Foto: Anna Logue

Master Wirtschafts­pädagogik

Über meine Master­arbeit bin ich 2014 zu meiner Stelle im Bereich Human Resources bei der Volvo Group gekommen. Inzwischen betreue ich bei der Volvo Group Trucks Deutschland die Manager unserer süddeutschen Betriebe und berate eine bundes­weite Vertriebsabteilung zu allen Personalthemen. Mein Wissen aus den Bereichen Psychologie, Pädagogik und meinem BWL-Schwerpunkt Human Resources helfen mir nach wie vor im Berufsalltag. Die methodischen und sozialen Kompetenzen, die im Laufe des Studiums erlernt werden, haben mir meine bisherige Karriere ermöglicht.

Florian Kuczera, Absolvent Master Wirtschafts­pädagogik / Foto: privat

Nach dem Master in Wirtschafts­pädagogik habe ich mein Referendariat an einer kaufmännischen beruflichen Schule gemacht. Im Schulalltag helfen mir vor allem die Erfahrungen aus den kleinen Seminargruppen, in denen wir die theoretischen Studien­inhalte praktisch umgesetzt haben. Durch das vielfältige Veranstaltungs­angebot fühle ich mich auf aktuelle Themen - wie der Digitalisierung in der Bildung - gut vorbereitet.

Christina Wolf, Absolventin Master Wirtschafts­pädagogik / Foto: privat
  • Daten und Fakten zum Studium

    Abschluss: Master of Science (M.Sc.)

    Regel­studien­zeit: 4 Semester (= 2 Jahre)

    ECTS-Punkte: mindestens 120

    Veranstaltungs­sprache: Deutsch und Englisch

    Fremdsprachen­kenntnisse: Gute Englisch­kenntnisse werden empfohlen; ein Nachweis der Sprach­kenntnisse ist nicht erforderlich.

    Studien­beginn: Herbst-/Wintersemester (September) und bei verfügbaren Restplätzen gegebenenfalls auch im Frühjahrs-/Sommersemester (Februar)
    Übersicht Semesterzeiten

    Fakultäts­zugehörigkeit: Fakultät für Betriebs­wirtschafts­lehre

    Semesterbeitrag: 160,40 Euro (mehr)
    Gebühren für Nicht-EU-Ausländer: 1.500 Euro
    Gebühren für ein Zweitstudium: 650 Euro

  • Studien­gang in Kürze

    Das Master­studium vertieft die wirtschafts­pädagogische Ausbildung.

    Der Schwerpunkt liegt auf instruktionalen (unterrichtsbezogenen) Konzepten, die sich darauf konzentrieren, Fach­wissen zu vermitteln. Die Master­studierenden sollen die Beziehungen zwischen empirischer Instruktions­forschung, Instruktions­theorien und den instruktions­bezogenen Aufgabenfeldern in der Praxis verstehen. Gleichzeitig festigen sie die Kompetenz, wirtschafts­berufliche Lernumgebungen zu analysieren und zu gestalten.

    Neben wirtschafts­pädagogischen Modulen vermittelt das Master­studium auch Inhalte der Betriebs- und Volkswirtschafts­lehre sowie der Wirtschafts­informatik und vertieftes Wissen in einem Wahlfach (zum Beispiel Deutsch, Biologie, Politik­wissenschaft, Sport; teilweise in Kooperation mit der Universität Heidelberg). Dabei steht den Studierenden das umfangreiche Modulangebot des Master­studien­ganges Mannheim Master in Management zur Verfügung.

    Das Studium bietet vielfältige Möglichkeiten sowie optionale Studien­angebote: So kann jeder Studierende sein Master­studium nach seinem persönlichen Profil ausrichten und einen eigenen inhaltlichen Schwerpunkt wählen, zum Beispiel Human Resources, Management, Marketing, Controlling, Steuerlehre, (internationale) Finanzwirtschaft, Wirtschafts­informatik (Digitalisierung), Logistik.

    Neben diesem universitären Teil sind schulische Praxis­phasen integriert.

    Das Master­studium der Wirtschafts­pädagogik be­fähigt zum Unterricht an beruflichen Schulen (nach dem Vorbereitungs­dienst) oder zu außerschulischen Tätigkeiten. Gleichzeitig ist das Studium forschungs­orientiert.

  • Darum Master Wirtschafts­pädagogik an der Universität Mannheim

    In Rankings erhalten die Wirtschafts- und Sozial­wissenschaften der Universität Mannheim stets beste Platz­ierungen (zu den Rankingergebnissen). Die Fakultät für Betriebs­wirtschafts­lehre, zu der auch der Master­studien­gang Wirtschafts­pädagogik gehört, ist durch drei internationale Agenturen akkreditiert: AACSB International (The Association to Advance Collegiate Schools of Business), EQUIS (European Quality Improvement System) und AMBA (Association of MBAs).

