Kunst beim Schlossfest

Fotoausstellung: #modernezeiten von ABSOLVENTUM

im Ehrenhof West Flur EW 1. OG

Dreieinhalb Monate lang konnten Studierende und Promovierende der Universität Mannheim beim ABSOLVENTUM Photo Contest ihre Bilder zum Thema #modernezeiten einsenden. Rund 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind dem Aufruf gefolgt, über 170 Foto-Einreichungen sind eingegangen. Eine fünfköpfige Jury, bestehend aus Dr. Claude W. Sui, Leiter des Forum Internationale Photographie der Reiss-Engelhorn-Museen, Stephanie Hermann, Wissenschaft­liche Sammlungs­leiterin des Forum Internationale Photographie der Reiss-Engelhorn-Museen, Mateo Hamann, Fotograf, Sofia Gutekunst, Studentin der Universität Mannheim, und Prof. Dr. Borislav Bjelicic, Mitglied des Vorstands von ABSOLVENTUM e. V., bewertete die Fotografien und kürte die Sieger. Die 30 besten Fotos sind beim Schlossfest im ABSOLVENTUM-Kunstflur (Schloss Ehrenhof West, 1.OG) zu sehen.

Der ABSOLVENTUM Photo Contest wurde von der Heinrich-Vetter-Stiftung unterstützt.

www.absolventum.de

Hyperlapse Installation von Shahab Gabriel Behzumi

im Ehrenhof West 1. OG, Raum 159

Shahab Gabriel Behzumi, 1987 in Kaiserslautern geboren, beschäftigte sich bereits während seines Studiums an der Freien Kunstakademie Mannheim mit der Fotografie-Technik Hyperlapse. Seine Video-Arbeit „Berlin Hyperlapse“ wurde im Jahr 2012 schlagartig ein weltweiter Erfolg und setzte damit einen Meilenstein in der Zeitrafferfotografie. Behzumis Steckenpferd: die Möglichkeiten der filmischen Darstellung von Räumen und ihrer Ausdehnung. Bei seinen Arbeiten entstehen Zusammenspiele aus Entfernung und Perspektive, die Dinge aus ungeahnten Blickwinkeln zeigen. Seine Videos setzen sich aus zigtausenden Fotos zusammen, die er aus seinem Archiv von mehr als einer Million Fotos auswählt. Sie sind Teil eines ewigen Work-in-Progress, an dem er seit 2007 arbeitet.

Der Multimedia-Künstler präsentiert seine Arbeit „Mannheim³“ („Mannheim Kubik“), bestehend aus drei separaten Video­projektionen, die in den drei Räumen der Katakomben gezeigt werden. In der ersten Videoinstallation sieht der Besucher die Stadt Mannheim bei Tag, in der zweiten bei Nacht und in der dritten werden mystisch-diffuse Seiten projiziert, die dem Betrachter die surrealen Profile unserer Stadt offenbaren.

Fotoausstellung: „Die Mütter des Grundgesetzes“

im Ehrenhof West Erdgeschoss 1. OG, Raum 165 und 167

In der Ausstellung „Die Mütter des Grundgesetzes“ werden Lebensbilder der Politikerinnen Frieda Nadig, Elisabeth Selbert, Helene Weber und Helene Wessel gezeigt. Die vier Mitglieder des Parlamentarischen Rates von 1949 erkämpften mit Art. 3, Abs. 2 (GG) – „Männer und Frauen sind gleichberechtigt“ – die Verankerung der Gleichberechtigung im Grundgesetz.

Die Ausstellung, die im Rahmen des Helene Weber Kollegs entwickelt wurde, wird von der Abteilung Gleichstellung der Stadt Mannheim zur Verfügung gestellt und von der Stabsstelle für Gleichstellung und soziale Vielfalt der Universität Mannheim im ersten Stock des Ehrenhof West präsentiert.

„Die Mütter des Grundgesetzes“

Fotoausstellung: Quadratestadt

im Ehrenhof West 1. OG, Raum 161

Das über Instagram entstandene Netzwerk Quadratestadt zeigt auf Facebook, Instagram und seiner Website täglich die schönsten Seiten Mannheims. Innerhalb von nur zwei Jahren begeisterten sich plattform­übergreifend bereits über 15.000 Menschen für das von Daniel Adler initiierte Projekt. Die Fotos selbst stammen von Hobby- und Profifotografen aus der gesamten Rhein-Neckar-Region. Ein Teil der Bilder ist beim Schlossfest zu sehen.

Auch offline ist Quadratestadt in großen Teilen Mannheims vertreten. So erscheint jedes Jahr ein gemeinnütziger Kalender mit den schönsten Fotos des Jahres, der im Groß- und Einzelhandel Mannheims erhältlich ist. Ein Teil der Einnahmen kommt gemeinnützigen Einrichtungen zugute.

Kunstausstellung: Gold als Kunstobjekt

im Ehrenhof West 1. OG, Raum 163

Sophie Belz, 1989 in Mannheim geboren, begann nach ihrer abgeschlossenen Ausbildung zur Vergolderin als Künstlerin zu arbeiten. Sie vergoldet Rohmaterialien wie Schwämmhölzer oder Geweihe partiell und erschuf damit einzigartige Objekte, die durch ihren Kontrast zwischen naturbelassenem Holz oder Horn und auf Hochglanz poliertem Gold bestechen. Auch Goldbilder gehören zu den Kunstobjekten, die die Künstlerin beim Schlossfest ausstellt. Diese bestehen aus vielen Schichten, die letztendlich durch Glanz- und Mattvergoldungen individuell gestaltet werden.

Fotoausstellung von Horst Hamann: 5 Stationen - 05 STATION | Vertical Views

in der Alten Lehr­buchsammlung

Der internationale Durchbruch gelang dem Fotografen Horst Hamann in New York. Mit „New York Vertical“ fing er die Metropole aus einer völlig neuen Perspektive ein. Das Panoramaformat – ob senkrecht oder horizontal – spielt eine wichtige Rolle in seinem Schaffen, ebenso wie seine zweite Heimat USA. Die Ausstellung „5 Stationen“ an der Universität Mannheim zeigt einige seiner wichtigsten Panoramawerke. Sie geht zugleich zurück zu seinen Anfängen und zeigt auch Mannheim im extremen Bildformat. Die fünfte Station „Vertical Views“ ist zum ersten Mal für Besucher während des Schlossfests zu sehen.

„Wenn herkömmliche Bilder wie Fenster funktionieren, dann lassen sich die „Vertical Views“ von Horst Hamann in Analogie hierzu mit schmalen und hohen Türen vergleichen. Manche dieser Türen scheinen nach außen zu schwingen, andere öffnen sich nach innen. Einige stehen nur einen Spalt breit offen. Ihnen nähert man sich zögerlich. Die meisten jedoch wirken geradezu einladend, wie weit geöffnete, durchlässige Schleusen und ziehen den Betrachter fast unmerklich in den Raum hinein.“ Prof. Dr. Andreas Bee | „Das Prickeln entlang der Wirbelsäule“ Vertical Views 2001

Horst Hamann: 5 Stationen