Ausstellungsserien

Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus
Die Universitätsbibliothek Mannheim zeigt in Zusammenarbeit mit der Beauftragten für Chancengleichheit der Universität Mannheim die Ausstellung „Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus“ im Ausleihzentrum Schloss Westflügel.
Die Ausstellung bietet Einblicke in das Leben und Wirken von Frauen, die sich gegen Unrecht und Unterdrückung im Nationalsozialismus gestellt haben. Sie stellt achtzehn Frauen vor, die jüdischen Bürgerinnen und Bürgern halfen, gefälschte Papiere besorgten, Aktionen des Widerstands organisierten oder Schriften verteilten. Die Ausstellung stellt prominente und wenig bekannte Frauen aus allen sozialen Gruppen und politischen Lagern vor. Sie zeigt, wie vielschichtig der Widerstand aussah und welche Bedeutung seine Geschichte noch für uns heute hat.

Horst Hamann – 5 Stationen
Wie geschaffen scheint das Schloss mit seinen hohen Wänden und weiten Fluren für Horst Hamanns Panoramaaufnahmen. Seit Juni 2014 zeigt die Universität Mannheim hier rund 70 Werke des Mannheimers.
Der internationale Durchbruch gelang dem Fotografen in New York. Mit „New York Vertical“ fing er die Metropole aus einer völlig neuen Perspektive ein. Das Panoramaformat – ob senkrecht oder horizontal – spielt, so wie seine zweite Heimat USA, eine wichtige Rolle in seinem Schaffen.
Die Ausstellung „5 Stationen“ an der Universität Mannheim zeigt einige seiner wichtigsten Panoramawerke. Sie geht zugleich zurück zu seinen Anfängen und zeigt auch Mannheim im extremen Bildformat.

Robert Häusser – Lebens-Räume
Schwarz-weiß und menschenleer stellen sich Landschaft und Bauten den Betrachtenden in Häussers Fotografien entgegen und zeigen Perspektiven und Lichtverhältnisse, die mit bloßem Auge kaum wahrnehmbar wären.
Im Februar 2011 wurde die Ausstellung „Lebens-Räume“ des Wahl-Mannheimers Robert Häusser im 1. OG des Ostflügels des Schlosses in Kooperation mit den Reiss-Engelhorn-Museen eröffnet.
19 großformatige Bilder seiner Werkgruppe „Behausungen“ sind hier zu sehen.
Der international bekannte Fotograf der Nachkriegszeit wurde 1995 als erster Deutscher mit dem „Hasselblad-Award“ ausgezeichnet, der als „Nobelpreis der Fotografie“ gilt.
weitere Informationen zu Robert Häusser
Der zeitgenössische Künstler begann schon als Jugendlicher zu fotografieren und entwickelte bereits sehr früh eine eigene Bildauffassung. An der Grenze zwischen Natur und Zivilisation setzte er bereits in jungen Jahren Inhalt und Form seiner Werke in ständige Wechselwirkung zueinander. Viele der beinahe ausschließlich schwarz-weiß gestalteten Werke griffen späteren Kunstrichtungen vor.
Aus Häussers Kompositionen sprechen häufig Themen wie Melancholie, Vergänglichkeit und Einsamkeit, was sich auf das Leiden seiner Familie unter dem Nationalsozialismus in Verbindung setzen lässt. In frühen Bildern sind daher selten Menschen zu sehen. Eine gedankliche Nähe besteht zu Künstlern wie Caspar David Friedrich, Edward Hopper und Giorgio de Chirico.
All seine mehr als 64.000 Fotos, Farbdias und Negative hat er 2003 dem „Forum Internationale Photographie (FIP)“ der Mannheimer Reiss-Engelhorn-Museen übergeben. Zusammen mit dem Vorsitzenden des Forums, Dr. Claude Sui, hat er 19 Bilder für die Ausstellung im Mannheimer Schloss ausgewählt.







































