Landesprojekt bwKI-Transfer – KI für eine moderne Hochschulverwaltung
Wie kann der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) zur Digitalisierung, Modernisierung und zum Bürokratieabbau in der Hochschulverwaltung beitragen?
Dieser Frage widmet sich das Landesprojekt bwKI-Transfer. Im Rahmen des Projekts sollen bereits existierende KI-Lösungen in unterschiedlichen Anwendungsbereichen pilothaft implementiert und evaluiert werden – nämlich in der Studierendenberatung, der IT-Unterstützung, der Studienorientierung sowie bei der Optimierung von Suchfunktionen, administrativen Prozessen und der automatisierten Erstellung von Dokumenten. Im Mittelpunkt steht die Analyse, welche KI-Werkzeuge sich für den konkreten Einsatz im Hochschulkontext eignen und wie sie die tägliche Verwaltungsarbeit erleichtern können. Das Ziel ist die Erarbeitung von Empfehlungen und praxistauglichen Umsetzungshilfen, die einen nachhaltigen Transfer erfolgreich erprobter KI-Lösungen an Hochschulen in ganz Baden-Württemberg ermöglichen.
- Förderung: Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg im Rahmen des Dialogprozesses „Zukunftslabor Hochschulen in der digitalen Welt“
- Volumen: 1,26 Millionen Euro
- Laufzeit: 01/
2025 – 12/ 2026 (2 Jahre) - Federführende Hochschule: Universität Mannheim
- Beteiligte Einrichtungen:
Was dieser Leitfaden für Ihre Hochschule bereithält
Dieser Leitfaden dokumentiert Ergebnisse, Erkenntnisse und praxiserprobte Ressourcen aus dem Landesprojekt bwKI-Transfer – aufbereitet für Hochschulmitarbeitende und Entscheidungsträger in der Verwaltung, die KI in ihrer Einrichtung einführen, bewerten oder begleiten wollen. Öffentlich zugängliche Inhalte können direkt genutzt werden: als Orientierung, als Vorlage oder als Ausgangspunkt für eigene Schritte.
Nachnutzung: Alle öffentlichen Inhalte stehen Hochschulen in Baden-Württemberg zur freien Verwendung bereit. Projektdetails, Evaluierungsergebnisse und Downloads sind nach Anmeldung zugänglich.
Fragen oder Anregungen? Das bwKI-Transfer-Team freut sich über Rückmeldungen und Austausch.
Erprobte KI-Lösungen aus der Praxis
Zehn KI-Anwendungen aus der Hochschulverwaltung – von Chatbots über automatisierte Protokollerstellung bis zur hochschulweiten Suche. Jeder Anwendungsfall beschreibt Ziel, Vorgehen und Ergebnis.
Analysen, Bewertungsrahmen und Landesdienste
KI-Landkarte, Markt- und Nutzwertanalyse sowie ein Selbsteinschätzungs-Fragebogen liefern eine strukturierte Grundlage für eigene Entscheidungen. Ergänzt durch einen Überblick über landesweit verfügbare KI-Dienste und Tools.
KI-Kompetenz aufbauen und vertiefen
Schulungsangebote für Mitarbeitende (einschließlich der Pflichtschulung nach EU AI Act), Leitlinien-Generatoren und praxisorientierte Handreichungen für den Hochschulalltag.
Begleitende Themen: Evaluation und Kulturwandel
Evaluation und Strategien für den kulturellen Wandel in der Hochschulverwaltung. Netzwerkveranstaltungen und gemeinsame Publikationen der Projektpartner.
Zugang zu geschützten Inhalten
Einige Inhalte dieser Seite – darunter Pilotprojekt-Details, Kontaktdaten und Downloads – sind nur mit Login-Berechtigung zugänglich.
Sie interessieren sich für das Material und möchten einen Zugang beantragen? Nutzen Sie unseren Direktkontakt: bwki-transferuni-mannheim.de
Bisherige Projektergebnisse
KI-Landkarte BW
Was machen andere Hochschulen mit KI? Die KI-Landkarte bwKI-Transfer zeigt Projekte an Hochschulen in und außerhalb Baden-Württembergs – mit Laufzeiten, Budgets, eingesetzten Systemen und Ansprechpersonen. Netzwerken und austauschen leicht gemacht.
Im Rahmen von Arbeitspaket 1 (AP1) hat die Universität Mannheim (UMA) durch Recherche und Partnerbefragungen eine strukturierte Übersicht von KI-Projekten an Hochschulen in und außerhalb Baden-Württembergs erstellt: die KI-Landkarte. Aktuell sind darin über 120 Projekte erfasst. Für jedes Projekt wurden Rahmendaten erhoben: Laufzeiten, Budgets, eingesetzte Systeme und Projektpartner. Zusätzlich wurden Kontaktmöglichkeiten identifiziert – damit die Landkarte nicht nur informiert, sondern Netzwerken und Austausch zwischen Hochschulen ermöglicht. Die Landkarte ist als eigene Unterseite auf der Projektseite der Universität Mannheim zugänglich. Die bwKI-Transfer-Pilotprojekte sind als Einträge in der Landkarte enthalten – mehr dazu unter Pilotprojekte.
