Das neue Studien- und Konferenzzentrum der Mannheim Business School / Foto: Kirsten Bucher

Mehr Raum für die Universität

Die Universität wächst, doch das Schloss wächst nicht mit. Um den steigenden Raumbedarf zu decken, hat die Universität in den vergangenen drei Jahren kräftig angebaut und den Neubau in B6 erfolgreich abgeschlossen. Auch das Studien- und Konferenzzentrum der Mannheim Business School wurde im vergangenen Herbst eröffnet. In einem städtebaulichen Wettbewerb hat die Universität zudem gemeinsam mit Stadt und Land Ideen für ihre bauliche Zukunft gesammelt.

Neubau der Mannheim Business School eröffnet
Was bislang nicht mehr als ein alter Kohlenkeller war, ist seit kurzem Heimat des Studien- und Konferenzzentrums der Mannheim Business School. Die unterirdischen Räume im Westflügel des Schlosses – durch eine Glasfront mit dem Schlosspark verbunden – wurden im vergangenen Herbst offiziell eröffnet. Nun studieren dort die Führungs­kräfte von morgen – in zwei  Hörsälen, zehn Gruppenarbeits­räumen und einem Konferenz­bereich.

Forschen und lernen in B6
Seit dem Herbstsemester haben auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Sonderforschungs­bereichs „Politische Ökonomie von Reformen“ , die Doktorandinnen und Doktoranden der Graduate School of Economic and Social Sciences (GESS)  und das Team der Stabsstelle Gleichstellung und soziale Vielfalt einen neuen Arbeits­platz. Sie forschen und arbeiten  in den über 150 Doppel- und Großraumbüros des Forschungs- und Lehr­gebäudes in B6. Für Studierende sind neue Seminarräume und Hörsäle sowie ein offener Raum mit farbenfrohen Gruppenarbeits­plätzen entstanden.

Ideen für den Friedrichspark
Um Ideen für die bauliche Entwicklung der Universität und des Friedrichsparks zu sammeln, hatten Stadt und Land im Juni einen gemeinsamen städtebaulichen Wettbewerb ausgeschrieben. Insgesamt wurden 24 Entwürfe  eingereicht – nun stehen die Gewinner fest: Die Architekten Mathias Hähnig und Martin Gemmeke aus Tübingen haben zusammen mit dem Landschafts­architekten Stefan Fromm den ersten Preis für ihren Entwurf erhalten. Ihr Vorschlag sieht fünf Gebäude vor – dar­unter ein Sportzentrum und ein Gebäude für die Philosophische Fakultät – die sich entlang der Bismarckstraße säumen. Die Grünfläche mit Büschen und Bäumen auf dem Gelände des Friedrichsparks wollen die Architekten größtenteils erhalten. Unterführungen sollen das neue Areal außerdem mit der Rheinpromenade verbinden.

Text: Linda Schädler / April 2018