Foto: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg

Dr. Monika Undorf als „Rising Star“ ausgezeichnet

Mannheimer Psychologin überzeugt durch ihre wissenschaft­lichen Beiträge zum Thema Meta-Gedächtnis.

Die renommierte Würdigung zum Rising Star der amerikanischen Association for Psychological Science (APS) geht dieses Jahr unter anderem an Dr. Monika Undorf, Margarete von Wrangell-Fellow und Nachwuchsgruppenleiterin am Lehr­stuhl für Kognitive und Differentielle Psychologie der Uni Mannheim. Sie ist die zweite Mannheimer Psychologin, die den Preis erhält.

Die Auszeichnung ehrt herausragende Psychologinnen und Psychologen, die schon zu Beginn ihrer Karriere ihren Forschungs­bereich maßgeblich weiterentwickelt haben, und bestätigt großes Potential für ihre weitere Forschung. Hervorgehoben wurde Monika Undorfs innovative Forschung zum Meta-Gedächtnis.  

Die Psychologin beschäftigt sich schwerpunktmäßig damit, wie Menschen ihre eigenen Lern- und Erinnerungs­prozesse reflektieren und gezielt steuern. Diese Fähigkeit ist von entscheidender Bedeutung für erfolgreiches lebenslanges Lernen. Mithilfe verschiedener wissenschaft­licher Methoden erforscht sie, welche kognitiven und neurobiologischen Prozesse dieser Fähigkeit zugrunde liegen.

In einem aktuellen Projekt hat die Psychologin unter anderem untersucht, ob das Täuschen bei einem Test dazu führt, dass Studierende ihre Leistung in späteren Tests überschätzen, weil sie ihre gute Leistung fälschlicherweise auf hohe Fähigkeit zurückführen.

Die Auszeichnung APS Rising Star wird an international herausragende Psychologen und Neuro­wissenschaft­ler in der frühen Phase ihrer Forschungs­laufbahn kurze Zeit nach der Promotion verliehen. Nähere Informationen zu der Association for Psychological Science und zu den Kriterien der Preisvergabe sind zu finden unter: https://www.psychologicalscience.org/members/awards-and-honors/aps-rising-stars

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