Geschichte

Uni-Scout

Hallo ich heiße Anna Lisa und studiere im vierten Semester „Bachelor of Education: Geschichte und Englisch“ hier in Mannheim und strebe auch den Master hier an. 2019 habe ich mit dem Bachelor of Education Geschichte und Englisch, in Mannheim begonnen. Ich beantworte gerne alle Fragen zum Studien­gang Geschichte in Mannheim.

Anna Lisa Müller, Uni-Scout für Geschichte / Foto: Charlotte Lebek

Warum ich den Studien­gang gewählt habe

Der Studien­gang Bachelor of Arts Geschichte untersucht kulturelle Systeme und historische Entwicklungen im gesellschaft­lichen Zusammenhang. Die Schwerpunkte in Mannheim liegen zum einen auf der Kultur und Gesellschaft von Europa und Amerika, zum anderen auf Wirtschafts-, Rechts- und Sozialgeschichte. Zusätzlich gibt es einen Überblick über alle Epochen von der Antike bis in die Gegenwart. Dabei liegt der Fokus auf der Moderne.

Geschichte vom Altertum bis zur Gegenwart: Darum geht es beim Master of Arts Geschichte. Einerseits beschäftigen wir uns in der Forschung im Themen- oder Epochenschwerpunkt. Andererseits geht es um die sorgfältige Aufbereitung und Vermittlung der Ergebnisse. Wichtige Kerne des Studien­gangs sind ein Modul zu Theorien und Methoden sowie ein Projektmodul, das auf zwei Semester angelegt ist und wo wir einen eigenen Forschungs­bereich bekommen. Dazu kommt ein Ergänzungs­bereich mit verwandten Fächern wie Jura, Philosophie oder VWL, den wir genau an die eigenen Studien­schwerpunkte anpassen können.

Mir gefällt die Arbeit in kleinen Gruppen und die enge Betreuung. Auch die gute Vernetzung zu Unternehmen und Institutionen in der Region sind für mich wichtige Pluspunkte bei der Wahl des Studien­gangs gewesen, da mir Praxis­orientierung wichtig ist.

Ich studiere Geschichte, weil ich es wichtig finde, zu erfahren, wo die Wurzeln unserer Gegenwart liegen. Spannende interdisziplinäre Forschungs­felder ergeben sich besonders aus den vielen Berührungs­punkten des Fachs mit anderen Disziplinen.

Das Studium an der Universität Mannheim

  • Besonderheiten des Studien­gangs

    Im Bachelor­studien­gang erwerben wir zunächst Grund­kenntnisse der Geschichts­wissenschaft. Von der Antike bis zur Gegenwart erhalten wir einen Überblick, lernen historische Grundbegriffe und erhalten ein Verständnis für historische Zusammenhänge. Über die verschiedenen Module lernen wir historische Phänomene einzuordnen. Wir setzen uns kritisch mit Geschichtsbildern und Theorien auseinander und erlernen Methoden und Arbeits­techniken der Geschichts­wissenschaft. Interessant ist auch das Seminar über Wirtschafts- und Sozialgeschichte, in dem wir  kulturelle, politische, soziale und wirtschaft­liche Aspekte einbeziehen. Es gibt viele weitere spannende Module, die ihr im Modulkatalog nachlesen könnt.

    Der Master­studien­gang Geschichte ist in Mannheim einerseits auf Forschungs­arbeit andererseits – und das ist eine Besonderheit gegenüber anderen Unis – auf Öffentlichkeits­arbeit ausgerichtet. Das bedeutet, dass wir in speziellen Veranstaltungen lernen, wie Geschichte vermittelt werden kann und dies im Projektseminar auch selbst ausprobieren. Das Projektseminar geht über zwei Semester und wir können beispielsweise eine kleine Ausstellung konzipieren. Damit erhält das Studium einen Praxisbezug, der später den Einstieg in den Beruf erleichtert.

    Praktika und Auslands­semester sind nicht obligatorisch, aber auf jeden Fall empfehlenswert.

