Die Förderer Klaus Greinert (2. Reihe, mitte), Gregor Greinert und Dietmar Hopp (2. Reihe, 6.v.r.) mit Alt-Rektor Prof. Dr. Ernst-Ludwig von Thadden und Stipendiaten / Foto: Matthias Hangst

Spitzensport-Stipendium Metropolregion Rhein-Neckar

Startschuss für einzigartiges Förderkonzept

Bereits seit 2009 unterstützt die Unternehmerfamilie Greinert junge Spitzensportler bei ihrem Studium an der Universität Mannheim mit einem Stipendium – und war damit Vorreiter in Deutschland. Nun hat Familienoberhaupt Klaus Greinert wieder etwas Neues geschaffen: Gemeinsam mit den Universitäten Mannheim und Heidelberg sowie der Dietmar Hopp Stiftung hat er das Mannheimer Sportstipendium zum „Spitzensport-Stipendium Metropolregion Rhein-Neckar“ weiterentwickelt. Seit dem Frühjahr 2018 werden damit nun auch Spitzensportler der Uni Heidelberg unterstützt. „Unser Leitgedanke heißt: Entdecken und Fördern von Talenten – jungen Menschen zu helfen, sich weiter zu entwickeln – ohne Wenn und Aber, auch über das Studium hinaus“, sagt Initiator und Geschäftsführer der Spitzensport- Stipendium MRN Rhein-Neckar gGmbH Klaus Greinert.

An jeder Universität gibt es deshalb eine hauptamtliche Spitzensportbeauftragte, die die Stipendiaten dabei unterstützt, ihr Studium mit Wettkampfund Trainingsterminen zu koordinieren. Außerdem erhalten sie eine finanzielle Förderung von bis zu 200 Euro monatlich. Im Bedarfsfall werden individuelle Tutorien organisiert und finanziert. Dafür stellen die beiden Förderer jährlich je 150.000 Euro zur Verfügung. Dietmar Hopp, der mit seiner Stiftung unter anderem den Jugendsport unterstützt, möchte die Förderung von Sportlern mit dem Stipendium auf die akademische Ausbildung ausweiten. „Die Doppelbelastung von Sportlern auf absolutem Spitzenniveau ist enorm. Ich möchte, dass sie ausreichend Zeit zum Trainieren und Lernen haben. Sie motivieren andere Menschen, auch einen Sport auszuüben“, erklärt er. Die Dietmar Hopp Stiftung spendet in den kommenden drei Jahren insgesamt 600.000 Euro für das neue Spitzensport-Stipendium.

Text: Sarah Seidl / Oktober 2018