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25 Jahre ABSOLVENTUM

Kein Jubiläum wie jedes andere

Es war das Jahr 1995 – damals dachte noch niemand an ein Virus oder eine Pandemie. Die Marketing-Koryphäe Prof. Dr. Hans Raffée, die Generationen von Studierenden an der Universität Mannheim geprägt hatte, gründete das erste Alumni-Netzwerk Deutschlands. Von Beginn an entwickelten sich die Mitgliederzahlen rasant. Heute ist ABSOLVENTUM nicht nur die älteste, sondern auch die größte Absolventenvereinigung einer deutschen Universität mit fast 8.000 Mitgliedern.

Der Schwerpunkt dieser FORUM-Ausgabe steht ganz im Zeichen der vergangenen 25 Jahre – der vielen Facetten, die ABSOLVENTUM zu dem machen, was es heute ist: ein lebenslanges Band zwischen Generationen von Alumni und Studierenden – in Mannheim, Deutschland und der ganzen Welt. Sei es über die 50 Regionalgruppen in 20 Ländern, das Mentoring-Programm mit seinen bisher über 1.650 Partnerschaften, Kooperationen mit Studierenden­initiativen und Kultur­einrichtungen aus der Region – ABSOLVENTUM verbindet.

„Ein Netzwerk im besten Sinne“

Ein Alumni­netzwerk in Deutschland – Mitte der Neunziger war die Idee des Marketingprofessors Dr. Hans Raffée völliges Neuland. Wie aus zarten Anfängen Deutschlands älteste und größte Alumni­organisation entstanden ist – darüber sprach FORUM mit ihrem Gründer und Ehrenpräsidenten Hans Raffée sowie Dr. Marcel Crisand, einem ABSOLVENTUM-Mitglied der ersten Stunde.

Von der Muse geküsst

Den Geist öffnen für die Künste, für Theater, Oper und Philosophie – es ist einer der großen Pfeiler, auf denen ABSOLVENTUM vor einem Vierteljahrhundert gegründet wurde. Über die Jahrzehnte sind auf diese Weise Kooperationen mit städtischen Kultur­einrichtungen gewachsen, die heute stärker sind denn je. Und nicht nur ABSOLVENTUM-Mitglieder profitieren von dem vielfältigen Angebot.

„Hier geht keiner ohne einen Ratschlag raus“

Von den 12.000 Studierenden der Universität Mannheim engagieren sich viele in einer der über 50 Studierenden­initiativen. Hinter ihnen steht mit Rat und Tat vor allem ABSOLVENTUM: Häufig der erste Ansprech­partner und Impulsgeber, wenn es um die Organisation von Events, Sponsoring oder die Finanzierung kleiner und großer Anschaffungen geht. Wie ABSOLVENTUM die Mannheimer Studierenden­initiativen unterstützt, darüber sprach Luisa Gebhardt mit Mitgliedern von „Mannheim Forum“ und „Studenten bilden Schüler“.

Hinter den Kulissen

Mentoring und Coaching, vielfältige Kooperationen mit Kultur­einrichtungen, Sportvereinen, Studierenden­initiativen und Unternehmen, Regionalgruppen auf der ganzen Welt – ABSOLVENTUM hat so einiges zu tun. Darüber hinaus werden fast 8.000 Mitglieder betreut, mit kleinen und größeren Anliegen. Wer hinter der ganzen Arbeit steckt? Das Team der Geschäftsstelle stellt sich vor.

Jede Partnerschaft findet ihren eigenen Weg

2007 hat ABSOLVENTUM das Mentoring-Programm eingeführt – noch heute ist das Konzept einzigartig in der deutschen Hochschul­landschaft. Über 1.650 Partnerschaften zwischen Studierenden und berufserfahrenen Alumni quer durch alle Fakultäten sind in den 13 Jahren entstanden. Wie unterschiedlich diese gestaltet werden können, zeigen zwei Mentoringpaare, mit denen FORUM gesprochen hat.

Gemeinsam erleben

Von Beginn an war ABSOLVENTUM als Netzwerk angedacht, das weit über den Campus hinausgehen sollte. Heute sind Mannheimer Alumni rund um den Globus miteinander verbunden – in 50 Regionalgruppen in über 20 Ländern. Besondere Bedeutung kommt dabei den Leiterinnen und Leitern der jeweiligen Gruppen zu – ohne sie keine gemeinsamen Veranstaltungen, keine Treffen, kein Netzwerk. FORUM sprach mit zwei Regionalgruppenleiterinnen aus dem Rheinland und Berlin über Freuden und Herausforderungen ihres Ehrenamts.

Ein gelebtes Netzwerk

2018 hat Dr. Peter Merten sein Amt als ABSOLVENTUM-Präsident angetreten – ein Mann mit einer beispiellosen Karriere in den Chefetagen von Weltfirmen wie Daimler oder Rheinmetall Automotive und in Aufsichtsräten bösennotierter Unternehmen. Damals kam er mit einer Vision, die schon jetzt in großen Teilen Wirklichkeit geworden ist. FORUM sprach mit ihm und ABSOLVENTUM-Geschäftsführer Christian Haas über das erfolgreiche Jahr 2019, die Notwendigkeit gelebter Netzwerke und die Zukunft Deutschlands größter Alumnivereinigung.

Wie die Zeit vergeht

In 25 Jahren ABSOLVENTUM ist eine Menge passiert. Ein Zeitstrahl verdeutlicht, welche Meilensteine das größte deutsche Alumni-Netzwerk seit seinem bestehen erreichte.

Heimspiel für die Alumni

Mehrmals im Jahr wird es für die ABSOLVENTUM-Mitglieder aus der Region Rhein-Neckar sportlich. Dann haben sie die Gelegenheit, gemeinsam Eishockeyspieler oder Handballer von VIP-Tribünen aus anzufeuern. Und diese Besuche von Sport­veranstaltungen mit anderen Alumni bieten weit mehr, als sich am Ende des Tages über den Sieg des Lieblingsteams zu freuen.

Der Aha-Moment

Bei der Be­förderung übergangen, un­zufrieden mit der Vorgesetzten oder ein Berufsumfeld, das nicht mehr überzeugt: Das Coaching-Programm von ABSOLVENTUM richtet sich an Alumni, die schon länger im Berufsleben sind. Dabei stehen ihnen professionelle Coaches bei beruflichen Entscheidungen zur Seite und unterstützen durch ihr Fach­wissen.