Vier Studierende sitzen an einem Tisch und lernen gemeinsam.

xDataToGo

Verbund­projekt „Digitaler Straßenraum“ für die Entwicklung und Erprobung einer Kooperativen Dateninfrastruktur als Grundlage interkommunaler Mobilitäts­anwendungen am Beispiel von Großraum- und Schwerlasttrans­porten.

Projektziele

Am Beispiel des Routings von Schwerlasttrans­porten sollen im Projekt xDataToGo eine Dateninfrastruktur und ein Prozess geschaffen werden, der die Integration von heterogenen Datenquellen (verschiedener zum Beispiel kommunaler Akteure) zu einer gesamtheitlichen Datensicht ermöglicht.

Datenerhebung und Bereitstellung
Die Daten der Straßenräume liegen bisher hauptsächlich in unstrukturierter bzw. heterogener Form in unter­schiedlicher Qualität bei Kommunen, Bund oder Ländern vor. Aktuell bestehen keine hinreichend effizienten, integrierten sowie länder- und ebenen­übergreifenden koordinierten Organisations­strukturen und -prozesse zur Datenbereitstellung und -nutzung in der öffentlichen Verwaltung und der Wirtschafts­förderung. Auf kommunaler Ebene bisher nicht zugängliche amtliche Daten und unter­schiedliche Datenpools des Straßenraumes sollen unter Berücksichtigung rechtlicher Anforderungen verwaltungs- und ebenen­übergreifend in integrierter Form verfügbar gemacht werden.

Betreiber­modell
Der Anwendungs­fall GST-Routing eignet sich sehr gut, um die im Projekt erarbeiteten Vorschläge für die Governance kooperativer Dateninfrastrukturen zu evaluieren. Insbesondere die hohe Komplexität in Bezug auf das Zusammenspiel von offenen Daten, kommerziellen (amtlichen und privaten) Daten und sicherheitsrelevanten Daten müssen hier zwingend berücksichtigt werden. Ausgehend vom Anwendungs­fall GST sollen verallgemeinerbare Handlungs­anweisungen für einen mit Hilfe von Daten­markt­plätzen „konsolidierten“ Zugriff auf den öffentlich-rechtlichen, interkommunalen Datenraum erarbeitet werden.

Projektziele (InES)
Im Rahmen des xDataToGo-Projektes lag der Schwerpunkt der Tätigkeiten seitens des InES auf der Erarbeitung einer Daten­markt­platz­architektur für die Integration heterogener Datenquellen in einer integrierten Datenzugriffsschicht und einer einheitlichen Zugriffsschnittstelle aller verfügbaren Datenquellen und der prototypischen Entwicklung dieser Referenzarchitektur. Daten, die von anderen Projekt­partnerinnen und -partnern erfasst bzw. beschafft wurden, sollen über eine mit dem Markt­platz bereitgestellte Benutzeroberfläche durch den Datenbereitsteller integrierbar sein. Hierzu soll gegen das virtuelle Datenschema des Markt­platzes integriert werden. Dieses Schema soll bei Bedarf um weitere Aspekte erweiterbar sein. Das Schema kann so bedarfs­gerecht an die jeweiligen Datenquellen angepasst werden und es ist kein vorab definiertes Schema notwendig. Eine zentrale Schnittstelle in Richtung der Datennutzerinnen und -nutzer, die auf dem gleichen Datenschema (wie bei der Integration der Einzelquellen) beruht, ermöglicht den Zugriff auf die integrierten Quellen.

Projektlaufzeit
1.10.2017 – 31.12.2020

Projektbudget
Gesamt­projekt: 1.444.850 Euro (laut Projektantrag), ein Mitarbeiter am InES

Weitere Projekt­informationen

  • Vorstellung mFUND Konferenz 2019 in Berlin

Projekt­partner

Verbundkoordination:

  • Metropolregion Rhein-Neckar GmbH

Verbund­partner:

  • GeoNet.MRN e.V.
  • Deutsches Forschungs­institut für öffentliche Verwaltung (FÖV)
  • Maschinentechnik Schrode AG
  • Thales Deutschland GmbH
  • Universität Mannheim (Institut für Enterprise Systems (InES))

Assoziierte Partner:

  • Bundes­fach­gruppe Schwertrans­porte und Kranarbeiten BSK
  • Covexo (Technologie Start-up)
  • DataGroup Business Solutions GmbH
  • Hackerstolz e.V.
  • Land Rheinland-Pfalz
  • MAFINEX-Gründerverbund Entrepreneur Rhein-Neckar e.V.
  • Mayato GmbH
  • Netzwerk Smart Production (NSP) e.V.
  • SAMA PARTNERS Business Solutions GmbH
  • Stadt Mannheim (Wirtschafts- und Struktur­förderung)

Projekt Über­sicht