KI-Markt und Nutzwertanalyse & Kriterienkataloge
Welche KI-Systeme eignen sich für die Hochschulverwaltung? Eine systematische Marktsichtung von rund 260 Tools, ein eigener Fragenkatalog und ein Bewertungsschema bildeten die Grundlage für die Auswahl der Pilotprojekt-Kandidaten in allen Kategorien.
Bevor die Pilotprojekte im bwKI-Transfer starten konnten, musste eine Frage beantwortet werden: Welche KI-Tools eignen sich überhaupt für den Einsatz in der Hochschulverwaltung? Das Team hat dafür den Markt systematisch gesichtet, einen eigenen Fragenkatalog entwickelt und ein Bewertungsschema mit gewichteten Kriterien aufgebaut – von Funktionsumfang über Datenschutz bis Wirtschaftlichkeit.
Auf dieser Grundlage wurden geeignete Kandidaten für die verschiedenen Pilotprojekt-Kategorien ausgewählt: Chatbots, juristische Aufgaben, Protokollerstellung, Prozessmodellierung, Bild-/Videobearbeitung, Dokumentenmanagement, Finanzen und Anforderungsanalyse. Damit andere Hochschulen von der Methodik profitieren können, steht eine Blanko-Bewertungsvorlage zur Nachnutzung bereit – mit vorbereiteten Formeln und Auswahllisten sofort einsetzbar für eigene Tool-Bewertungen.
Neben der Marktanalyse steht eine Nutzwertanalyse als Arbeitshilfe zur Verfügung, mit der sich einzelne Verwaltungsprozesse systematisch auf ihr KI-Potenzial hin prüfen lassen. Die Idee dazu ist bereits im Projektantrag angelegt: Arbeitspaket 2 sah vor, ausgewählte Anwendungsbeispiele und weitere Verwaltungsprozesse anhand eines Kriterienkatalogs zu bewerten – Kritikalität, Häufigkeit, Aufwand und KI-Unterstützungspotential, jeweils im Vergleich zu den entstehenden Kosten. Die Vorlage bildet dafür bis zu 78 typische Aufgabenbereiche der Hochschulverwaltung gegen 33 mögliche KI-Funktionen ab (Bewertungsskala von „Must have“ bis „Won't have“) und wurde um genau diese vier Kriterien ergänzt. Im realen bwKI-Transfer-Projekt konnte die Nutzwertanalyse aus zeitlichen und organisatorischen Gründen – bedingt durch eine Stellenumbesetzung – erst später gestartet werden; die Bewertung für die tatsächlichen Piloten wurde daher nachträglich rekonstruiert. Die ausfüllbare Vorlage steht – wie Marktanalyse und Fragebogen-Material – zum Download bereit.
Bewertungsrahmen und Gewichtung
Die Marktsichtung kombinierte einen KI-gestützten Rechercheansatz mit anschließender manueller Prüfung – vollständige Automatisierung war nicht möglich, dafür war die Fehlerquote zu hoch für eine belastbare Grundlage. Aus rund 260 gesichteten Tools wurden 70 im Detail nach 14 Kriterien bewertet, basierend auf einem fünfgliedrigen Gewichtungsschema – mit gleichrangiger Priorität für Funktionsumfang sowie technisch-organisatorische Rahmenbedingungen (DSGVO, IT-Sicherheit, Systemintegration):
Kategorie Gewichtung Begründung Funktionsumfang 30 % Kernanforderungen für den Verwaltungsalltag Technische / org. Rahmenbedingungen 30 % DSGVO, IT-Sicherheit, Systemintegration Individualisierbarkeit & Usability 15 % Anpassbarkeit, Bedienbarkeit Antwortverhalten 15 % Genauigkeit, Zuverlässigkeit, Quellenangaben Wirtschaftlichkeit 10 % Lizenzkosten, Betriebsaufwand Grundlage für die „14 Kriterien“ waren zwei eigenständige Kriterienkataloge (DE/EN): ein Chatbot-spezifischer mit 17 Funktionskriterien (u. a. Chatfunktion, LLM-Modelle, Anonymisierung, Dokumentenverarbeitung, Quellenangaben) und ein allgemeiner KI-Tool-Katalog mit 4 Funktionskriterien. Beide bewerten zusätzlich gemeinsame Dimensionen wie Transparenz, DSGVO-/GDPR-Konformität, ISO-Standards, EU AI Act, Systemunabhängigkeit, Open-Source-Status, Hosting-Standort und Preisgestaltung — der Chatbot-Katalog ergänzt Missbrauchsschutz, der KI-Tool-Katalog Nachhaltigkeit.
Reine Kriterien-Kurzlisten (Klartext DE/
EN) stehen zum Download bereit — für alle, die nicht den vollen Bewertungsrahmen brauchen. Was steckt in der Marktanalyse? – Reiter im Überblick
Die Marktanalyse ist keine einzelne Tabelle, sondern eine ganze Werkzeugsammlung mit sieben Bausteinen:
- Übersicht KI-Tools: rund 260 Tools, katalogisiert nach 14 Einsatzkategorien.