    Ich finde es angenehm in Mannheim zu studieren. Der Master­studien­gang  ist eher klein, sodass wir eng mit den anderen Studierenden und Dozierenden zusammenarbeiten und uns in Seminaren mit kleinen Teilnehmerzahlen gut kennenlernen. Außerdem pflegt das Historische Institut enge Beziehungen zu außeruniversitären Einrichtungen wie dem Technoseum, dem Stadtarchiv und den Reiss-Engelhorn-Museen. Während des Studiums hast du zudem die Möglichkeit, ein Praxissemester einzulegen oder an einer der vielen Partner­universitäten ein Auslands­semester zu verbringen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Uni unterstützen dich gerne bei der Organisation.

  • Neben dem Studium

    Die Räumlichkeiten und Bibliotheken sind sehr modern ausgestattet. Außerhalb der Vorlesungs- und Seminarräume überzeugt die Uni mit ihrem schönen Campus und dem Barockschloss, das sich zentral in der Innenstadt befindet.

    Neben dem Studium gibt es aber noch weitere Gründe, an der Uni Mannheim zu studieren: Mich begeistert vor allem die Arbeit der Fach­schaft für Geschichte und Altertums­wissenschaften. Die Angehörigen der Fach­schaft organisieren viele interessante Veranstaltungen wie die Erstiwoche, den Filmclub und den Stadttrip. Außerdem setzt sich die Fach­schaft im Rahmen der Hochschul­politik für die Interessen aller Geschichte-Studierenden der Uni Mannheim ein. Auf ihrer Homepage findest du viele nützliche Infos für Erstsemester. Neben der Fach­schaft gibt es noch zahlreiche weitere Initiativen aller Art, die Events und Fach­vorträge organisieren und in denen du dich ehrenamtlich engagieren kannst. Auch Sportbegeisterte sind an der Uni Mannheim gut aufgehoben: Das Institut für Sport bietet ein umfangreiches Sport­programm. Die Kurse sind meist kostenlos und du kannst nahezu jede vorstellbare Sportart ausprobieren – von Pilates über Rudern auf dem Neckar oder Lacrosse ist wirklich alles dabei. Natürlich kommt auch das Nachtleben nicht zu kurz: Neben den Clubs, Bars und Kneipen in der Innenstadt und dem Jungbusch sind besonders die Schneckenhofpartys beliebt, die jeden Donnerstag auf dem Campus stattfinden und von den einzelnen Fach­schaften organisiert werden.

Nach dem Studium

  • Berufsperspektiven

    Absolventinnen und Absolventen der Geschichte können in Museen, im Archivwesen, in der Verwaltung, bei Medien­unternehmen oder im Wissenschafts­journalismus arbeiten. Auch eine wissenschaft­liche Karriere steht Alumni mit einem abgeschlossenen Master offen.

Das solltest du wissen

  • Klischees

    Mythos 1 – Geschichte ist nur ein Laberfach: Das stimmt nicht. Dir muss bewusst sein, dass der Studien­gang gewisse Fähigkeiten voraussetzt: Du solltest dich für Geschichte interessieren, gerne lesen, schreiben und diskutieren. Generell gilt: Jeder wächst mit seinen Aufgaben!

    Mythos 2 – Historikerinnen und Historiker lernen nur Daten auswendig: Das ist wohl das größte Vorurteil. Im Gegensatz zu Fächern wie BWL musst du viel weniger auswendig lernen. Zwar spielen Daten und Fakten im Geschichtsstudium eine Rolle, sie sind aber nicht allzu wichtig. Zu Beginn deines Studiums eignest du dir epochen­übergreifendes Fach­wissen an. Dieses musst du aber weniger auswendig lernen, als vielmehr verstehen und anwenden. So sollte dir zum Beispiel beim Lesen einer Quelle bewusst sein, wann sie entstanden ist und welche Entwicklungen in dieser Zeit eine Rolle spielen.

  • Sprach­kenntnisse

    Es ist definitiv empfehlenswert, gute Englisch­kenntnisse zu haben. Im Studium stoßen wir häufig auf Literatur und Quellen, die nur auf Englisch erschienen sind.

    Je nachdem, in welcher Region und in welcher Epoche wir uns bewegen, können auch andere Sprachen nützlich sein. Zum Beispiel Latein für die Alte und Mittelalterliche Geschichte, Französisch für die Neuzeit oder Spanisch für die Geschichte der spanischsprachigen Länder. Es ist aber nicht unbedingt notwendig, dass du diese Kenntnisse hast.

Weitere Informationen

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