Wir engagieren uns – Projekte der Universitäts-IT

Wir als Universitäts-IT Mannheim haben den Anspruch an uns, einer der modernsten und kunden­orientiertesten IT-Dienstleister in der deutschen Hochschul­landschaft zu sein und zu bleiben. Wir lieben IT und unsere Universität. Es ist uns wichtig, am digitalen Puls der Zeit zu sein, zu forschen und an Neuem mitzuwirken. Deshalb engagieren wir uns in vielen Projekten, die unsere Universität und Ihre Beschäftigten, unsere Stadt und unsere Gesellschaft im digitalen Bereich voranbringen.

Auszug Portfolio IT-Vorhaben und Projekte der Universität Mannheim

eAkte

Im Rahmen der generellen Digitalisierungs­strategie der Universität Mannheim arbeitet das Projekt eAkte an der Einführung des Dokumenten­managementsystems (DMS) d.3ecm für die Universität, einer eAkte und der elektronischen Vorgangsbearbeitung für die Studierenden­verwaltung. Ziel des Projekts ist es, durch die digitale Zusammenführung von bisher verteilt vorliegenden Informationen, die Vorgangsbearbeitung effizienter zu gestalten und den Nutzerinnen und Nutzern eine bessere Einsicht Ihrer Daten zu ermöglichen.

Office 365 / Microsoft Exchange

Zurzeit werden an der Universität Mannheim diverse E-Mail Systeme (Cyrus, Microsoft Exchange) genutzt und in Abhängigkeit des Anwenders (Verwaltung, Professoren, Beschäftigte und Studierende) auch auf unterschiedlichen Servern betrieben. Mit der Migration dieser Systeme und Server in ein gemeinsames Microsoft Exchange E-Mail System und dem Rollout von Microsoft Office 365 soll allen Beschäftigten und Studierenden der Universität Mannheim ein einheitliches E-Mail System (Microsoft Exchange/Outlook) inklusive Groupware-Funktionalität bereitgestellt werden. Zusätzlich sollen moderne Apps aus Office 365 als Cloud-Lösung zur Verfügung stehen. Für die Speicherung und Verarbeitung von sensiblen personenbezogenen Daten (inklusive E-Mail), wie sie vor allem innerhalb von Prozessen mit der zentralen Verwaltung entstehen, wird das Projekt Lösungs­optionen aufbereiten und darstellen.

HIS GX Migration

„HIS GX Migration – Umsetzung“ realisiert im Bereich des Campus­management zwischen Februar 2019 und Dezember 2022 die Einführung der Software HISinOne für alle Prozesse rund um die Verwaltung von Bewerbern, Studierenden und Prüfungen. Hierzu gehören unter anderem die Zulassung, Immatrikulation, Exmatrikulation, Beurlaubung, Prüfungs­verwaltung (von der Prüfungs­anmeldung einzelner Studierender über die Zuordnung der Sitzplätze für die Prüfungs­termine bis hin zur Noteneingabe und zur Berechnung der Noten), der Druck der Abschlussdokumente sowie die Erzeugung von Berichten und Statistiken für die Fakultäten und das Rektorat (u. a. Anbindung an BI Lehre). Die Vereinheitlichung der System-Landschaft unter dem Dach des Portal² führt zu einer Optimierung dieser Prozesse an der Universität Mannheim.

ERechnung

Das Projekt „Einführung ERechnung für den FreiMann-Verbund“ arbeitet an einer Lösung für die Universitäten Mannheim und Freiburg, die eine effiziente Verarbeitung aller Rechnungen und die Optimierung der dort vorhandenen Prozesse ermöglicht. Das Projektteam erarbeitet unter Einbindung eines Soundingboards die digitalen ERechnungs­prozesse für die Universitäten. Das Soundingboard, bestehend aus Vertretern der Fakultäten, Sonderforschungs­bereiche, Einrichtungen und des Personalrates, steht dem Projektleiter beratend zur Seite und gibt Rückmeldungen, Anregungen und Ideen weiter, die bei der Projektumsetzung berücksichtigt werden können.

Ab dem 18. April 2020 werden XRechnungen (UBL) sowie PDF-Rechnungen über ein zentrales E-Mail-Postfach empfangen. Im Herbst 2020 erfolgt die Anbindung der Universitäten an das PEPPOL Netzwerk.  PEPPOL ist ein europäisches Netzwerk, worüber ERechnungen zugestellt werden können. Es hat mehrere, insbesondere sicherheitsrelevante, Vorteile gegenüber einem Rechnungs­versand per E-Mail und gilt daher als bevorzugter Empfangsweg von elektronischen Rechnungen. Die noch verbleibende Menge der Rechnungen in Papierform wird digitalisiert, um einen einheitlichen Bearbeitungs­workflow zu gewährleisten.

Rechnungs­steller finden weitere Informationen zum praktischen Versand von ERechnungen auf der Seite des Finanzdezernats im Intranet.

Informations­sicherheit

In den alltäglichen Prozessen von Forschung, Lehre und Verwaltung werden zahlreiche Informationen verarbeitet. Mit unserem Projekt Informations­sicherheit tragen wir maßgeblich zur Implementierung eines sichereren Umgangs mit Informationen an der Universität Mannheim bei und realisieren zahlreiche weiterführende Maßnahmen zur Verbesserung der Informations­sicherheit und somit zum Schutz unserer Informationen. Neben der Pilotierung des erneuerten BSI Grundschutzes, entwickeln wir einen Vorfalls­managementprozess und bieten neben einer Awareness-Kampagne zur Erhöhung des Sicherheitsbewusstseins Schulungen an, wie zum Beispiel zur Erstellung sicherer Passwörter. 