- Quellen KI-Tools: der Fragenkatalog, mit dem die Kriterien erhoben wurden.
- Vorlage Bewertung: die Blanko-Arbeitshilfe zur Nachnutzung – Bewertungsbögen für alle acht Tool-Kategorien, anonymisiert, mit funktionierenden Formeln und Dropdown-Auswahllisten.
- KI-Tool-Verzeichnisse: über 50 Meta-Verzeichnisse mit europäischen und DSGVO-konformen KI-Tool-Alternativen – ein Fundus für alle, die über die 260 gelisteten Tools hinaus suchen.
- LLM-Modelle: 36 Sprachmodelle und Anbieter, von bekannten kommerziellen Modellen bis zu europäischen Souveränitäts-Initiativen wie OpenEuroLLM oder EuroLLM.
- LLM-Benchmarks: 20 anerkannte Testverfahren, eingeordnet danach, was sie für die Hochschulverwaltung konkret aussagen (Faktentreue, Deutschsprachigkeit, Rechtssicherheit u. a.).
- Infrastruktur & Dienstleister: über 20 Optionen für den rechtssicheren Betrieb – von DFN-Rahmenverträgen über die GWDG Academic Cloud bis zu landeseigener HPC-Infrastruktur.
KI-Fragebogen
Welche KI-Bedarfe haben Hochschulmitarbeitende wirklich? Eine Befragung von 343 Mitarbeitenden aus 17 Hochschulen in Baden-Württemberg liefert erstmals belastbare Antworten – präsentiert beim UDay 2026.
Bevor bwKI-Transfer KI-Tools bewertete oder Pilotprojekte startete, stand eine Frage im Zentrum: Was brauchen Hochschulmitarbeitende wirklich? Von Oktober 2025 bis Januar 2026 hat das Projekt dazu eine Querschnittsbefragung durchgeführt – mit 343 Teilnehmenden aus 17 Hochschulen in Baden-Württemberg eine der umfangreichsten Erhebungen ihrer Art im Land.
Die Ergebnisse wurden vollständig ausgewertet und beim UDay 2026 als wissenschaftlicher Beitrag präsentiert. Sie zeichnen ein differenziertes Bild: KI-Tools werden bereits breit genutzt, aber überwiegend privat und punktuell – eine strukturierte, institutionelle Einbettung fehlt noch vielerorts. Nicht mangelnde Akzeptanz, sondern offene organisatorische Fragen bremsen den nächsten Schritt.
Die Musterumfrage steht Projektpartnern als Vorlage für eigene Bedarfserhebungen zur Verfügung.
Ergebnisse der Befragung (UDay 2026)
Die Erhebung (evasys-Online-Umfrage, Okt. 2025-Jan. 2026) richtete sich primär an Mitarbeitende der Hochschulverwaltung, stand aber auch Lehre und Forschung offen.
Nutzung: 75 % setzen KI-Tools bereits im Arbeitsalltag ein, zwei Drittel davon mehrmals pro Woche. Am häufigsten genannt: ChatGPT, DeepL, Copilot, Gemini, Perplexity und Claude – vor allem für Textgenerierung, Übersetzung und Recherche. Auffällig: Der Zugang erfolgt überwiegend über private Konten (44–49 %) statt über dienstliche Zugänge – ein deutliches Signal für eine institutionelle Versorgungslücke.
Barrieren: Datenschutzbedenken (61 %) und fehlende Integration in bestehende Arbeitsabläufe (45 %) sind die größten Hürden – technische Probleme spielen dagegen kaum eine Rolle (11 %). Die Herausforderung liegt also weniger in der Technik als in Organisation und Rahmenbedingungen.
Kompetenzen: Die Selbsteinschätzung der eigenen KI-Kenntnisse liegt im Mittelfeld (2,7 von 5), 62 % haben noch keine Schulung besucht – bei gleichzeitig hohem Weiterbildungsinteresse, vor allem zu Automatisierung und praktischer Nutzung im Arbeitsalltag.
Potenziale und Grenzen: Größtes Potenzial sehen die Befragten in der Automatisierung wiederkehrender Aufgaben (70 %) und bei der Dokumentenerstellung (67 %). Klare Grenzen ziehen sie beim Umgang mit sensiblen Daten (79 %) und bei wichtigen Entscheidungen (50 %). Persönlicher Kontakt (83 %) und eigene Entscheidungsprozesse (70 %) sollen auch mit mehr KI-Einsatz unverändert bleiben.
Fazit der Studie: KI befindet sich in der Hochschulverwaltung in einer Übergangsphase – punktuelle Nutzung trifft auf fehlende strukturelle Einbettung. Die Grundhaltung ist überwiegend positiv (92 % sehen Unterstützungspotenzial für die eigene Arbeit), die Herausforderung liegt darin, diese Offenheit in organisationale Praxis zu übersetzen.
