Foto: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg

Neue DFG-Forschergruppe

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat eine neue Forschergruppe bewilligt, die grammatische Innovation im Sprachkontakt bilingualer Sprecherinnen und Sprecher erforscht.

Der Mehrsprachigkeit widmet sich eine von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) neu bewilligte Forschergruppe. Unter dem Titel „Grammatische Dynamiken im Sprachkontakt: ein komparativer Ansatz“ arbeiten acht verschiedene linguistische Einzelprojekte an der Universität Potsdam, der Humboldt-Universität zu Berlin, der Universität Stuttgart, dem Leibniz-Zentrum Allgemeine Sprachwissenschaft (ZAS), der Technischen Universität Kaiserslautern und der Universität Mannheim in den kommenden drei Jahren zusammen. Die Forscherinnen und Forscher wollen den Sprachgebrauch bilingualer Sprecherinnen und Sprecher mit Migrationshintergrund, sogenannter „Heritage Speakers“, analysieren – in ihren beiden Sprachen, also der Heritage- und der Majoritätssprache, in formellen und informellen, geschriebenen und gesprochenen Kommunikationssituationen – und auf diese Weise zu Theorien des Sprachkontakts und der Sprachvariation beitragen.     

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