiesenen Aufgaben.

    Weiterführende Informationen finden Sie auf den Seiten des AStA

  • Vorlesung

    Als Vorlesung bezeichnet man eine Lehr­veranstaltungs­form, die meist von Professoren oder Doktoren gehalten wird. Eine Vorlesung dauert in der Regel 90 Minuten.

  • Vorlesungs­verzeichnis

    Im Vorlesungs­verzeichnis sind alle Lehr­veranstaltungen aufgelistet. Es wird benötigt, um für jedes Semester einen Stundenplan zusammenzustellen. Das Vorlesungs­verzeichnis ist am Ende eines jeden Semesters mit den Veranstaltungen des Folgesemesters einsehbar. Hier werden neben Titel, Ort und Zeit der Veranstaltungen auch inhaltliche Zusammenfassungen sowie ECTS-Punktzahlen aufgelistet. Das Vorlesungs­verzeichnis finden Sie im Portal 2.

    Z

    • Zweittermin Prüfungen

      In jedem Semester gibt es zwei Prüfungs­phasen. Der Ersttermin ist die Haupt­prüfungs­phase. Wenn Sie eine Klausur nicht bestehen oder aus gesundheitlichen Gründen am Ersttermin nicht teilnehmen können, dürfen Sie die Klausur am Zweittermin wiederholen. Bei Krankheit brauchen Sie ein Attest.

      In manchen Studien­gängen können Sie frei wählen, ob Sie eine Klausur am Erst- oder Zweittermin ablegen möchten. Wenn Sie die Klausur zum Zweittermin schreiben, gibt es bei Nichtbestehen oder Krankheit keinen Nachholtermin im gleichen Semester.
      Mehr zu Prüfungen