Aktuelle Pilotprojekte
Fünf Hochschulen, zehn KI-Anwendungen, ein gemeinsames Ziel: in Arbeitspaket 3 erproben die bwKI-Transfer-Partner KI-Lösungen direkt im echten Verwaltungs- und Lehrbetrieb. Vier Chatbots für Studierende und IT-Support, KI-gestützte Protokollerstellung, juristische Recherche, Prozessmodellierung und semantische Hochschulsuche – alle DSGVO-konform und mit Erfahrungsbericht zur Nachnutzung.
KI-gestützte E-Mail-Automatisierung in der Studienberatung
Bild: Universität MannheimAP3.1A — Pilotprojekt Universität Mannheim
Das Dezernat II Studienangelegenheiten der Universität Mannheim bearbeitet jährlich rund 13.000 E-Mail-Anfragen von Studieninteressierten — trotz bestehender Textbausteine eine erhebliche Arbeitslast für das Beratungsteam. Das Pilotprojekt erprobt, ob KI-gestützte Automatisierung diese Arbeitslast gezielt reduzieren kann.
Beschreibung
Jährlich erreichen die Bewerbungs- und Zulassungsstelle und die Koordinationsstelle Studieninformationen rund 13.000 E-Mail-Anfragen von Studieninteressierten, die trotz vorgefertigten Textbausteinen einen hohen Bearbeitungsaufwand verursachen und häufig standardisierte Themen zur Bewerbung und zu Studieninformationen betreffen. Ziel des Projekts ist eine KI-gestützte Lösung zur automatischen Beantwortung von E-Mails, zur Steigerung der Effizienz bei gleichbleibender Servicequalität, zunächst mit einer „Human-in-the-Loop-Option“ zur Qualitätssicherung.
Es werden verschiedene Chatbot- und KI-Anbieter verglichen und später mit Informationen der Abteilungen, z. B. Webseiteninhalte, gefüttert und anhand von anonymisierten E-Mail-Anfragen getestet. Die Qualität der Antworten wird evaluiert, und die Bearbeitungszeit der KI-generierten Antworten wird mit dem Aufwand für die Beantwortung von E-Mail-Anfragen ohne den Einsatz von KI verglichen. Langfristig soll das System dynamische Webseiteninhalte einbeziehen und Standardanfragen vollständig automatisiert beantworten.
Technischer Chatbot für den IT-Support
Bild: Universität MannheimAP3.1B — Pilotprojekt Universität Mannheim
Die Universität Mannheim entwickelt einen Chatbot für den IT-Support. Er beantwortet Fragen zu technischen Problemen, erkennt ob die anfragende Person Studierende oder Beschäftigte ist, und erstellt bei Bedarf automatisch ein Support-Ticket — ohne Umweg über E-Mail oder Hotline.
Beschreibung
Die Universität Mannheim entwickelt derzeit einen KI-gestützten technischen Chatbot, der den IT-Support bei Routinefragen rund um die Uhr entlastet. Studierende und Beschäftigte können den Chatbot fragen, wie sie einen Drucker einrichten, ein Passwort zurücksetzen oder auf bestimmte Umgebungen zugreifen. Der Chatbot bietet eine einfache Bedienung, schnelle Problemlösungen und die Möglichkeit, Tickets für den 2nd Level Support zu erstellen. Der Chatbot befindet sich aktuell in mehreren Testphasen und wird auf Basis aktueller IT-Anleitungen und Webseiten kontinuierlich verbessert.
IT-Support-Chatbot auf Open-Source-Basis
Bild: Universität TübingenAP3.1D — Pilotprojekt Universität Tübingen
Die Universität Tübingen entwickelt einen Open-Source-Chatbot für einfache IT-Support-Anfragen. Er beantwortet Fragen direkt aus der hochschuleigenen Wissensdatenbank — DSGVO-konform, lokal gehostet, ohne Vendor Lock-in. Die Dokumentation der Konfiguration soll den Transfer auf andere Hochschulen erleichtern.
Beschreibung
An der Universität Tübingen wird ein KI-gestützter Chatbot für den IT-Support entwickelt, um Studierende und Beschäftigte bei einfachen technischen Problemen (z. B. WLAN, VPN, Drucker) zu unterstützen und so den Support zu entlasten. Der Bot nutzt Large Language Models (LLMs) mit Retrieval-Augmented Generation (RAG), um präzise Antworten aus technischen Anleitungen zu generieren. Im ersten Schritt wird ein lokaler Testbetrieb mit einem Wiki als Wissensquelle aufgebaut, gefolgt von einem Server-Testsystem. Ziel ist eine kostengünstige, langfristig nutzbare Lösung, die sich leicht um weitere Anwendungsfälle erweitern lässt. Die Dokumentation der Konfiguration soll den Transfer auf andere Hochschulen erleichtern.
SmartAssistant HSO – KI-Chatbot mit rollenbasiertem Zugriff
Bild: Hochschule OffenburgAP3.2 — Pilotprojekt Hochschule Offenburg
Die Hochschule Offenburg betreibt im Intranet einen KI-Chatbot. Das Besondere: Verwaltung, Lehrende und Studierende erhalten automatisch rollenspezifische Antworten — aus einer gemeinsamen Wissensbasis, ohne manuelle Umwege.
