Foto: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg

Professor Weber zum Senator der Nationalen Akademie der Wissenschaft gewählt

Große Ehre für Professor Dr. Martin Weber:  zum 13. Dezember 2019 ist er für vier Jahre zum Obmann und Senator der Sektion „Ökonomie und Empirische Sozialforschung“ der Leopoldina, der Nationalen Akademie der Wissenschaft, gewählt worden.

Martin Weber gehört zu den führenden deutschen Wirtschafts­wissenschaft­lern, insbesondere in seinem Forschungs­schwerpunkt, der verhaltens­wissenschaft­lichen Finanz­markt­forschung („Behaviorial Finance“), gilt er als Wegbereiter. Sowohl in der Forschung als auch in der Presse ist er einer der am häufigsten zitierten deutschen Betriebs­wirte, wie unter anderem das F.A.Z.-Ökonomenranking aus diesem Jahr belegt. Weber hatte bis Juli 2017 den Lehr­stuhl für Finanzwirtschaft, insbesondere Bankbetriebs­lehre, an der Universität Mannheim inne. Seit seinem Dienstzeitende ist er Seniorprofessor an der Fakultät BWL. Er gehörte zu den ersten Seniorprofessoren der Universität Mannheim.

2007 verlieh ihm die Universität Münster die Ehrendoktorwürde. Zusätzlich zu seiner Mitgliedschaft bei der Leopoldina ist er auch Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Neben Fach­publikationen ist Martin Weber Autor des Bestsellers „Genial einfach investieren“ (Campus Verlag), einem Börsenratgeber für Privatanleger. Zudem initiierte er den sehr erfolgreichen Indexfonds „ARERO“.

Die 1652 gegründete Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina hat rund 1.600 Mitgliedern aus nahezu allen Wissenschafts­bereichen und ist nach eigenen Angaben eine „klassische Gelehr­ten­gesellschaft“. Sie wurde 2008 zur Nationalen Akademie der Wissenschaften Deutschlands ernannt. Ihre zwei Hauptaufgaben sind die Vertretung der deutschen Wissenschaft im Ausland sowie die Beratung von Politik und Öffentlichkeit.

Dem Senat der Leopoldina, der die Belange der Mitglieder vor dem Präsidium vertritt und das Präsidium berät, gehören derzeit 39 Personen an. Unter ihnen sind 26 gewählte Mitglieder (Obleute), die jeweils eine der Sektionen der Leopoldina repräsentieren.

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