    Ein Studium der Wirtschafts­pädagogik bedeutet Vielfalt: Sie erwerben ein fundiertes Grundlagenwissen aus verschiedenen Teil­bereichen der Betriebs- und Volkswirtschafts­lehre, der Wirtschafts­informatik und des Wirtschafts­rechts. Bereits im Studium haben Sie die Möglichkeit, Erlerntes praktisch anzuwenden, zum Beispiel im Zuge von betrieblichen und schulischen Praktika. Diese bilden einen festen Bestandteil des Studiums. Außerdem steht Ihnen ein umfangreiches Wahlfach­angebot (zum Beispiel Englisch oder Politik­wissenschaft) zur Verfügung. Darüber hinaus halten Sie sich zwei Karrierewege offen: Sie können als Lehrer an beruflichen Schulen oder in der freien Wirtschaft arbeiten.

    Unsere fünf Professorinnen und Professoren tragen maßgeblich zum neuesten Forschungs­stand in unserer Disziplin bei und teilen ihre Er­kenntnisse im Rahmen individueller Betreuungs­möglichkeiten mit Ihnen. Die Mannheimer Wirtschafts­pädagogik zählt in Deutschland zu den größten wirtschafts­pädagogischen Fach­bereichen. Sie profitieren von der Breite und Aktualität unserer Forschungs­ergebnisse, die sich auch in der Lehre widerspiegeln.

  • Berufliche Perspektiven

    Das Master­studium der Wirtschafts­pädagogik qualifiziert Studierende sowohl für Aufgaben im schulischen als auch im außerschulischen Bereich.

    Mit dem anschließenden Referendariat steht Wirtschafts­pädagoginnen und Wirtschafts­pädagogen das schulische Tätigkeits­feld offen: Dazu gehören alle Typen von beruflichen Schulen, an denen kaufmännische Fächer unterrichtet werden (zum Beispiel Berufsschulen, Berufsfach­schulen, Berufliche Gymnasien).

    Zu den außerschulischen Beschäftigungs­gebieten zählen unter anderem die betriebliche Aus-, Fort- und Weiterbildung und das Aus-, Fort- und Weiterbildungs­management. Außerdem können Absolventinnen und Absolventen in der Bildungs­beratung, im Personal­management oder in der Personal­entwicklung arbeiten sowie kaufmännisch administrative Aufgaben ausführen.

    Die Berufs­chancen für Wirtschafts­pädagoginnen und Wirtschafts­pädagogen sind für beide Varianten ausgezeichnet: Im Bereich der beruflichen Schulen besteht nach wie vor eine hohe Nachfrage an Lehr­kräften. Im außerschulischen Arbeits­markt führt die studien­gangs­spezifische Vielfältigkeit dazu, dass die Absolventinnen und Absolventen auch dort sehr gut positioniert sind. 

    Der forschungs­orientierte Master­studien­gang eröffnet Studierenden ebenfalls die Möglichkeit einer wissenschaft­lichen Karriere, zum Beispiel in Form einer anschließenden Promotion in der Wirtschafts­pädagogik, der BWL, der Pädagogischen Psychologie/Bildungs­psychologie oder im jeweiligen Wahlfach.

  • Interessen und Fähigkeiten, die Sie mitbringen sollten

    Studierende des Master­programmes Wirtschafts­pädagogik sollten

    • Begeisterung für ökonomische und pädagogische Fragestellungen haben
    • kritisch denken und arbeiten
    • Interesse am Lehren und Lernen in Betrieben und Schulen haben
    • die Arbeit mit wissenschaft­licher Literatur mögen
    • gute Kenntnisse in Mathematik und Englisch mitbringen
  • Aufbau Ihres Studiums

    Modulkatalog
    Der Modulkatalog bietet einen Überblick über Lehr­veranstaltungen und Lerninhalte.

    Aufenthalt im Ausland
    Das Akademische Auslands­amt und die Fakultät für Betriebs­wirtschafts­lehre beraten Sie gerne, wenn Sie ein Auslands­semester planen. Das Auslands­semester ist für das dritte oder vierte Semester vorgesehen. Es ist jedoch nicht verpflichtend und kann Ihre Studien­dauer verlängern.

    Praktika
    Studierende des Master­studien­gangs Wirtschafts­pädagogik absolvieren zwei Schul­praktika an einer kaufmännischen Schule in Baden-Württemberg. Die Schul­praktika dauern jeweils vier Wochen und werden vom Staatlichen Seminar für Didaktik und Lehr­erbildung (Berufliche Schulen) Karlsruhe begleitet. Sie finden in der Regel zwischen dem ersten und zweiten Semester sowie dem dritten und vierten Semester statt.