Beschreibung
Das Pilotprojekt „SmartAssistants“ führt an der Hochschule Offenburg (HSO) eine integrierte KI-Plattform eines europäischen Anbieters ein. Ziel ist es, spezialisierte Chatbots – „SmartAssistants“ als KI-basierten Campus- und Lern-Support für Studieninteressierte, Studierende, Lehrende, Verwaltung und Emeriti auf der HSO-Website, im Intranet und im E-Learning-Bereich bereitzustellen. Die Assistants sollen bei typischen Anfragen zu Studienberatung, Bewerbung, Immatrikulation und Servicefällen on campus (IT, Bibliothek, Finanzen, Personal etc.) auf der Hochschul-Website und im Intranet der HSO unterstützen und dabei über ein Zugriffsrechte-System nur berechtigten Nutzergruppen Antworten & Inhalte ausliefern. Parallel werden SmartAssistants als AI Tutor und zur Feedback-Unterstützung in E-Learning Kursen getestet, um Selbstlernen und Übungen der Studenten zu begleiten. Die ersten Assistants befinden sich bereits in der internen Testphase; die vollständige Implementierung ist für Anfang 2026 geplant. Begleitet wird der Rollout durch ein Digital-Adoption-Konzept mit Intranet-News, How-to-Artikeln, Screencasts, Deep-Dive-Sessions und einer QR-Code-Kampagne an zentralen Campus-Stellen.
KI-gestützte Studienorientierung
Bild: Universität HeidelbergAP3.3 — Pilotprojekt Universität Heidelberg
Die Studienentscheidung gehört zu den folgenreichsten Weichenstellungen im Bildungsweg. Gleichzeitig fehlt es vielen Schülerinnen und Schülern an niedrigschwelligen, personalisierten Informationsangeboten, die über standardisierte Beratungsformate hinausgehen.
Beschreibung
Während das persönliche Beratungsgespräch zentral für eine umfassende Orientierung bleibt, profitieren viele Orientierungssuchende zusätzlich von online Angeboten. In unserem Pilotprojekt untersuchen wir, inwiefern altbewährte online Orientierungswerkzeuge (www.was-studiere-ich.de) und KI-gestützte Werkzeuge (u. a. Chatbots) den Prozess der Orientierung fördern können.
Insbesondere betrachten wir die unterschiedlichen digitalen Fähigkeiten von Teilnehmenden als vermittelnden Faktor zwischen Werkzeugart und Bewertung des Prozesses. Wir erwarten, dass Menschen mit geringen digitalen Fähigkeiten mehr von Werkzeugen profitieren, die die Interaktion enger strukturieren. Empfehlungen für den Umgang mit KI-Werkzeugen in der Studienorientierung werden abgeleitet.
KI-gestützte Protokollerstellung
Bild: Hochschule Ravensburg-WeingartenAP3.4 — Pilotprojekt Hochschule Ravensburg-Weingarten (RWU)
Wer regelmäßig Sitzungen protokolliert, kennt den Aufwand: Mitschreiben, nachbereiten, abstimmen, versenden. Das Projekt hat untersucht, ob KI-gestützte Tools diesen Prozess in Hochschulen übernehmen können – rechtssicher, datenschutzkonform und praxistauglich.
Beschreibung
Das Projekt untersucht den Einsatz eines KI‑basierten Tools zur automatisierten Transkription und Auswertung von gesprochenen Inhalten in Sitzungen. Das Tool erkennt Sprecherwechsel, erstellt thematische Zusammenfassungen und strukturiert die Ergebnisse für die spätere Dokumentation. Es kann sowohl Präsenz‑ als auch Online‑Besprechungen erfassen und verarbeiten, sodass Sitzungen unabhängig vom Format zuverlässig protokolliert werden.
Protokolle manuell zu erstellen ist zeitintensiv und fehleranfällig. Durch die automatisierte Verarbeitung entstehen schnellere Bearbeitungszeiten, da Inhalte unmittelbar nach der Sitzung vorliegen und ohne zusätzlichen Aufwand geteilt oder archiviert werden können. Ziel ist es, Beschäftigte zu entlasten, die Qualität der Dokumentation zu erhöhen und Wissen langfristig zugänglich zu machen.
KI-Tools für die Hochschulrechtabteilung
Bild: Universität TübingenAP3.5 — Pilotprojekt Universität Tübingen
Juristische Arbeit in Hochschulen ist dokumentenintensiv: Prüfungsordnungen, Dienstvereinbarungen, Satzungen und Verträge müssen recherchiert, geprüft und aktualisiert werden. Generische KI-Tools genügen dabei nicht — sie kennen weder das aktuelle deutsche Recht noch die besonderen Anforderungen des Hochschulrechts.
Beschreibung
An den Universitäten Tübingen und Mannheim werden im Rahmen eines Pilotprojekts drei spezialisierte KI-Tools für juristische Aufgaben getestet, um die Arbeit in Rechtswesen, Exportkontrolle oder Datenschutz zu unterstützen.
