IN-CARE

Institute for Compassionate Awareness and Interdependence Research and Practice

Psychische Gesundheit verstehen und Veränderung erforschen

Forschung. Beziehung. Veränderung.
Wie entstehen psychische Gesundheit und psychisches Leid? Was ermöglicht Veränderung? IN-CARE ist eine zentrale wissenschaft­liche Einrichtung der Universität Mannheim. Sie verbindet Forschung, Lehre, psychotherapeutische beziehungs­weise beraterische Praxis und Wissenstrans­fer.

Im Zentrum unserer Arbeit steht der Mensch in Beziehung: zu sich selbst, zu anderen und zu den sozialen Kontexten, in denen er lebt. Wir unter­suchen psychische und interpersonelle Prozesse und fragen, wie Beziehung, Selbst- und Fremdregulation, Aufmerksamkeit, Mitgefühl und psychologische Flexibilität zu Veränderung, Entwicklung und Gesundheit beitragen. Dabei verbinden wir wissenschaft­liche Präzision mit klinischer Relevanz und gesellschaft­licher Verantwortung.

Struktur des IN-CARE

IN-CARE ist an den Lehr­stuhl für Klinische Psychologie, Interaktions- und Psychotherapieforschung der Fakultät für Sozial­wissenschaften angegliedert. So entstehen Schnittstellen zwischen Grundlagenforschung, Psychotherapieforschung, Versorgung, Lehre und Trans­fer. Das Institut gliedert sich in vier Bereiche:
 

Beratung und Prävention

Kurse zur Gesundheits­prävention, ziel­gruppen­spezifische Angebote sowie Beratung für Paare, Familien, Bezugspersonen und Gruppen außerhalb der therapeutischen Richtlinienversorgung.

Hochschul­ambulanz

Hochschul­ambulanz für Einzel-, Paar-, Familien- und Gruppen­therapie (EPFG): Psychotherapeutische Versorgung, klinische Lehre und praxisnahe Psychotherapieforschung.

Labor

Labor für Interaktions- und Psychotherapieforschung: Experimentelle, klinische und multimethodische Erforschung psychischer und interpersoneller Prozesse.

IN-CARE Akademie

Wissen vertiefen, Wissenstrans­fer ermöglichen (Vorträge, Fortbildungen, Kurse, Think Tanks).


Zusammenspiel von Person, Beziehungen und Umwelt

Ein Gedanke verbindet unsere Arbeit
Menschen leben, lernen und verändern sich in Beziehungen. Deshalb betrachten wir psychische Gesundheit nicht losgelöst vom sozialen Kontext, sondern im Zusammenspiel von Person, Beziehungen und Umwelt. Wir möchten besser verstehen, was Menschen hilft, aufmerksam und flexibel mit sich selbst und anderen umzugehen, und wie dieses Wissen in Versorgung, Bildung und Gesellschaft wirksam wird.