Software-Asset-Management

Software ist im digitalen Zeitalter ein selbstverständlicher Teil zur erfolgreichen Durchführung diverser Aufgaben. Gleichzeitig werden Software-Lizenzbedingungen immer komplexer und sind permanenten Änderungen unterworfen. Das Software Asset Management (SAM) der Universität Mannheim umfasst das Software-Lizenz­management sowie Governance und Compliance, die -Infrastruktur und alle beteiligten Prozesse zur Planung, Steuerung, Kontrolle und zum Schutz der Software- und Hardware-Assets. Der Fokus liegt auf der Optimierung des wirtschaft­lichen Einsatzes bei möglichst optimiertem Leistungs­umfang und auf der performanten Integration in die universitäre Infrastruktur.

Computer­gestütztes Facility Management

Facility-Management erfordert den Einsatz verschiedener Systeme und Prozesse, die durch den Einsatz digitaler Lösungen unterstützt werden können. So trägt „Migration von HIS Bau auf die CAFM-Software Morada“ zu einer Optimierung an der Universität Mannheim bei, indem Arbeits­prozesse effizienter gestaltet und Auswertungen über die bauliche und technische Struktur aller Gebäude in einem Arbeits­gang dargestellt werden können. Entscheidungen über Reparaturen oder Neuanschaffung lassen sich so schneller treffen und wirtschaft­lich unter Einhaltung von gesetzlichen Vorgaben planen und umsetzen. Lebenszyklus- und Gebäudenutzungs­kosten sind übersichtlich darstellbar und als Entscheidungs­grundlage bereits in der Planung und dem Bau eines neuen oder grundsanierten Gebäudes nutzbar.


Auszug Portfolio Landes­projekte

bwCampusnetz

Im Projekt bwCampusnetz arbeiten mehrere Universitäten unter Leitung des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) zusammen, um die Campusnetze der Universitäten näher zu beleuchten. Dabei sollen zukunfts­fähige Konzepte gefunden und deren praktische Umsetzbarkeit durch prototypische Implementierungen untersucht und zu demonstriert werden. Der Fokus soll bei der Betrachtung auf den Themen Netzarchitektur und Segmentierung, Wireless LAN, VPN und Firewall liegen. Darüber hinaus sollen weiterführende Aspekte der Administration von Netzwerken mit IPv6 geprüft werden. Alle Arbeits­pakete sollen mit Hinblick auf die im IT-Grundschutz-Kompendium formulierten Anforderungen konzipiert und umgesetzt werden. Die im Projekt erstellten Konzepte und Prototypen sollen an die Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaft in Baden-Württemberg in Form von Vorträgen und Workshops vermittelt werden.

bwHPC: Hochleistungs­rechnen in Baden-Württemberg

Die Ziele sind die Bestellung einer landes­weiten Hochleistungs­infrastruktur, die Koordination einer hochschul­übergreifenden Unterstützung für die Nutzer der baden-württembergischen Hochleistungs­rechner und die Verwirklichung der dafür erforderlichen Maßnahmen. Die geschieht u.a. durch das Projekt bwHPC-S5 als Bestandteil des aktuellen Umsetzungs­konzepts für HPC, DIC und LS2DM in Baden-Württemberg. Finanziert wird bwHPC-S5 durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg.

bwCloud Scope

Das Projekt hat das Ziel, ein umsetzbares und belastbares Konzept zur föderierten Virtualisierung von Servern und Diensten zu entwickeln, zu testen und eine prototypische Implementierung einer Cloud-Umgebung („Hochschul-Cloud“) zu erstellen. Es richtet sich an Nutzer­gruppen aus allen Bereichen von Universität, Hochschulen oder Forschungs­einrichtungen. Das Projekt ist eingebettet in das bwDATA-Gesamtkonzept und erhält deshalb kontinuierlich Impulse aus anderen Aktivitäten im Land. Wir freuen uns, hier mitwirken zu dürfen.

BelWü – wir als Partner im Landes­hochschul­netz

BelWü steht für „Baden-Württembergs extended LAN“ und ist das Datennetz der wissenschaft­lichen Einrichtungen des Landes Baden-Württemberg. Es verbindet Universitäten, Hochschulen und die Duale Hochschule Baden-Württemberg, sonstige wissenschaft­liche und öffentliche Einrichtungen, Schulen und öffentliche Bibliotheken miteinander.  BelWü wurde als ein über das Land verteiltes Universitäts-IT konzipiert und wir freuen uns, ein Teil davon zu sein.

bwCard

Das Projekt bwCard wird von den Universitäten des Landes Baden-Württemberg durchgeführt, unterstützt durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst. Das Projekt hat zum Ziel, eine Föderation zu entwerfen, die es ermöglicht, Chipkarten der jeweils anderen Einrichtung in eigene digitale Prozesse und Dienstleistungen zu integrieren. Dazu sollen gemeinsame Regeln und eine Infrastruktur geschaffen, beispielhafte Dienste entworfen und zukünftige weitergehende Entwicklungen untersucht werden. Es wird eine Produktions­gemeinschaft etabliert, die durch Bündelung von Knowhow und Infrastruktur den wissenschaft­lichen Einrichtungen des Landes, eine einfache und kosteneffiziente Möglichkeit bietet, eigene Chipkarten herauszugeben.

Jahresrückblick der Universitäts-IT

Erfahren Sie mehr über unsere vergangenen Projekte:

Jahresrückblick 2021

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