Mein Engagement bei der studentischen Initiative FUSO.MA e.V.

Mein Name ist Eva-Maria Link, ich bin 24 Jahre alt und studiere an der Universität Mannheim im 3. Master­semester Kultur und Wirtschaft mit den Fächern Spanisch und BWL. Seit September 2018 engagiere ich mich in der studentischen Initiative FUSO.MA e.V.

Die Abkürzung unseres gemeinnützigen Vereins steht für „Forum für Unternehmen und soziale Organisationen in Mannheim“. Der Verein wurde 2017 gegründet. Unser Ziel ist es, die Sektoren Wirtschaft, Non-Profit und Wissenschaft in der Metropolregion Rhein-Neckar zu vernetzen und so bessere Voraussetzungen für nachhaltige Kooperationen zwischen Unternehmen und Vereinen zu schaffen.

Mit unserem Team aus Studierenden verschiedener Fach­richtungen organisieren wir Veranstaltungen, bei denen sich die Akteure auf Augenhöhe begegnen und austauschen können. Mithilfe verschiedener Formate wie Diskussions­veranstaltungen, Workshops und Vorträge bieten wir eine Austauschplattform für Themen wie Wirkungs­orientierung, Formen der Kooperation oder die UN-Nachhaltigkeits­ziele.

Sich während des Studiums zu engagieren, ist eine tolle Möglichkeit, als Team etwas auf die Beine zu stellen, das einen gesellschaft­lichen Mehrwert bietet. Gleichzeitig erlaubt es uns Studierenden, die eigenen Interessen und Fähigkeiten auszuprobieren. Bei FUSO.MA konnte ich zum Beispiel Newsletter und Social-Media-Posts entwerfen, unser Netzwerk mit Unternehmen und Vereinen ausbauen, Veranstaltungen inhaltlich vorbereiten und moderieren sowie an einem Livestream mitwirken. Zudem habe ich viel über Corporate Social Responsibility, den Non-Profit-Sektor und Nachhaltigkeit gelernt. Auch wertvolle Kompetenzen für die berufliche Zukunft fördert dieses Engagement, zum Beispiel Team­fähigkeit, Flexibilität oder Eigen­initiative.

Eines habe ich bei FUSO.MA jedenfalls sehr schnell gelernt: Wir können mehr, als wir uns selbst meist zutrauen. Vor ein paar Jahren hätte ich nie gedacht, dass ich einmal einen Workshop oder eine Paneldiskussion moderieren oder eine digitale Veranstaltung organisieren würde. Doch der Zusammenhalt im Team und die Arbeit an einem gemeinsamen Ziel helfen dabei, die eigene Komfortzone auch mal zu verlassen und neue Herausforderungen anzunehmen. Das Deutschland­stipendium gibt mir einerseits den nötigen finanziellen Freiraum für dieses Engagement. Andererseits ist es eine Anerkennung, die mich anspornt, mein bisheriges Engagement noch zu vertiefen. Deshalb bin ich seit Februar 2020 auch Vorsitzende von FUSO.MA und übernehme somit mehr Verantwortung.

Die Mitarbeit bei FUSO.MA hat mir außerdem einen ganz neuen Blick auf Mannheim und die Rhein-Neckar-Region eröffnet: Die große Anzahl an engagierten Unternehmen, Vereinen, Social Entrepreneurs, öffentlichen Verwaltungen und Lehr­stühlen ist inspirierend und zeigt, dass soziale Herausforderungen hier gemeinsam gelöst werden können.

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