Gleichstellung: Zahlen und Fakten
Deutschlandweit gehen hochqualifizierte Wissenschaftlerinnen an den Karriereschnittstellen des Wissenschaftssystems verloren. Die sogenannte „Leaky Pipeline“ gibt es auch an der Universität Mannheim. Liegt der Anteil an Wissenschaftlerinnen bei den Postdocs noch bei starken 51,6 Prozent, so sinkt er bei den Juniorprofessuren auf 34,3 Prozent und bei den Professuren sogar auf 24,5 Prozent ab (Stand 1.12.2025). Das soll sich ändern. Maßnahmen und Zielsetzungen für die aktuelle Planungsperiode finden Sie im aktuellen Gleichstellungsplan (PDF, 3 MB) der Universität Mannheim.
Frauenanteil bei den Promotionen

Frauenanteile bei den abgeschlossenen Promotionen nach Fakultät/Abteilung. Gesamtzahlen für 2024/ 25: N=111 (Gesamtuniversität), N=19 (Rechtswissenschaft), N=18 (Volkswirtschaftslehre), N=30 (Betriebswirtschaftslehre), N=21 (Sozialwissenschaften), N=8 (Philosophische Fakultät), N=15 (Wirtschaftsinformatik und -mathematik) Frauenanteil bei den Postdocs

Vollzeit-Äquivalente im Jahr 2025, insgesamt: 92 Frauenanteil bei den Juniorprofessuren

Abbildung 3: Anteil der Professorinnen bei den W1-Professuren 2018–2025, Gesamtanzahl 2025 (VZÄ): 35. Frauenanteil bei W3-Professuren

Abbildung 4: Anteil der Professorinnen bei den unbefristeten W3-Professuren 2018–2025, Gesamtanzahl 2025 (VZÄ): 151.
Gleichstellungsplan der Universität Mannheim 2024 bis 2028
Gemeinsam mit dem Rektorat, den Fakultäten und Fakultätsgleichstellungsbeauftragten erarbeitete die Stabsstelle Gleichstellung und Diversität den Gleichstellungsplan für die Jahre 2024 bis 2028. Neben einer Analyse des Status Quo enthält er Maßnahmen und Zielvorgaben in der Geschlechterverteilung auf den wissenschaftlichen Qualifizierungsebenen bis 2028.
Gleichstellung und Diversität in der Forschung
Auch in der Mannheimer Forschung und Lehre spielen Gleichstellung und Diversität eine große Rolle. So widmet sich beispielsweise das Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung (MZES) in einem seiner Forschungsschwerpunkte der Frage, wie Lebensläufe und soziale Ungleichheiten durch Veränderungen von Bildungssystemen, Arbeitsmärkten und weiteren gesellschaftlichen Bedingungen beeinflusst werden können. Im SFB/
Kontakt

Dr. Nurith Epstein (sie/ihr)
Stabsstelle Gleichstellung und Diversität
B 6, 30–32
68159 Mannheim