Ziel ist es, die Recherche und Prüfung juristischer Dokumente z. B. bei Prüfungsordnungen oder Dienstvereinbarungen, effizienter zu gestalten. Die Evaluation konzentriert sich auf Benutzerfreundlichkeit, Datengenauigkeit und Arbeitserleichterung.
KI-gestützte Prozessmodellierung
Bild: Hochschule Ravensburg-WeingartenAP3.6 — Pilotprojekt Hochschule Ravensburg-Weingarten (RWU)
Prozessmodellierung in der Hochschulverwaltung ist aufwändig und qualitativ uneinheitlich. Die RWU testet im Rahmen von bwKI-Transfer zwei KI-gestützte Werkzeuge, die diesen Aufwand deutlich reduzieren und Optimierungspotenziale systematisch sichtbar machen sollen.
Im Mittelpunkt des Projekts steht die Frage, wie KI‑Werkzeuge die Erstellung, Prüfung und Weiterentwicklung von BPMN‑2.0‑Prozessmodellen unterstützen können. Die Systeme sollen dabei helfen, Modelle schneller aufzubauen, Varianten zu vergleichen und fachliche Fragen direkt im Modellierungskontext zu beantworten. Ergänzend kommen Analysefunktionen zum Einsatz, die Prozessdaten visualisieren, Fehler automatisch erkennen und Verbesserungsvorschläge ableiten oder Engpässe filter, um typische Problemstellen sichtbar zu machen. Viele der eingesetzten Tools bieten zudem Schnittstellen, über die Prozessdaten exportiert oder weiterverarbeitet werden können.
Da Prozessmodellierung an Hochschulen bislang überwiegend manuell erfolgt und je nach Einrichtung stark variiert, soll eine KI‑gestützte Lösung zu mehr Einheitlichkeit, höherer Qualität und deutlich kürzeren Bearbeitungszeiten beitragen. Die Werkzeuge erleichtern insbesondere die Orientierung in komplexen Prozessen und reduzieren den Aufwand für wiederkehrende Modellierungsaufgaben. Ziel ist eine effizientere Modellierung nach klaren Standards sowie eine spürbare Entlastung der Beschäftigten.
KI-gestützte Anfragenbearbeitung (COrA)
AP3.7 — Pilotprojekt Pädagogische Hochschule Ludwigsburg (PHL)
Die Pädagogische Hochschule Ludwigsburg (PHL) bringt seit März 2026 ein neues Thema in den bwKI-Transfer-Verbund: die KI-gestützte Bearbeitung von Verwaltungsanfragen. Details folgen nach Abschluss der Aufbauphase.
Der Campus Orientierungs Assistent (COrA) der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg, der bisher das Prüfungsamt unterstützt, wird im Rahmen dieses Pilotprojekts auf Verwaltungsbereiche wie die Studienabteilung, die Personalabteilung oder das Medienzentrum ausgeweitet und unter realen Bedingungen getestet. COrA unterstützt Mitarbeitende nicht nur beim Beantworten von Routineanfragen über einen Chatbot, sondern generiert auch automatisch E-Mail-Antworten auf Basis hinterlegter Informationen. Ziel ist es, die Effizienz und Qualität der Anfragenbearbeitung zu steigern, mögliche Zeiteinsparungen zu erfassen und die Akzeptanz der KI-Lösung bei den Fachbereichen zu prüfen.
KI-gestützte hochschulweite Suche
Bild: Hochschule Ravensburg-WeingartenAP3.8 — Pilotprojekt Hochschule Ravensburg-Weingarten (RWU)
Wie findet man verlässlich Informationen, wenn sie auf Intranet, Website, DMS und Wissensdatenbanken verteilt sind? Die Hochschule Ravensburg-Weingarten erprobt im Rahmen von bwKI-Transfer eine KI-gestützte On-Premise-Suche — semantisch, rechtegesteuert und datenschutzkonform.
Beschreibung
Dieses Pilotprojekt untersucht, wie eine KI‑erweiterte Enterprise‑Search‑Lösung Hochschulen dabei unterstützen kann, Informationen systemübergreifend zugänglich zu machen. Die Software soll Dokumente, Inhalte und Daten aus Fakultäten und Verwaltung unabhängig vom Speicherort auffindbar machen und Suchanfragen zentral bündeln. Damit reagiert das Projekt auf die wachsende Menge an verstreuten Informationen, die heute nur mit erheblichem Aufwand recherchiert werden können. Durch die KI‑gestützte Suche lassen sich Inhalte künftig spürbar schneller finden, selbst wenn sie in unterschiedlichen Systemen oder Ablagestrukturen liegen. Ziel ist es, Suchprozesse deutlich zu beschleunigen, Transparenz zu erhöhen und Mitarbeitende im Arbeitsalltag spürbar zu entlasten.
