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Selbst­bestimmung in der digitalen Welt – Konferenz an der Universität Mannheim

Themen rund um Fake News, Hate Speech und Social Bots stehen im Zentrum der 63. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikations­wissenschaft (DGPuK) vom 9.-11. Mai im Mannheimer Schloss. Zur abschließenden Podiumsdiskussion am 11. Mai sind interessierte Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen.

Pressemitteilung vom 30. April 2018
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Die DGPuK-Jahrestagung präsentiert aktuelle Forschungs­ergebnisse zu Fragen rund um digitale Kommunikation – in den Medien, in der Politik und in der Gesellschaft. Diskutiert werden unter anderem Fragen wie: Was bedeutet es, wenn strategisch platz­ierte Fake News durch Social Bots massenhaft verbreitet werden? Wie arbeiten professionelle Faktenchecker? Was machte die AfD anders als die etablierten Parteien in ihrer Facebook-Kampagne zur Bundestagswahl 2017? Wie wirkt sich unsere permanente Online-Präsenz auf unser Verhalten und Wohlbefinden aus? Mehr als 150 teilnehmende Referentinnen und Referenten gehen in 40 Workshops während der dreitägigen Konferenz diesen Fragen nach.

Die Konferenz in Mannheim steht im Zeichen der Verknüpfung von Theorie und Praxis.  Neben Wissenschaft­lerinnen und Wissenschaft­lern diskutieren auch Vertreter von digitalen Unternehmen sowie gesellschaft­lichen Organisationen und Vereinen mit.

Zu den Programm-Highlights gehört die Keynote Hate Speech und was man dagegen tun kann mit Professorin Konstanze Marx vom Institut für Deutsche Sprache, Juniorprofessorin Diana Rieger von der Universität Mannheim und Hanna Gleiß, Projektleiterin bei „Das NETTZ – die Vernetzungs­stelle gegen Hate Speech“.

Bei der abschließenden Podiumsdiskussion zum Thema „Leitplanken und Verkehrs­zeichen: Wie die digitale Kommunikation gesellschaft­lich gestaltet werden kann“ kann das Publikum mithilfe einer Voting App über spannende gesellschafts­relevante Aussagen mitdiskutieren. Zur Debatte stehen unter anderem kontroverse Aussagen zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz, zur Ausgestaltung von Algorithmen und zum Einfluss von Google. An der Podiumsdiskussion beteiligen sich unter anderem Ralf Bremer von Google Deutschland und Dr. Constanze Kurz vom Chaos Computer Club. Die interessierte Öffentlichkeit ist zur Podiumsdiskussion mit Publikumsbeteiligung am Freitag, den 11. Mai von 15:45 – 17:15 im Raum SO 108 herzlich eingeladen.

Die Teilnahme am Kongress ist für Journalisten frei. Wir bitten um Anmeldung per Email bei Yvonne Kaul (kaul(at)uni-mannheim.de oder unter der 06221 181-1266). Interviews mit den Referentinnen und Referenten können gerne im Vorfeld oder während der Tagung vereinbart werden.

Das vollständige Programm der Veranstaltung finden Sie unter: www.dgpuk2018.de.

Kontakt:
Prof. Dr. Hartmut Wessler
Lehr­stuhl für Medien- und Kommunikations­wissenschaft
Universität Mannheim
Tel.: 0621 181-2300
E-Mail: wessler@uni-mannheim.de

Katja Bär
Leitung Kommunikation und Fundraising
Pressesprecherin
Universität Mannheim
Tel.: 0621 181-1013
E-Mail: baer@uni-mannheim.de