Entwurf für den Neubau des Rechenzentrums / Foto: Architekten Hähnig und Gemmeke (Freie Architekten BDA Tübingen)

Wir engagieren uns - Projekte des Rechenzentrums

Wir als Rechenzentrum der Universität Mannheim haben den Anspruch an uns, eines der modernsten und kunden­orientiertesten Rechenzentren in der deutschen Hochschul­landschaft zu sein und zu bleiben. Wir lieben IT und unsere Universität. Es ist uns wichtig, am digitalen Puls der Zeit zu sein, zu Forschen und an Neuem mitzuwirken. Deshalb engagieren wir uns in vielen Projekten, die unsere Universität und Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, unsere Stadt und unsere Gesellschaft im digitalen Bereich voranbringen.


Auszug Portfolio IT-Vorhaben und Projekte der Universität Mannheim

HIS GX Migration

„HIS GX Migration - Umsetzung“ realisiert im Bereich des Campus­management zwischen Februar 2019 und Dezember 2022 die Einführung der Software HISinOne für alle Prozesse rund um die Verwaltung von Bewerbern, Studierenden und Prüfungen. Hierzu gehören unter anderem die Zulassung, Immatrikulation, Exmatrikulation, Beurlaubung, Prüfungs­verwaltung (von der Prüfungs­anmeldung einzelner Studierender über die Zuordnung der Sitzplätze für die Prüfungs­termine bis hin zur Noteneingabe und zur Berechnung der Noten), der Druck der Abschlussdokumente sowie die Erzeugung von Berichten und Statistiken für die Fakultäten und das Rektorat (u. a. Anbindung an BI Lehre). Die Vereinheitlichung der System-Landschaft unter dem Dach des Portal² führt zu einer Optimierung dieser Prozesse an der Universität Mannheim.

eRechnung

Das Projekt „Einführung eRechnung für den FreiMann-Verbund“ arbeitet an einer Lösung für die Universitäten Mannheim und Freiburg, die die effiziente Abarbeitung von elektronischen Rechnungen und die Optimierung der dort vorhandenen Prozesse erlaubt. Diese Lösung soll spätestens Ende April 2020 produktiv nutzbar sein und neben dem elektronischen Empfang auch die elektronische Ver-und Bearbeitung sowie die Archivierung der elektronischen Rechnungen abdecken. Zusätzlich ist vorgesehen, dass die noch verbleibende Menge papierhafter Rechnungen digitalisiert wird, um einen einheitlichen Bearbeitungs­workflow zu gewährleisten. In diesen Workflow sind auch die Universitäts­bibliotheken mit eingebunden.

Informations­sicherheit

In den alltäglichen Prozessen von Forschung, Lehre und Verwaltung werden zahlreiche Informationen verarbeitet. Mit unserem Projekt Informations­sicherheit tragen wir maßgeblich zur Implementierung eines sichereren Umgangs mit Informationen an der Universität Mannheim bei und realisieren zahlreiche weiterführende Maßnahmen zur Verbesserung der Informations­sicherheit und somit zum Schutz unserer Informationen. Neben der Pilotierung des erneuerten BSI Grundschutzes, entwickeln wir einen Vorfalls­managementprozess und bieten neben einer Awareness-Kampagne zur Erhöhung des Sicherheitsbewusstseins Schulungen an, wie zum Beispiel zur Erstellung sicherer Passwörter. 

Erneuerung des FileServices

Der FileService der Universität Mannheim stellt Studierenden und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern internen Speicherplatz zur Verfügung, der online weltweit für PCs und Laptops zugänglich ist - von der Beschaffung über Konfiguration und Organisation beziehungs­weise Betrieb bis hin zu Wartung und Monitoring. Der umfassende Virenschutz und das regelmäßige Backup ermöglichen es, Dateien zu jeder Zeit sicher abzulegen und gewährleisten einen nachhaltigen, zuverlässigen und stabilen Zugriff über Jahre hinweg. Der neue FileService ist ein wichtiger Bestandteil des digitalen Arbeits­platzes mit Möglichkeit zur flexiblen Hardware- und Speichererweiterungen, wobei gleichzeitig die Ausfallsicherheit sowie der initial verfügbare Speicherplatz erhöht wird.

Software-Asset-Management

Software ist im digitalen Zeitalter ein selbstverständlicher Teil zur erfolgreichen Durchführung diverser Aufgaben. Gleichzeitig werden Software-Lizenzbedingungen immer komplexer und sind permanenten Änderungen unterworfen. Das Software Asset Management (SAM) der Universität Mannheim umfasst das Software-Lizenz­management sowie Governance und Compliance, die -Infrastruktur und alle beteiligten Prozesse zur Planung, Steuerung, Kontrolle und zum Schutz der Software- und Hardware-Assets. Der Fokus liegt auf der Optimierung des wirtschaft­lichen Einsatzes bei möglichst optimiertem Leistungs­umfang und auf der performanten Integration in die universitäre Infrastruktur.