Landesdienste & Tools
Müssen Hochschulen jedes KI-Tool selbst beschaffen? Nicht zwingend. Mit F13 – Deutschlands erstem KI-Assistenzsystem für die öffentliche Verwaltung, seit Juli 2025 Open Source – pilotiert die Universität Mannheim einen Dienst, der als Landesdienst landesweit für alle BW-Hochschulen bereitgestellt werden soll. Chat, Dokumentenzusammenfassung, Wissensdatenbanken und Transkription in einem hilfreichen Werkzeug für die Hochschulverwaltung.
F13 – KI-Assistenzsystem für die Hochschulverwaltung
F13 ist ein KI-gestütztes Assistenzsystem für die Verwaltung, unter Federführung des Innovationslabors Baden-Württemberg (InnoLab_bw) konzipiert und seit Juli 2025 als Open-Source-Software frei verfügbar. Im Rahmen von bwKI-Transfer wird F13 gezielt für den Hochschulkontext weiterentwickelt und hochschulübergreifend im Testbetrieb erprobt.
Beschreibung
F13 ist ein modular aufgebautes KI-gestütztes Assistenzsystem für die öffentliche Verwaltung, das im Auftrag des Innovationslabors Baden-Württemberg (InnoLab_bw) entwickelt wurde und seit der Veröffentlichung an der Universität Mannheim in einer ersten produktiven Instanz implementiert ist. Im Rahmen eines hochschulübergreifenden Testbetriebs mit Mitarbeitenden aus fünf Hochschulen und ZENDAS wird das System derzeit praxisnah erprobt und gezielt weiterentwickelt. F13 unterstützt die effiziente Erstellung, Analyse und Überarbeitung von Texten und wird schrittweise um Funktionen zur Recherche sowie zur strukturierten Aufbereitung hochschulspezifischer Informationen erweitert. Bei erfolgreicher Evaluation im Arbeitsalltag an Hochschulen ist vorgesehen, F13 als landesweiten Dienst für Hochschulen in Baden-Württemberg bereitzustellen und perspektivisch auch weiteren Bundesländern zugänglich zu machen, um die digitale Transformation administrativer Prozesse nachhaltig zu stärken.
Landesweite Zusammenarbeit in der Hochschulverwaltung
Partnerforen von bwKI-Transfer bieten Mitarbeitenden von Hochschulen in Baden-Württemberg eine Plattform für den Austausch rund um Künstliche Intelligenz in der Hochschulverwaltung. In den Foren werden bisherige Projektergebnisse und Erkenntnisse vorgestellt, Herausforderungen diskutiert und Best Practices gemeinsam entwickelt. So fördern die Partnerforen die landesweite Vernetzung und den Wissenstransfer zwischen den Hochschulen.
Partnerforen
Arbeitskreis KI in der Hochschulverwaltung
Der Landesarbeitskreis AIadminPractitioner vernetzt Mitarbeitende aus Hochschulverwaltungen in Baden-Württemberg, die sich mit dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz befassen. Ziel des Arbeitskreises ist der Austausch von Erfahrungen, Best Practices und praxistauglichen Lösungsansätzen. Sie arbeiten an einer Hochschule und sind interessiert? Melden Sie sich gerne bei uns, wenn Sie in den Arbeitskreis aufgenommen werden möchten.
Präsentationen und Veröffentlichungen
Präsentationen
Fortlaufende Projektvorstellungen bzw. -updates: ALWR Arbeitskreis der Leiterinnen und Leiter der wissenschaftlichen Rechenzentren
in Baden-WürttembergEVA Kreis der VerwaltungsIT-Leitungen und Digitalisierungsreferenten bwITF IT-Föderation der Hochschulen in Baden-Württemberg Einmalige Projektvorstellungen: 3.12.25 Projektvorstellung beim Partnerforum des Landesprojekts bwReise 3.11.25 Projektvorstellung in der KI-Arbeitsgruppe der NRW-Hochschulen 27.5.25 Projektvorstellung bei der Dezernent*innen-Runde (Universität Mannheim) 18.2.25 Projektvorstellung bei WANDELdigital (Universität Mannheim) Veröffentlichungen
10.12.25 Landesprojekt bwKI-Transfer – pilothafter Einsatz von KI-Lösungen in der Hochschulverwaltung 19.11.25 Impulspapier KI in der Administration (interne Veröffentlichung) 16.10.25 Die Hochschulverwaltung soll mit KI effektiver werden 27.6.25 KI für eine moderne Hochschulverwaltung 18.6.25 Fit für das digitale Zeitalter: Künstliche Intelligenz für eine moderne Hochschulverwaltung 8.6.22 Zukunftslabor „Hochschulen in der digitalen Welt“
Projektbegleitend
Evaluation – Wissenschaftliche Begleitung der Pilotprojekte
Bild: Universität MannheimDas Arbeitspaket AP4 begleitet alle Pilotprojekte des bwKI-Transfer-Programms mit einer systematischen wissenschaftlichen Evaluation. Ziel ist es, die Akzeptanz und Nutzung KI-gestützter Systeme in verschiedenen Hochschulkontexten vergleichbar zu erfassen und zu verstehen.
