Jennifer Stiefel (unten links neben dem Löwen) und Luise Zimmermann (zweite von links oben): Deutsche Meisterinnen im Wasserball / Foto: privat

Riesenerfolge für Mannheimer Sportstipendiaten

Medaillen bei Welt- und Europameisterschaften und gleich mehrere Deutsche Meister-Titel: Auch im vergangenen Semester waren die Mannheimer Sportstipendiatinnen und Sportstipendiaten wieder erfolgreich – und das besonders in den Wassersportarten.

Sie ist erst 24 Jahre jung und bereits international erfolgreich – die Mannheimer Psychologie-Studentin und Kanutin Sarah Büßler. Bei ihrer ersten Weltmeisterschaft holten sie und ihre Teamkollegin im Zweier-Kanu über 1.000 Meter prompt die Bronzemedaille. Bereits im Juni wurde Büßler Vize-Europameisterin.

Auch BWL-Student Ruben Steinhardt war in dieser Saison in seiner Disziplin besonders erfolgreich: Beim World Cup in Belgrad gelang dem Ruderer mit seinem Team der Sprung aufs Treppchen. Im Doppelvierer wurden sie Zweiter, knapp hinter den Briten. Außerdem schaffte es Steinhardt in den A-Kader der Nationalmannschaft. Nicht auf, aber im Wasser haben sich Jennifer Stiefel und Luise Zimmermann bewiesen: Bei den Deutschen Meisterschaften im Wasserball sicherten sie sich Gold.

Und es gibt noch einen Titel zu verzeichnen – einer, bei dem der Sieger ausnahmsweise nicht nass wurde: Der 21-jährige BWL-Student Simon Wang ist Deutscher Meister bei den U22-Junioren im Badminton geworden. Alle fünf Studierenden haben eins gemeinsam: Sie werden mit dem Spitzensport-Stipendium Metropolregion Rhein-Neckar gefördert. Was 2009 auf Initiative der Unternehmerfamilie Greinert als Mannheimer Sportstipendium begann, wurde nun durch die Unterstützung der Dietmar Hopp Stiftung zu einem größeren Programm ausgeweitet, welches auch Spitzensportler der Universität Heidelberg fördert. Weitere Hochschulen aus der Region sollen folgen. Neben der finanziellen Förderung stehen den Studierenden auch Koordinatoren zur Seite, welche es ihnen ermöglichen, die sportliche Karriere mit dem Studium zu vereinen – indem sie beispielsweise Klausurtermine verschieben, die mit Wettkämpfen kollidieren, oder zusätzliche Tutorien für sie organisieren.

Text: Nadine Diehl / Oktober 2018