Foto: Anna Logue

Anträge bei besonderen Studien­situationen

Bei Einzelfällen, wie beispielsweise Fristverlängerungen, können Sie einen frei formulierten, schriftlichen Antrag bei der Geschäftsstelle stellen. Grundsätzlich sind Anträge schriftlich und unverzüglich zu stellen. Ihr Anliegen, zum Beispiel eine Fristverlängerung, und die Gründe, warum Ihr Antrag genehmigt werden soll, werden von Ihnen selbst frei formuliert. Fertige Antragsformulare gibt es nur in folgenden Fällen: Anerkennung, Auslands­anerkennung, Vorabcheck. 
 

Checkliste für Ihren Antrag

  • Form des Antrags

    Der frei formulierte Antrag muss schriftlich bei uns eingehen. Er muss folgende Angaben enthalten:

    • Personendaten: Name, Vorname, Studien­gang, Matrikelnummer, vollständige Adresse, E-Mail-Adresse, Telefonnummer
    • Unterschreiben Sie den Antrag und geben Sie das Datum der Unterschrift an. Ohne persönliche Unterschrift gilt der Antrag als nicht gestellt.

    Die Antragstellung per E-Mail ist nicht möglich.

  • Inhalt

    Formulieren Sie Ihr Anliegen und Ihre Gründe eindeutig und nachvollziehbar. Erläutern Sie Ihren Antragsgegenstand und Ihr Anliegen eindeutig (zum Beispiel Fristverlängerung, Rüge, nachträglicher Rücktritt bei Säumnis) und legen Sie die Gründe und Umstände dar.

  • Nachweise

    Alle notwendigen Nachweise müssen Sie im Original oder als beglaubigte Kopie beifügen. 

    • Belegen Sie alle von Ihnen geltend gemachten Gründe (zum Beispiel Krankheit, Pflege, fehlende Sprach­kenntnisse). Die entsprechenden Nachweise fügen Sie im Original oder in beglaubigter Kopie dem Antrag bei (zum Beispiel Sterbeurkunden, Bescheinigung Pflegekasse, fach­ärztliche Atteste oder Ähnliches).
    • Bei Krankheit müssen Sie ein qualifiziertes Attest beilegen. Die behandelnden Ärztinnnen oder Ärzte beschreiben die von ihnen festgestellten medizinischen Befundtatsachen (Symptome) und legen dar, inwiefern diese die Leistungs­fähigkeit einschränken. Die Beurteilung der Prüfungs­un­fähigkeit erfolgt auf dieser Grundlange durch den Prüfungs­ausschuss. Wichtig sind dabei auch Angaben zu Dauer und Umfang der Krankheit, sowie das Datum der Feststellung der Krankheit durch den behandelnden Arzt . Das Attest enthält weiterhin den Stempel der Einrichtung/Arztpraxis (BSN). Arbeits­un­fähigkeits­bescheinigungen reichen gemäß der Rechts­prechung nicht aus.
  • Abgabe beim ZPA: postalisch / Einwurf / Sprechstunde

    Sie können uns Ihren Antrag per Post senden, ihn bei uns einwerfen oder auch persönlich in unserer Sprechstunde abgeben. 

    Sendung mit der Post/Einwurf
    Nutzen Sie bei der Sendung mit der Post die Postanschrift der Geschäftsstelle: 

    Universität Mannheim
    Geschäftsstelle des Zentralen Prüfungs­ausschusses
    Postfach
    68131 Mannheim

    Der Briefkasten für den direkten Einwurf befindet sich im Foyer neben der Tür in L9, 5.
    Bei Zusendung und Einwurf wird Ihnen das im Original eingereichte Transcript of Records zusammen mit dem Bescheid zurückgeschickt.