    Wirtschafts­pädagoginnen und Wirtschafts­pädagogen, die das Referendariat anstreben, benötigen als Zulassungs­voraussetzung Praxiserfahrung im Umfang von mindestens 52 Wochen in verschiedenen Tätigkeits­feldern, zum Beispiel in Form von Praktika. Weitere Informationen hierzu finden Sie auf LOBW, dem Onlineportal für Lehr­erinnen und Lehrer in Baden-Württemberg. Die Pflicht­praktika aus dem Bachelor Wirtschafts­pädagogik sowie einschlägige freiwillige Praktika werden angerechnet. Weitere Praktika können in der vorlesungs­freien Zeit oder im Rahmen eines Urlaubssemesters absolviert werden. Bei Fragen zur Planung steht Ihnen die Studien­beratung zur Verfügung.

  • Promotion

    Den Doktortitel können Alumni des wirtschafts­pädagogischen Masters an der Fakultät für BWL auf zwei Wegen erlangen:

    • Eine Promotion ist an einem der Lehr­stühle der Wirtschafts­pädagogik, der BWL, der Pädagogischen Psychologie/Bildungs­psychologie oder des Wahlfaches möglich. Informieren Sie sich bitte direkt bei dem Lehr­stuhl über freie Stellen als wissenschaft­licher Mitarbeiter. Außerdem können Sie auch ohne eine Anstellung am Lehr­stuhl dort promovieren (externe Promotion).  
    • Daneben bietet das Center for Doctoral Studies in Business (CDSB) an der Graduate School of Economic and Social Sciences (GESS) PhD-Programme in Accounting, Finance, Information Systems, Management, Marketing, Operations Management und Taxation.
  • Zugangs­voraussetzungen und Auswahl

    Der Master Wirtschafts­pädagogik erfordert ein abgeschlossenes Bachelor­studium der Wirtschafts­pädagogik. Ein anderer wirtschafts­wissenschaft­licher Bachelor­studien­gang ist ausreichend, wenn er als gleichwertig anerkannt wird und Sie die Fach­kenntnisse nachweisen, die denen des Mannheimer Bachelors entsprechen.

    Einziges Auswahlkriterium ist die Note des grundständigen Studiums (in der Regel Bachelor­abschluss).

    Vorläufige Zulassung
    Sollten Sie Ihr Studium zum Zeitpunkt der Bewerbung noch nicht abgeschlossen haben, kann eine vorläufige Zulassung ausgesprochen werden, wenn Sie bereits mindestens 135 ECTS-Punkte absolviert haben. Das Abschlusszeugnis müssen Sie bis zur ersten Prüfungs­anmeldung im Master­studium nachreichen (siehe Auswahlsatzung).

    Wenn die genannten Fach­kenntnisse des Mannheimer Bachelor­studien­gangs Wirtschafts­pädagogik innerhalb der Bewerbungs­frist noch nicht vollständig vorliegen, kann die Zulassung trotzdem beantragt werden, wenn lediglich Fach­kenntnisse im Umfang von maximal 60 ECTS-Punkten fehlen. Die Bewerber verpflichten sich, die fehlenden Fach­kenntnisse innerhalb der ersten zwei Semester des Master­studien­gangs Wirtschafts­pädagogik zu erwerben. Eine Zulassung wird in diesem Fall unter der Bedingung ausgesprochen, dass die insgesamt erforderlichen Fach­kenntnisse spätestens bis zum Abschluss des zweiten Fach­semesters des Master­studiums nachgewiesen werden. Werden die Nachweise nicht frist­gerecht erbracht, erlischt die Zulassung.

    Auswahlsatzung
    Alle Details zum Auswahl­verfahren finden Sie in der Auswahlsatzung.

  • Bewerbung

    Bewerbungs­fristen
    Für das Herbst-/Wintersemester können Sie sich vom 15. März bis 31. Mai bewerben. Bei vorhandenen Restplätzen ist auch eine Bewerbung vom 1. Oktober bis 15. November möglich.

    Bewerbung in ein höheres Fach­semester
    Falls Sie sich in ein höheres Fach­semester bewerben möchten, wenden Sie sich an Frau Dörr von der Zulassungs­stelle.

Kontakt

Dr. Charlotte Köller

Dr. Charlotte Köller

Mitglied des Prüfungs­ausschusses
Universität Mannheim
Fakultät für Betriebs­wirtschafts­lehre L 4, 1 – Raum 002
68161 Mannheim
Tel.: +49 621 181-2194
E-Mail: wipaed-pa(at)bwl.uni-mannheim.de
Web: Terminbuchung
Sprechstunde:
Mi 10–12 Uhr (nach vorheriger Terminbuchung)
Wenn Sie sich für eine Studien­beratung anmelden, gehen wir davon aus, dass wir Ihre E–Mail Adresse zur Terminkoordination verwenden dürfen.