Vogelperspektive auf vier Personen bei einem Meeting an einem modernen, weißen Tisch in einem Büro mit dunklem Bodenbelag und einer großen Pendelleuchte über dem Tisch. Die Personen sind mit Laptops, Notizbüchern und Smartphones beschäftigt.
Mann mit Gitarre, mehrere sitzende Leute die zum Mann mit Gitarre schauen vor einem Haus mit rot-weiß-gestreiften Holztüren

Am 13. Juni 2026 fand der Workshop „Park Platz Sound“ im Hof der alten Feuerwache statt.

Hier gehts zu den Veranstaltungs­fotos!

Mann mit Gitarre links im Bild, dahinter Powerpoint-Folie mit Titel: "The Sound of Growth: What Living Systems Reveal About Business Resilience".
Sustainability osapiens Summit 2026: The Sound of Growth – What Living Systems Reveal About Business Resilience

Am 09. bis 10. Juni 2026 fand der Sustainability osapiens Summit (SoS.26) in Mannheim statt. Mit dabei waren Dr. Francesco Leone vom Wissen bewegen-Projekt „Alte Feuerwache gemeinsam gestalten!“ und der Musiker und Forscher Andrea Crescenzi. 

Mehr Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier!

Alte Feuerwache gemeinsam gestalten!

Musical, Plants, Community

Im Rahmen des Programms Wissen bewegen startet an der Universität Mannheim ein neues Kooperations­projekt mit der Alten Feuerwache. Das Vorhaben verbindet kulturelle Innovation, Community Engagement und künstlerisch-wissenschaft­liche Praxis – und verfolgt dabei zwei eng miteinander verknüpfte Ziele.

Ein entscheidungs­fähiger Quartiersbeirat wird aufgebaut, der die Perspektiven und Anliegen der lokalen Gemeinschaft systematisch in die Arbeit der Alten Feuerwache einbringt. Ziel ist es, Beteiligung strukturell und nachhaltig zu verankern und neue Formen der Zusammenarbeit zwischen Kulturinstitution und Stadtteil zu erproben. Der Beirat wird als dauerhaftes Dialog- und Mitgestaltungs­format konzipiert.

Zweitens wird dieser Prozess durch eine künstlerisch-wissenschaft­liche Workshopreihe begleitet: In Sonifikations-Workshops mit dem Musiker und Forscher Andrea Crescenzi, derzeit Visiting Student an der Universität Mannheim und Resident Artist in der Alten Feuerwache, erkunden Teilnehmende die „Klänge der Pflanzen“. Dabei werden bioelektrische Signale von Pflanzen in hörbare Töne übersetzt und gemeinsam kreativ weiterentwickelt. Die Workshops dienen nicht nur als künstlerische Experimentierräume, sondern auch als niedrigschwellige Beteiligungs­formate, um unter­schiedliche Gruppen aus dem Quartier für den neuen Beirat zu gewinnen und miteinander ins Gespräch zu bringen.

Das Projekt ist aus dem Kurs „Cultural Intrapreneur­ship“ des Projekts MARCIE entstanden. Studierende entwickelten dort innovative Ansätze, wie kulturelle Institutionen partizipativer, offener und stärker im Sozialraum verankert arbeiten können.

Durch die Förderung im Rahmen des Programms „Wissen bewegen“ des Bereichs Bildungs­innovation (ZLBI) wurde das Konzept weiterentwickelt und geht nun in die Umsetzung.

Mit der Verbindung von struktureller Mit­bestimmung (Beirat) und kreativer Praxis (Sonifikation) versteht sich das Projekt als Modellfall dafür, wie Wissenschaft, Kultur und Stadt­gesellschaft gemeinsam neue Räume der Teilhabe gestalten können.

Der letzte Workshop fand am 13. Juni 2026 statt.

Park-Platz-Sound

  • Veranstaltungs­informationen auf einen Blick

    Am 13. Juni 2026 findet die Veranstaltung „PARK-PLATZ-SOUND – wenn Pflanzen Musik machen“  in der alten Feuerwache Mannheim statt. 

    Von 10 Uhr bis 16:30 Uhr setzt sich das Team von „Alte Feuerwache gestalten“ und Andrea Crescenzi damit auseinander, wie Pflanzen klingen und ob man mit ihnen musizieren kann. 

    Eintritt frei! 

    Von 10:30 Uhr bis 11:30 Uhr findet ein interaktiver Workshop zum Hören, Experimentieren und Staunen für Kinder und Familien statt – Pflanzen werden über Sensoren hörbar gemacht und gemeinsam erforscht.

    Mehr Informationen gibt es hier!

  • Wenn Pflanzen Musik machen

    Wie klingt eine Pflanze? Kann man mit ihr musizieren?

    Park-Platz-Sound lädt dazu ein, Pflanzen auf eine völlig neue Weise zu erleben. Mithilfe von Biofeedback- und Sonifizierungs­technologien werden feine elektrische Signale von Pflanzen in Klänge übersetzt und hörbar gemacht. So entstehen faszinierende Klanglandschaften, die als Ausgangspunkt für musikalische Begegnungen zwischen Mensch und Pflanze dienen.