Computer­gestütztes Facility Management

Facility-Management erfordert den Einsatz verschiedener Systeme und Prozesse, die durch den Einsatz digitaler Lösungen unterstützt werden können. So trägt „Migration von HIS Bau auf die CAFM-Software Morada“ zu einer Optimierung an der Universität Mannheim bei, indem Arbeits­prozesse effizienter gestaltet und Auswertungen über die bauliche und technische Struktur aller Gebäude in einem Arbeits­gang dargestellt werden können. Entscheidungen über Reparaturen oder Neuanschaffung lassen sich so schneller treffen und wirtschaft­lich unter Einhaltung von gesetzlichen Vorgaben planen und umsetzen. Lebenszyklus- und Gebäudenutzungs­kosten sind übersichtlich darstellbar und als Entscheidungs­grundlage bereits in der Planung und dem Bau eines neuen oder grundsanierten Gebäudes nutzbar.


Auszug Portfolio Landes­projekte

bwHPC: Hochleistungs­rechnen in Baden-Württemberg

Die Ziele sind die Bestellung einer landes­weiten Hochleistungs­infrastruktur, die Koordination einer hochschul­übergreifenden Unterstützung für die Nutzer der baden-württembergischen Hochleistungs­rechner und die Verwirklichung der dafür erforderlichen Maßnahmen. Die geschieht u.a. durch das Projekt bwHPC-S5 als Bestandteil des aktuellen Umsetzungs­konzepts für HPC, DIC und LS2DM in Baden-Württemberg. Finanziert wird bwHPC-S5 durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg.

bwCloud Scope

Das Projekt hat das Ziel, ein umsetzbares und belastbares Konzept zur föderierten Virtualisierung von Servern und Diensten zu entwickeln, zu testen und eine prototypische Implementierung einer Cloud-Umgebung („Hochschul-Cloud“) zu erstellen und richtet sich an Nutzergruppen aus allen Bereichen von Universität, Hochschulen oder Forschungs­einrichtungen. Das Projekt ist eingebettet in das bwDATA-Gesamtkonzept und erhält deshalb kontinuierlich Impulse aus anderen Aktivitäten im Land. Wir freuen uns, hier mitwirken zu dürfen.

BelWü - wir als Partner im Landes­hochschul­netz

BelWü steht für „Baden-Württembergs extended LAN“ und ist das Datennetz der wissenschaft­lichen Einrichtungen des Landes Baden-Württemberg. Es verbindet Universitäten, Hochschulen und die Duale Hochschule Baden-Württemberg, sonstige wissenschaft­liche und öffentliche Einrichtungen, Schulen und öffentliche Bibliotheken miteinander.  BelWü wurde als ein über das Land verteiltes Rechenzentrum konzipiert und wir freuen uns, ein Teil davon zu sein.

bwIPv6@Academic

Das Projekt bwIPv6@Academia begleitet die Einführung und Förderung des Internetprotokolls IPv6 an den Universitäten und Hochschulen in Baden-Württemberg. IPv6 hält mittlerweile, über 20 Jahre nach seiner Standardisierung, Einzug in vielen Bereichen der IT. Für die Universitäten und andere Hochschulen ist es wichtig, diese Entwicklung aktiv zu begleiten und für die Zukunft gewappnet zu sein. Das Landes­projekt bwIPv6@Academia hat die Aufgabe, den Zustand der IPv6-Fähigkeit gemeinsam mit den teilnehmenden Einrichtungen zu analysieren, Probleme und Aufgaben zu identifizieren, sowie die Umsetzung zu begleiten. Das Projekt wird vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst (MWK) in Baden-Württemberg gefördert. 

bwCard

Das Projekt bwCard wird von den Universitäten des Landes Baden-Württemberg durchgeführt, unterstützt durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst. Das Projekt hat zum Ziel, eine Föderation zu entwerfen, die es ermöglicht, Chipkarten der jeweils anderen Einrichtung in eigene digitale Prozesse und Dienstleistungen zu integrieren. Dazu sollen gemeinsame Regeln und eine Infrastruktur geschaffen, beispielhafte Dienste entworfen und zukünftige weitergehende Entwicklungen untersucht werden. Es wird eine Produktions­gemeinschaft etabliert, die durch Bündelung von Knowhow und Infrastruktur den wissenschaft­lichen Einrichtungen des Landes, eine einfache und kosteneffiziente Möglichkeit bietet, eigene Chipkarten herauszugeben.


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