Ein dreigliedriges Erhebungsdesign erfasst hochschulübergreifend vergleichbar, wie gut KI-Systeme im Verwaltungsalltag angenommen werden: ein standardisierter Online-Fragebogen (SoSci-Survey) zu Vorerfahrung und Einschätzung, ein zweiwöchiges tägliches Experience Sampling zur zeitnahen Erfassung der Nutzungserfahrung sowie vertiefende qualitative Interviews zu individuellen Nutzungsmustern und Hindernissen. Grundlage ist das Technology Acceptance Model (TAM): wahrgenommener Nutzen (Perceived Usefulness) und Benutzerfreundlichkeit (Perceived Ease of Use) bestimmen, ob ein KI-System nicht nur technisch funktioniert, sondern von den Mitarbeitenden auch wirklich angenommen wird. Die Erhebungsinstrumente werden gemeinsam mit den Projektpartnern an den jeweiligen KI-Kontext angepasst. Die Evaluation wurde von der Ethikkommission positiv bewertet (Stand April 2026).
Projektleitung & Team
Federführung AP4: Prof. Dr. Andreas Rausch, Universität Mannheim (Lehrstuhl Wirtschaftspädagogik).
Team: Sophia Gentner, Manuel Böhm.
Ethnische Begleitung
bwKI-Transfer begleitet die KI-Einführung an Hochschulen mit einer systematischen ethischen Komponente – als integraler Projektbestandteil, nicht als Nachgedanke.
Das Begleitmodul identifiziert, analysiert und adressiert systematisch die Bedenken gegenüber dem KI-Einsatz an Hochschulen – kurzfristig geht es um Fehler, Halluzinationen und fehlende Verlässlichkeit, um Bias, Fairness und Diskriminierung sowie um Intransparenz, Manipulation, Desinformation und Missbrauch; langfristig um Abhängigkeit, Kompetenzverlust und Dequalifizierung sowie um Arbeitsplatzsorgen und die Veränderung von Tätigkeitsprofilen. Das Vorgehen gliedert sich in vier Schritte: Zunächst werden die relevanten Bedenken durch Umfragen und Fokusgruppen identifiziert, anschließend werden die kurzfristigen Bedenken experimentell in den Pilotprojekten analysiert und ein Studiendesign zur Untersuchung der langfristigen Bedenken entwickelt, bevor die gewonnenen Erkenntnisse abschließend für Hochschulen kommuniziert und aufbereitet werden. Dieses Arbeitspaket wird derzeit inhaltlich weiter ausgearbeitet.
Kultureller Wandel
Zusätzliche Informationen
KI-Grundlagenschulungen

Seit dem 2. Februar 2025 verpflichtet EU AI Act Art. 4 Hochschulen, sicherzustellen, dass Mitarbeitende über ausreichende KI-Kenntnisse verfügen. Die Schulung muss nachweisbar und dokumentierbar sein – eine freiwillige Maßnahme reicht nicht mehr aus. Für Hochschulen in Baden-Württemberg steht die KI-Grundlagenschulung der HND-BW Arbeitsgruppe kostenlos zur Verfügung.
Die KI-Grundlagenschulung „Verstehen und Anwenden von generativer Künstlicher Intelligenz (KI)“ vermittelt Mitarbeitenden von Hochschulen grundlegendes Wissen über KI-Anwendungen und deren Einsatzmöglichkeiten. Sie wurde in Zusammenarbeit verschiedener Hochschulen, ZENDAS und bwDigiRecht entwickelt und steht allen Hochschulen in Baden-Württemberg frei zur Nutzung, online abrufbar sowie als SCORM-Modul zur Verfügung.
- Dauer: modular (5 Themenblöcke)
- Inhalt: Generative KI · Chancen & Risiken · Rechte & Pflichten · Verantwortungsvoller Umgang · EU AI Act
- Lizenz: OER, CC BY-SA 4.0
- Zertifikat: Teilnahmebestätigung generierbar
Hinweis zum Rechtsrahmen (Stand: April 2026): Art. 4 EU AI Act verpflichtet seit dem 2. Februar 2025 zur Sicherstellung ausreichender KI-Kompetenz. Die EU-Kommission schlägt im „Digital Omnibus on AI“ eine Abschwächung vor; das Verfahren ist noch nicht abgeschlossen.
Online-Selbstlernkurs der HND-BW Arbeitsgruppe (direkt zugänglich, kein Login erforderlich)
SCORM-Modul (OER-Repositorium BW, für Moodle oder andere LMS)
Rechtlicher Hintergrund
- Handreichung KI-Kompetenz (bwDigiRecht, PDF) – rechtliche Einordnung EU AI Act Art. 4
Schulungen
Vorlagen für Leitlinien
Handreichungen HND-BW
Kontakt zu bwKI-Transfer
Sie haben Fragen zum Landesprojekt bwKI-Transfer, möchten Erfahrungen austauschen oder einen Login für die geschützten Inhalte beantragen? Nutzen Sie unseren E-Mail-Direktkontakt an die Projektleitung:
Wir melden uns in der Regel innerhalb von drei Werktagen bei Ihnen.






