    Im Mittelpunkt steht das gemeinsame Entdecken, Zuhören und Improvisieren. Pflanzen werden zu klanglichen Partnern, deren Signale von Musikerinnen, Stimmen und Bewegungen aufgegriffen und in Echtzeit weiterentwickelt werden. Es entsteht ein lebendiger Dialog zwischen menschlichen und nicht-menschlichen Akteurinnen – überraschend, poetisch und jedes Mal einzigartig.

    Das Projekt richtet sich an Menschen jeden Alters – mit oder ohne musikalische Vor­kenntnisse. Familien, Nachbar*innen, Musik­interessierte und Neugierige sind eingeladen, selbst auszuprobieren, wie Pflanzen hörbar werden und welche Verbindungen zwischen Klang, Natur und Gemeinschaft entstehen können. Park-Platz-Sound verbindet Kunst, Wissenschaft und Gemeinschaft zu einer besonderen Erfahrung des Hörens – und eröffnet neue Perspektiven auf die lebendige Welt um uns herum.

  • Programm

    10:00 Uhr – Begrüßung & Einführung
    Vorstellung des Projekts und Demonstration der Pflanzen-Sonifizierung: Wie werden pflanzliche Signale zu Klang?

    10:30–11:30 Uhr – Pflanzenmusik für Kinder & Familien
    Interaktiver Workshop zum Hören, Experimentieren und Staunen. Pflanzen werden über Sensoren hörbar gemacht und gemeinsam erforscht.

    11:30–12:00 Uhr – Plant Listening Session
    Eine ruhige Klangreise mit den Stimmen der Pflanzen. Parallel besteht Gelegenheit zum Austausch und zur Information über Pflanzenpatenschaften und weitere Projektaktivitäten.

    12:00–13:00 Uhr – Pflanzenmusik erleben
    Gemeinsames Lauschen der Pflanzenklänge – über Lautsprecher im Raum oder ganz individuell über Kopfhörer. Ein Workshop über Wahrnehmung, Zuhören und unsere Beziehung zur Umwelt.

    15:00–16:30 Uhr – Pflanzenmusik & Improvisation
    Musiker*innen und Pflanzen treten in einen klanglichen Dialog. Die hörbar gemachten Pflanzensignale werden live aufgegriffen und in musikalische Improvisationen übersetzt. Instrumente, Stimme, Körper und Pflanzen verschmelzen zu einer gemeinsamen Performance.

  • Pflanzenpatenschaft

    Im Rahmen des Projekts können außerdem Pflanzenpatenschaften übernommen werden. Bewohner*innen und Familien erhalten eine Pflanze, die sie über mehrere Wochen begleiten und pflegen. So entsteht eine langfristige Verbindung zwischen den Teilnehmenden, den Pflanzen und dem gemeinsamen Klang­projekt.

  • Plakat

  • Fotos vom Workshop am 13.06.2026

  • Sustainability osapiens Summit

    Eine Perspektive auf Resilienz, Rückkopplungs­schleifen und Entscheidungs­findung jenseits traditioneller Kennzahlen

    Am 09. bis 10. Juni 2026 fand der Sustainability osapiens Summit (SoS.26) in Mannheim statt. Mit dabei waren Dr. Francesco Leone vom Wissen bewegen-Projekt „Alte Feuerwache gemeinsam gestalten!“ und der Musiker und Forscher Andrea Crescenzi. 

    Ziel des Vortrags war Kultur und Wirtschaft in einem einzigartigen gemeinsamen Raum zusammenzubringen und sich der Frage „Was können Unter­nehmen von lebenden Systemen lernen?“ zu widmen. Nachhaltiges Wachstum wurde aus einem ganz neuen Blickwinkel betrachtet: Live-Biofeedback von Pflanzen wurde in Klang übersetzt und schaffte so Raum für einen Dialog zwischen Wissenschaft, Kunst und Organisations­denken.

    Mehr Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier:

  • Kontakt

    Mann mit Glatze und Bart trägt blauen Pullover und rotes Hemd, steht vor historischem Gebäude mit Statue auf gepflastertem Platz

    Dr. Francesco Leone

    Wissenschafts­management & Internationales (ENGAGE.EU | Cultural Innopreneur­ship)
    Universität Mannheim
    Lehr­stuhl für Geschichte des Spätmittelalters und der frühen Neuzeit
    L 7, 7 – Raum 304
    68161 Mannheim
    Frau mit langem, hellbraunem Haar, das zu einem Zopf gebunden ist, trägt eine beige Bluse mit Knöpfen, steht vor Mannheimer Schloss mit großen Fenstern

    Luise Fast, M.A.

    Wissenschafts­management & Internationales (MARCIE | Cultural Innopreneur­ship)
    Universität Mannheim
    Lehr­stuhl für Geschichte des Spätmittelalters und der frühen Neuzeit
    L 7, 7 – Raum 304
    68161 Mannheim