Foto: Anna Logue

Studierenden­initiativen

Die Studierenden der Universität Mannheim prägen die Universität ganz wesentlich mit. Sie zeichnen sich aus durch zahlreiche freiwillige Aktivitäten über die Konzentration auf das Studien­fach hinaus. Die Studierenden fordern und fördern „den Blick über den Tellerrand“ hinaus und zeigen ein überraschend vielseitiges, gerade soziales, Engagement in zahlreichen Initiativen. Die Universität Mannheim ist sich des Werts dieses Engagements bewußt und schafft mit Akkreditierungs­richtlinien einen guten Rahmen dafür. Auch die Freunde der Universität schätzen den Willen der Studierenden, ihre Umwelt mitzugestalten und fördern im Rahmen ihrer Möglichkeiten seit Jahren zahlreiche Studierenden­initiativen.

Studentische Projekte für eine bessere Welt

Enactus Mannheim e.V.

Afya

Laut UN World Food Programme sterben jedes Jahr 9 Millionen Menschen an Hunger. Das entspricht einem Todesfall rund alle drei Sekunden. Das soziale Start-Up Afya der Mannheimer Studierenden­initiative Enactus bekämpft das Problem in Uganda - mithilfe der Alge Spirulina. Sie erhält mehr Eiweiß als Fleisch und benötigt nur ein Zweihundertstel der Anbaufläche.

Mit finanzieller Unterstützung durch die Freunde der Universität Mannheim haben die Mitglieder von Enactus die erste Zuchtanlage fertig gestellt sowie Business-Kontakte mit lokalen Schulen und Apotheken aufgebaut. Denn die Alge soll vor allem in Schulen dem Essen beigemischt werden, um Mangelernährung vorzubeugen. Schon 3 Gramm der Superalge pro Tag reichen aus, um ein Kind nachhaltig von Mangelernährung zu befreien, da sie neen Proteinen wichtige Aminosäuren und mehr als 10 verschiedene Vitamine enthält.

ReSoil

In äquatorialen Ländern wie Uganda führen extreme Wetterbedingungen und Misswirtschaft zu erodierten und fruchtlosen Böden. Jedes Jahr führt die fortschreitende Bodenerosion zu einem Ernteverlust von 8%. Für Kleinbauern bedeutet dies eine Gefährdung ihrer Lebensgrundlage. Das Projekt ReSoil der Mannheimer Studierenden­initiative Enactus setzt an der Wurzel dieses Problems an. Nach dem Vorbild der Jahrtausende alten Terra-Preta-Methode wurde mit ReSoil eine Schwarzerde geschaffen, die den degradierten Ackerböden wieder eine langfristige Fruchtbarkeit verleihen kann. Gemeinsam mit dem lokalen Partner Gudie Leisure Farm hat Enactus Mannheim in Uganda eine zentrale ReSoil-Produktions­stätte aufgebaut. Die Erde wird in einem eigenen ReSoil-Shop im Herzen von Kampala vertrieben. Seit April 2019 wurde das ReSoil-Projekt auf Sambia ausgeweitet. In Kooperation mit der „Don Bosco Community“ wurden dort bereits 16 Tonnen ReSoil produziert und auf den Markt gebracht.

Die Freunde der Universität Mannheim unterstützten das Projekt nicht nur finanziell, sondern auch mit ihrem Knowhow.

MUN Mannheim e.V.

Jahr für Jahr bringt die WorldMUN (World Model United Nations) talentierte und motivierte Studierende aus über 100 Ländern zusammen, welche das Ziel eint, sich mit internationalen politischen Fragestellungen auf akademischen Niveau auseinanderzusetzen und Verantwortung für die Zukunft ihrer Generation zu übernehmen. Auf der WorldMUN vertreten die Studierenden die politische Haltung eines Ihnen zugewiesenen Staates in einem Komitee der Vereinten Nationen. In Debatten und Verhandlungen versuchen sie, Mehrheiten für die politische Agenda ihres Landes zu finden und ihre Lösungen am Ende der Konferenz in Form einer Resolution zu verabschieden.

Durch die finanzielle Unterstützung haben die Freunde der Universität Mannheim konnten 20 Mitglieder von MUN Mannheim an der Harvard WorldMUN 2019 in Madrid teilnehmen. Darüber hinaus haben die Freunde der Universität Mannheim die Realisierung eines Workshop-Wochenendes zur Vorbereitung auf die WorldMUN-Konferenz ermöglicht.

Als Unternehmen aus der Region sind wir der Universität Mannheim seit vielen Jahren verbunden. Absolventen der Universität Mannheim sind bei uns als Nachwuchsführungs­kräfte hoch willkommen. Deshalb engagiere ich mich gerne bei den Freunden der Universität Mannheim.

Roland Pelka, Mitglied des Vorstands der HORNBACH Management AG / Foto: Hornbach

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