Foto: Anna Logue

Startups

Als Verein, dessen Mitglieder unterschiedlichste Positionen in kleinen, mittleren und großen Unternehmen bekleiden, wissen wir um die Herausforderungen, mit denen sich Gründerinnen und Gründer konfrontiert sehen. Um den Start zu erleichtern bieten wir nicht nur Expertise, sondern auch Werbung und eine kostenlose Mitgliedschaft an.

Die Freunde Universität Mannheim unterstützen Start-Ups, indem sie ihr Unternehmens­netzwerk für sie öffnen. Ein Jahr lang zahlen die jungen, innovativen Unternehmen keinen Mitgliedsbeitrag. Wer schon parallel zum Studium den Sprung in die Unternehmens­gründung wagt, zahlt bis zu seinem Abschluss keinen Beitrag.

Aktuell profitieren die folgenden Startups von der Mitgliedschaft bei den Freunden der Universität Mannheim e.V.:

edelhelfer

Das 2011 von Niels Gronau gegründete Start-up entwickelt Strategien für Unternehmen im Sport- und Freizeit­bereich. Darüber hinaus betreibt es ein eigenes Fitnessstudio in Mannheim. Die beiden Bereiche der edelhelfer sind Gronaus Werdegang und Interessen geschuldet. Nach dem Studium der BWL in Mannheim hat Gronau angefangen in der Beratung zu arbeiten. Dank seiner Leidenschaft für Sport landete er dann schnell bei einem Anbieter für die Sportbranche. Die beratende Tätigkeit hat er bei seinem Wechsel in die Selbständigkeit fortgeführt und seither weiter ausgebaut. Seine intensive Beschäftigung mit dem Fitness­markt hat dem Unternehmen geholfen, ein Sportclub-Konzept zu entwickeln, das vor allem auf individuelle, persönliche Betreuung setzt.

Herrenfahrt

Bei der Marke „Herrenfahrt“ dreht sich alles um Eleganz: Den beiden Mannheimer Gründern Sebastian Steininger und Andreas Werner ist es gelungen, die Glanzzeit der großen Automobilkultur in die Gegenwart zu übertragen. In ihrem 2014 gegründeten Unternehmen lassen Universität-Mannheim-Absolvent Sebastian Steininger, der Geschichte und BWL studiert hat, und sein Kollege Andreas Werner, Absolvent der Popakademie, die Tradition rund um die hingebungs­volle Fahrzeugpflege wieder aufleben.

SurveyCircle

Jonas Johé, BWL-Absolvent der Universität Mannheim, hat eine Erfahrung gemacht, die viele Studierende mit ihm teilen: Seine Master­arbeit basiert auf empirischen Daten und damit auf einer Studie, für die er selbst Teilnehmerinnen und Teilnehmer suchen musste. Doch es fanden sich nur wenige Probanden. Sein Problem teilen viele Studierende und Nachwuchs­wissenschaft­ler. Die Folge: zu kleine Stichproben und Studien­ergebnisse ohne Aussagekraft. Johés Start-Up löst genau dieses Problem. Johé integrierte in seine Plattform ein System, das dafür sorgt, dass denjenigen, die selbst als Probanden fungieren, bevorzugt bei ihren Studien geholfen wird. Dafür sorgt eine Rangfolge: Nimmt man an einer Studie teil, wird man mit Punkten belohnt. Je höher die Studie in der Rangliste steht, desto mehr Punkte werden gutgeschrieben. SurveyCircle macht nicht nur Forschern und Studierenden das Leben leichter, sondern bringt auch Menschen außerhalb der Universität Studien und ihre Inhalte näher. Denn man muss keine eigene Studie durchführen, um bei SurveyCircle aktiv zu sein.

zingoo

Unternehmens­gründer Joscha Stothfang möchte lokale Geschäfte stärken. Über die Online-Plattform zingoo können Schenkwillige Geschenkgutscheine lokaler Unternehmen erwerben. Der 27-Jährige studiert Jura an der Universität Mannheim und entwickelte die Idee für das Unternehmen. „Der Trend, online Produkte zu kaufen, wächst immer weiter. Wir wollen die Möglichkeit schaffen, dass auch kleinere Händler im Internet präsent sind und nicht von großen Plattformen wie Amazon oder Zalando vom Markt verdrängt werden.“ Bei der Umsetzung seiner Ideen sei ihm sein Studium zugute gekommen, da bei einem Gutscheinverkauf viele rechtliche Aspekte zu beachten sind. So konnte er Probleme und Fragestellungen selbst lösen, ohne teure und für Start-ups häufig nicht zu zahlende Anwälte einschalten zu müssen.


Foto: Anna Logue
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Als Mitglied der Freunde der Universität Mannheim fördern Sie engagierte junge Menschen, zukunftsweisende Forschung sowie den Austausch zwischen Forschung und Gesellschaft. Außerdem erhalten Sie privilegierten Zugang zum Rektorat, zum wissenschaft­lichen Personal und zur Wissenskultur der Universität.