    Abgabe in der Sprechstunde
    Sie können den vollständigen Antrag auch während der Sprechstunde abgeben. Im Gespräch lassen sich dabei auch Fragen klären und es kann geprüft werden, ob alle relevanten Dokumente vorhanden sind. Zudem können auch Kopien von Ihren Originalen angefertigt werden, so dass Sie diese direkt wieder mitnehmen können.

Reichen Sie Ihre Anträge unverzüglich ein! 


Wichtige Hinweise

Prüfungs­ordnungen
Alle Informationen dieser Seiten basieren auf den jeweiligen Prüfungs­ordnungen. Die Rechts­gültigkeit liegt ausschließlich bei den Prüfungs­ordnungen.

Unverzüglichkeit
Anträge müssen unverzüglich gestellt werden. Unverzüglichkeit heißt nach § 121 BGB „ohne schuldhaftes Zögern“.

Abgabefrist bei Anträgen auf Bearbeitungs­zeitverlängerung bei Abschlussarbeiten
Die bisherige Abgabefrist hat solange rechts­gültigen Bestand, wie nicht ein schriftlicher Bescheid des Prüfungs­ausschusses eine anderweitige Frist benennt. Wer die bisherige Abgabefrist ohne eine Rückmeldung des ZPA nicht einhält, handelt auf eigenes Risiko und kann sich bei einer Ablehnung des Antrags im Nachhinein nicht auf einen rechtzeitig gestellten Antrag berufen.

Nachteilsausgleich
Anträge auf Nachteilsausgleich bezüglich Fristverlängerungen der Orientierungs­phase oder der maximalen Studien­dauer können Sie bei der Geschäftsstelle stellen. Anträge auf Nachteilsausgleich bezüglich Prüfungs­form und -dauer von Studierenden mit Behinderung und chronischer Erkrankung stellen Sie bei der Beauftragten für Studierende mit Behinderung und chronischer Erkrankung.

Hinweis auf die Gebührensatzung der Universität Mannheim
Bitte beachten Sie § 3 Abs. 2 der Allgemeinen Gebührensatzung der Universität Mannheim vom 17. Mai 2006, in der Fassung vom 09. Dezember 2013:

Für die Zurückweisung eines Rechts­behelfs wird je nach Aufwand eine Gebühr von bis zu 1000,00 Euro, mindestens jedoch von 50,00 Euro festgesetzt. Gleiches gilt bei Zurücknahme des Rechts­behelfs durch den Widerspruchsführer, nachdem mit der sachlichen Bearbeitung begonnen wurde; in diesem Fall wird abweichend von Satz 1 mindestens eine Gebühr von 20,00 Euro festgesetzt. In Fällen geringen Umfangs kann von der Gebührenfestsetzung abgesehen werden.

Kontakt

Madeline Dahl

Madeline Dahl

Sachbearbeitung Philosophische Fakultät und Fakultät für Sozial­wissenschaften (außer Psych.): B.A. und M.A. (außer B.A. 4, M.A. ICGS) | Kontaktstudium DaF/DaZ | BAföG- und KfW-Bescheinigungen (alle betreuten Studien­gänge)
Universität Mannheim
Geschäftsstelle des Zentralen Prüfungs­ausschusses
L 9, 5 – Raum 005
68161 Mannheim
Tel.: +49 621 181-2576
E-Mail: dahl.zpa(at)uni-mannheim.de
Sprechstunde:
Do 14–15:30 Uhr
Eva-Maria Hartmann

Eva-Maria Hartmann

Sachbearbeitung Philosophische Fakultät und Fakultät für Sozial­wissenschaften (außer Psych.): Lehr­amt GymPo I, B.Ed. und M.Ed. | B.A. 4
Universität Mannheim
Geschäftsstelle des Zentralen Prüfungs­ausschusses
L 9, 5 – Raum 006
68161 Mannheim
Tel.: +49 621 181-2165
E-Mail: hartmann.zpa(at)uni-mannheim.de
Sprechstunde:
Do 14–15.30 Uhr