Kunst beim Uni-Fest

Entdecken Sie beim Uni-Fest dauerhafte Ausstellungen im Ostflügel des Schlosses sowie Ausstellungen, die nur an diesem Tag im Schloss präsentiert werden. 

Uhrzeit: ab 15:30 Uhr, in den Katakomben ab 16:30 Uhr
Ort: verschiedene Orte im Ostflügel

Anti­kensaal

Schneckenhof Nord (2. OG)

Im 18. Jahrhundert diente die Mannheimer Abguss-Sammlung der Ausbildung von jungen Künstler*innen. Als Carl Theodor von der Pfalz 1778 die bayerische Kurwürde antrat, nahm er die Sammlung mit nach München. Erst seit den 1970er Jahren bemühte man sich, die alte Sammlung neu entstehen zu lassen und präsentiert sie seit 1991 wieder im Schloss.

Anti­kensaal

Fotoausstellung: „Hall of Fame – Olympionik*innen und Weltmeister*innen der Universität Mannheim“

Rektoratsflur, EG

In der Fotoausstellung sind Stipendiat*innen des Spitzensport-Stipendiums Metropolregion Rhein-Neckar zu sehen, die an der Universität Mannheim studieren oder studiert haben. Die Olympionik*innen und Weltmeister*innen wurden von unter­schiedlichen Fotograf*innen in Szene gesetzt. 

Ausstellung „Queer im Leben!“

Wirtschafts­flur (EG) 

Schon in den 1910er und 1920er Jahren lassen sich in Mannheim Gaststätten nachweisen, die als Treffpunkte queerer Menschen dienten. Es gab bereits queere Gruppen, queere Zeitschriften und queere Filme. Nach 1945, insbesondere aber seit 1969, schreitet die queere Emanzipation auf vielfältige Art und Weise voran. Heute ist queeres Leben in vielen Bereichen sichtbar und akzeptiert. Die Ausstellung zeigt Wege und Stationen queeren Lebens in Mannheim und der Rhein-Neckar-Region, dar­unter die Geschichte der Verfolgung und Emanzipation, Biografien und queere Orte. Außerdem stellen sich queere Vereine vor. 

Queer im Leben!

Mixed Media @Schloss

Katakomben (EG)

Der Titel „Mixed Media“ spiegelt sich in der Aufstellung der Ausstellung wider: Unter­schiedliche Medien und künstlerische Positionen treten miteinander in Dialog. Fotografien begegnen Malerei, Kalligrafie trifft auf Graffiti, während Skulpturen und Installationen die historischen Gewölbe neu erlebbar machen. So entsteht ein abwechslungs­reicher Rundgang durch die Katakomben, der immer wieder neue Perspektiven eröffnet.

Zu den beteiligten Künstler*innen gehören Bianca Staff, Diomar Lustosa, Grow, Hiltrud Martha Kissel, Dan Karl, Moritz Sternagel, Ulysses, Bennyhill.cc, Stefan Still und Nikolai Bolik.

Für die musikalische Begleitung sorgt zunächst Lounge Affaire mit ihrem stilvollen Mix aus Pop, Rock, Swing, Jazz und Blues. Im weiteren Verlauf des Abends schafft Ferrytales mit ChrissnaH, Patte und DJ ToXcis eine atmosphärische Klangwelt zwischen elektronischen Sounds und handgemachter Musik.

Fotoausstellung: Mein Detox von ABSOLVENTUM

EO-Flur im Ehrenhof Ost (1. OG)

Der ABSOLVENTUM Photo-Contest stand in diesem Jahr unter dem Motto „Mein Detox“. Eine fünfköpfige Jury hat aus allen Einsendungen die besten 20 Fotos ausgewählt, dar­unter drei Gewinner*innen. Die ausgewählten Fotos – inklusive der prämierten ersten drei Plätze – können ab dem Uni-Fest im EO-Flur des Schlosses betrachtet werden.

ABSOLVENTUM Photo-Contest 2026

Fotoausstellung von Horst Hamann: „5 Stationen“ – 01 STATION | AMERICA

Schneckenhof Ost (2. OG)

Der internationale Durchbruch gelang dem Mannheimer Fotografen Horst Hamann in New York. Mit „New York Vertical“ fing er die Metropole aus einer völlig neuen Perspektive ein. Das Panoramaformat – ob senkrecht oder horizontal – spielt eine wichtige Rolle in seinem Schaffen ebenso wie seine zweite Heimat USA. Die Ausstellung „5 Stationen“ an der Universität Mannheim zeigt einige seiner wichtigsten Panoramawerke. Sie geht zugleich zurück zu seinen Anfängen und zeigt auch Mannheim im extremen Bildformat. Teile der ersten Station „AMERICA“ sind während des Uni-Fests für Besucher*innen zugänglich.

Horst Hamann: 5 Stationen

Porträtausstellung: „Ni una menos – nicht eine weniger“

im Ostflügel, 1. OG, Raum O 126

Schneckenhofforum (EG)

„Ni una menos“ ist der Name einer internationalen Bewegung, die 2015 in Argentinien startete und sich seither über viele Länder ausgebreitet hat. Sie richtet sich gegen Gewalt an Frauen und besonders gegen Femizide. Die Porträtausstellung gibt Frauen und Mädchen ein Gesicht, die Opfer solcher Gewalt wurden. Ihre Geschichten zeigen: Hinter jeder Zahl steht ein Leben, ein Mensch, ein Traum.

Die Porträts wurden von Schüler*innen eines Kunst-Leistungs­kurses des Ubbo-Emmius-Gymnasiums in Leer (Ostfriesland) geschaffen. Sie verbinden künstlerischen Ausdruck mit Erinnerung und machen sichtbar, was sonst unsichtbar bleibt: die Gesichter derer, die fehlen. Sechs Porträts sind aktuell an der Universität Mannheim ausgestellt. 

Robert Häusser: Lebens-Räume

1. OG

Schwarz-weiß und menschenleer stellen sich Landschaft und Bauten den Betrachter*innen in Häussers Fotografien entgegen und zeigen Perspektiven und Licht­verhältnisse, wie man sie mit bloßem Auge kaum wahrnehmen könnte. 19 großformatige Bilder seiner Werk­gruppe „Behausungen“ sind im 1. OG des Ostflügels zu sehen. 

Robert Häusser: Lebens-Räume

Gemälde von Kulturkreis-Stipendiat*innen

Flur vor der Aula (1. OG)

Die ausgestellten Gemälde entstanden im Rahmen des Malerei-Wochenendes des 22. Jahrgangs des Stipendiums des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft. Inspiration zu den Werken gab ein jeweils individuell ausgewähltes Musikstück. Angeleitet wurden die Stipendiat*innen von dem international renommierten deutschen Künstler Carsten Fock. 

Ziel des 2004 vom Kulturkreis der deutschen Wirtschaft ins Leben gerufenen Stipendiums ist es, künftigen Führungs­kräften kulturelle Kompetenzen zu vermitteln. Studierende und Promovierende aller Fächer erlernen neue kreative Herangehensweisen an Aufgabenstellungen in der Berufswelt und erlangen Fähigkeiten, um gesellschaft­liche Verantwortung zu übernehmen.