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„Hier geht keiner ohne einen Ratschlag raus“

Von den 12.000 Studierenden der Universität Mannheim engagieren sich viele in einer der über 50 Studierenden­initiativen. Hinter ihnen steht mit Rat und Tat vor allem ABSOLVENTUM: Häufig der erste Ansprech­partner und Impulsgeber, wenn es um die Organisation von Events, Sponsoring oder die Finanzierung kleiner und großer Anschaffungen geht. Wie ABSOLVENTUM die Mannheimer Studierenden­initiativen unterstützt, darüber sprach Luisa Gebhardt mit Mitgliedern von „Mannheim Forum“ und „Studenten bilden Schüler“.

Nachhilfe für Schüler, Debattierclub oder studentische Unternehmens­beratung, Unimagazin, Gründer­beratung oder Film­initiative – an der Universität Mannheim gibt es für sämtliche Interessen die passende Studierenden­initiative. „Mir ist keine deutsche Universität bekannt, die so engagierte und professionelle Initiativen hat, die seit jeher auf solch einem hohen Niveau arbeiten“, sagt Christian Haas, Geschäftsführer von ABSOLVENTUM. „Das entspricht ganz unserem Grundgedanken – dem Blick über den Tellerrand.“

Während des gesamten Studiums sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Alumni­organisation Ansprech­partner, Vermittler und Ratgeber zugleich. Die Anliegen der Studierenden­initiativen könnten unterschiedlicher nicht sein: Manchmal wird Geld für Flyer, Getränke, Catering oder einfach nur Essensbesteck beim Startevent im Semester benötigt. „Die meisten Kooperationen sind jedoch eher ideeller Natur. Dabei ist es mir besonders wichtig, die Vertreterinnen und Vertreter der Initiativen und Fach­schaften persönlich kennenzulernen“, sagt Mara Hielscher von ABSOLVENTUM, die als Ansprech­partnerin für studentische Kooperationen fungiert. „Hier geht keiner ohne einen Ratschlag oder weitere Kontakte raus“, fügt Haas hinzu.

Das schätzt auch die 20-jährige Valeria Besse von der Initiative Studenten bilden Schüler. Dort treffen sich wöchentlich bis zu 35 Studierende mit 35 Mannheimer Schülerinnen und Schülern zur Nachhilfe. „Wir sind sehr dankbar für die tolle Zusammenarbeit und bieten im Gegenzug dann auch ABSOLVENTUM eine Plattform, um sie bei den Studierenden bekannter zu machen. Die Kooperation ist keine Einbahnstraße, sondern eine gegenseitige Unterstützung auf Augenhöhe – das gefällt mir besonders“, sagt sie. So entstand beispielsweise auch die Idee für einen gemeinsamen Workshop für die Mitglieder der Initiative – als Referenten fanden sich mehrere Alumni aus dem Netzwerk. „Das passiert sehr häufig, dass nach gemeinsamen Veranstaltungen gefragt wird“, erzählt Mara Hielscher. „Unsere Alumni, egal welchen Alters, bringen sich dabei gerne ein und teilen ihren Erfahrungs­schatz mit den Studierenden.“

Auch der 21-jährige Leon Burkhard, zuständig für die Rednerakquise bei der Initiative Mannheim Forum, weiß das zu schätzen. Mit über 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmern ist Mannheim Forum einer der größten Studierenden­kongresse Deutschlands. „Bei einer Anfrage an die Alumni, ob sie uns bei einem Vortrag oder Workshop unterstützen würden, haben wir in der ersten Woche sofort 40 positive Antworten erhalten“, sagt er. Auch wenn Probleme auftauchen, unterstützt ABSOLVENTUM. „Es ist schon vorgekommen, dass sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stundenlang mit uns hinsetzten, um eine Lösung mit uns zu erarbeiten. Nach dem Gespräch hatte ich neue Ideen und bin mit einem extrem guten Gefühl rausgegangen“, sagt Isabel Hovorka, Vorstand für Company Relations bei Mannheim Forum. „Weiß man nicht mehr weiter, ist ABSOLVENTUM der perfekte Inputgeber.“

Bei Mannheim Forum ist die Alumnivereinigung darüber hinaus offizieller Gold-Partner, da sie das Event in besonderem Maße auch monetär unterstützt. Die Förderung der Initiativen geht jedoch weit über das alles hinaus: „Eine Initiative ist mal ‚eingeschlafen‘. Ihnen haben wir Kontakte zu thematisch passenden Firmen vermittelt, mit denen sie sich austauschen und die Initiative neu beleben konnten“, sagt Hielscher. Und arbeiten Initiativen an ähnlichen Schwerpunkten, zeigt ABSOLVENTUM ihnen mögliche Kooperationen untereinander auf. „Die Studierenden müssen frühzeitig lernen, sich bei den Unterstützern breit aufzustellen. Netzwerken ist unglaublich wichtig“, sagt Geschäftsführer Christian Haas. Daher regt er die Initiativen auch dazu an, sich Kooperations­partner außerhalb der Universität zu suchen und fakultäts- sowie generations­übergreifend zu arbeiten.

Text: Luisa Gebhardt / September 2020