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Uni-Scout Bachelor Romanische Sprachen, Literaturen und Medien

Ich heiße Sebastian und studiere seit dem Herbst-/Wintersemester 2018 an der Universität Mannheim den Bachelor of Arts: Romanische Sprachen, Literaturen und Medien. Als ich angefangen habe, mich über den Studien­gang zu informieren, war ich um jede Hilfe dankbar. Das, was auf mich zu kam, erschien mir anfangs nämlich immens. Daher beantworte ich gerne all eure Fragen und stehe euch für einen Überblick über den Studien­gang und für allgemeine Informationen über die Universität Mannheim gerne zur Verfügung.

Sebastian Müller, Uni-Scout für Bachelor Romanische Sprachen, Literaturen und Medien

Warum Bachelor Romanische Sprachen, Literaturen und Medien?

Beim Bachelor of Arts: Romanische Sprachen, Literaturen und Medien handelt es sich um ein 4-jähriges Bachelor­studium, in dessen Rahmen ein Jahr im romanischsprachigen Ausland verbracht wird. Man wählt zwischen Spanisch, Italienisch und Französisch zwei Sprachen aus, die den Fokus des Studiums bilden. Zusammen mit einem großen Anteil an Sprachpraxiskursen in den gewählten Sprachen, stehen die Sprach­wissenschaft und die Literatur­wissenschaft im Mittelpunkt. Diese beiden großen Teil­bereiche werden jeweils durch die Medien­wissenschaften ergänzt. Im Laufe des Studiums erhält man einen breiten Überblick über das gesamte Gebiet der Romania und lernt somit diverse romanische Kulturen kennen.

Der Vorteil des Studien­gangs ist, dass man seinen Jahrgang sehr gut kennenlernt. Die Kohorten sind nämlich ziemlich klein. Das ist ein riesiger Pluspunkt, da man wie eine Familie zusammenwächst und der Umgang miteinander sehr persönlich ist.

Ich habe mich für dieses Studium entschieden, da ich schon lange ein großes Interesse an Sprachen hatte, diese aber nicht auf Lehr­amt studieren wollte. Für mich ist der BA4 die perfekte Wahl gewesen, um meine Kenntnisse in den Sprachen und deren Literaturen auszubauen.

Bachelor Romanische Sprachen, Literaturen und Medien an der Uni Mannheim

Mir war schon relativ früh klar, dass ich Romanistik studieren wollte. Da die Romanistik in Mannheim zu den besten Deutschlands zählt, fiel mir die Entscheidung leicht. Der Studien­gang ist zudem einzigartig in seinem Aufbau und das Privileg ein Jahr im Ausland verbringen zu dürfen ist ein zusätzliches Argument für das Studium gewesen.

Allgemein würde ich die Uni Mannheim immer wieder empfehlen: Man wird als Ersti vor allem von der Seite der Fach­schaft „an die Hand genommen“ und findet überall Rat. Die Ersti-Woche war der perfekte Einstieg ins Uni-Leben. Man lernt schnell neue Menschen kennen. Die anfangs noch unbekannte Umgebung wird zeitnah zu einem vertrauten Ort. Das breite Angebot an Ersti-Veranstaltungen sowie das Schlossfest und die Schneckenhöfe zu Beginn des Semesters sind natürlich ideal, um mit anderen Erstsemestern und höheren Semester in Kontakt zu treten.

Aber auch nach Studien­beginn hat man die Möglichkeit sich zum Beispiel in der Fach­schaft zu engagieren. Die Fach­schaft für Sprach- und Literatur­wissenschaften (SpLit) veranstaltet beispielsweise jedes Semester einen Poetry Slam oder Alumniabende, bei denen man erfährt, was Absolventen geistes­wissenschaft­licher Fächer nach ihrem Studium gemacht haben. Aber auch die zahlreichen Initiativen bieten viele Möglichkeiten ein Teil der Gemeinschaft an der Uni Mannheim zu werden.

Nach dem Studium

Nach dem vierjährigen Bachelor­studium hast du als Absolventin beziehungs­weise Absolvent die Möglichkeit, einen Master zu machen. Es bietet sich an, dafür ins Ausland zu gehen. Weltweit gibt es eine große Auswahl an Master­programmen, die nur über ein Jahr gehen und auf unseren Bachelor­studien­gang aufbauen. 

Nach deinem Studium kannst du in verschiedenen Berufsfeldern tätig werden, zum Beispiel in Kultur, Medien, Wissenschaft, Kommunikation, globale Kommunikation und Hochschul­management. Außerdem be­fähigt der BA4 bei einem Abschluss mit sehr guten Leistungen direkt zur Promotion.

Das solltest du wissen

„Ah, auf Lehr­amt?“ – Diese Frage wird mir immer wieder gestellt. Dass es möglich ist, zwei Sprachen nicht auf Lehr­amt zu studieren, ist für viele Neugierige noch ungewohnt. Nachdem du dein Studium dann ausführlich erklärt hast, folgt meist ein irritierter Blick und die Frage, was man damit nach dem Studium anstellen würde.

Es steht außer Frage, dass der Bachelor Romanische Sprachen, Literaturen und Medien noch sehr jung und daher auch noch unbekannt ist. Darum musst du ihn auch häufig erklären. Das solltet ihr aber als euren Vorteil sehen – schließlich hebt man sich nur von der Masse ab, wenn man nicht das macht, was alle machen.

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Sebastian

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