Mann und Frau stehen auf Platz 1 eines imaginären Podests im Bauteil B6 der Universität Mannheim.

Gleich­stellung an der Universität Mannheim: Zahlen und Fakten

Deutschland­weit gehen hochqualifizierte Wissenschaft­lerinnen an den Karriereschnittstellen des Wissenschafts­systems verloren. Die sogenannte „Leaky Pipeline“ gibt es auch an der Universität Mannheim. Liegt der Anteil an Wissenschaft­lerinnen bei den Postdocs noch bei starken 51,6 %, so sinkt er bei den Junior­professuren auf 34,3 % und bei den Professuren sogar auf 24,5 % ab (Stand 1.12.2025). Das soll sich ändern. Maßnahmen und Zielsetzungen für die aktuelle Planungs­periode finden Sie im aktuellen Gleich­stellungs­plan der Universität Mannheim.

  • Frauenanteile bei den Promotionen

  • Frauenanteile bei den Postdocs

  • Frauenanteile bei den Junior­professuren

  • Frauenanteile bei den W3-Professuren


Gleich­stellung und Diversität in der Forschung

Auch in der Mannheimer Forschung und Lehre spielen Gleich­stellung und Diversität eine große Rolle. So widmet sich beispielsweise das Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung (MZES) in einem seiner Forschungs­schwerpunkte der Frage, wie Lebens­läufe und soziale Ungleich­heiten durch Veränderungen von Bildungs­systemen, Arbeits­märkten und weiteren gesellschaft­lichen Bedingungen beeinflusst werden können. Im SFB/TRR 224 Economic Perspectives on Societal Challengesliegt ein Forschungs­schwerpunkt auf der ökonomischen Bedeutung von Trans­formationen in Familien- und Bildungs­politik und deren Einfluss auf Gender Equality. Weitere Beispiele finden Sie in der Liste ausgewählter Publikationen der Mannheimer Genderforschung (PDF).


Kontakt

Nurtih Epstein hat lange dunkle Haare. Sie trägt ein schwarzes Oberteil und lächelt in die Kamera.

Dr. Nurith Epstein (sie/ihr)

Projektstelle evidenz­basierte Arbeit für Gleich­stellung und Diversität; stellvertretende Leitung
Universität Mannheim
Stabsstelle Gleich­stellung und Diversität
B 6, 30–32
68159 Mannheim