Zwei Forschende stehen im Flur des Ostflügels und unterhalten sich lächelnd. Neben ihnen steht ein Kinderwagen.

FAiR@UMA – Family Assistance in Research

Unter­stützung für familiär stark eingebundene weibliche und FLINTA* Wissenschaft­ler*innen

Das Arbeits­pensum eine*r Wissenschaft­ler*in mit Kind oder Pflegeverantwortung bleibt hoch – auch wenn sie beispielsweise in Teilzeit arbeitet. Die private Eingebundenheit erhöht sich, gleich­zeitig muss das eigene Profil weiter geschärft und der Anschluss an den Lehr­stuhl oder das Forschungs­projekt will gehalten werden. Das Programm FAiR@UMA (Family Assistance in Research) stellt die Weichen.

Sie können bei uns unbürokratisch Gelder für Hilfskraftmittel beantragen. Die Hilfskraft unter­stützt Sie in allen Stadien der wissenschaft­lichen Publikation, übernimmt Recherchearbeiten, führt Datenerhebungen fort und nimmt zeitaufwändige Administration ab.

Wichtig: Um die Hilfskraftmittel beantragen zu können, muss Ihr Arbeits­verhältnis zu einem geringen Prozentsatz aktiv sein.

Ziel­gruppe

Weibliche und weitere FLINTA*-Wissenschaft­ler*innen (Doktorand*innen, Postdocs, Junior­professor*innen, Professor*innen) mit mindestens einem Kind unter 12 Jahren oder Pflegeverantwortung.

FLINTA* ist ein Akronym, das für Frauen, Lesben, intergeschlechtliche, nicht-binäre, trans* und agender Personen steht.

Art der Förderung

Mittel für die Einstellung einer Hilfskraft

Wichtig: Die Förderung kann nur zur Einstellung einer neuen Hilfskraft verwendet werden, nicht zur Finanzierung einer Hilfskraft, die bereits für Sie arbeitet.

HilfskraftMaximal monatliche Stundenanzahl
ungeprüft43
Geprüft mit Bachelor-Abschluss41
Geprüft mit Master-Abschluss30

Förderdauer

Bis zu 6 Monate ab frühestens Juli 2026

Antrags­verfahren

Der Bewerbungs­zeitraum beginnt am 13. April 2026. Bewerben Sie sich bis spätestens 8. Mai 2026. 

Das Antragsformular werden Sie rechtzeitig zum Bewerbungs­beginn auf dieser Seite finden.

Die Vergabe der Mittel erfolgt nach Ende der Ausschreibungs­frist vorbehaltlich der vorhandenen Mittel und unter Berücksichtigung besonderer Härtefälle. Über­steigt die Anzahl der Bewerbungen die verfügbaren Mittel entscheidet ein Los­verfahren. Es besteht kein Rechts­anspruch auf Förderung.

Nachweise über familiäre Eingebundenheit

Nur im Falle der Bewilligung des Antrags sind innerhalb von 2 Wochen nach Zugang der Bewilligungs­benachrichtigung die nötigen Nachweise einzureichen, dass Sie mindestens ein Kind unter 12 Jahren haben oder eine*n Angehörige*n pflegen. Falls die nötigen Nachweise nicht rechtzeitig eingereicht werden, können Sie keine Förderung erhalten.

Eva Gredel hat helle mittellange Haare. Sie trägt ein weißes Oberteil mit einem beigen Blazer darüber.
Bei meinem beruflichen Wiedereinstieg nach meiner zweiten Schwangerschaft war meine ältere Tochter 3 Jahre und die jüngere Tochter 5 Monate alt. In dieser Zeit großer Herausforderungen waren die bewilligten FAiR@UMA-Mittel für die anstehenden Aufgaben in Forschung und Lehre äußerst hilfreich: Die eingestellte Hilfskraft hat meine Lehr­veranstaltungen als Seminarassistenz begleitet und mich bei der Erhebung von Forschungs­daten unter­stützt.
Dr. Eva Gredel, akademische Mitarbeiterin (Professur­vertretung) am Lehr­stuhl Germanistische Linguistik
Lea Tochtermann hat ihre blonden Haare zu einem Zopf gebunden und hat einen Pony im Gesicht. Sie trägt eine weiße Bluse und lächelt in die Kamera.
Die unkomplizierte und schnelle Bewilligung von Hilfskraftmitteln durch FAiR@UMA erlaubt es mir Freiräume zu gewinnen, um mich auf meine Kernaufgaben in Lehre und Forschung zu konzentrieren. Außerdem sehe ich diese Form der Unter­stützung auch als Wertschätzung meiner Arbeit als Dozierende und Wissenschaft­lerin mit kleinen Kindern.
Prof. Dr. Lea Tochtermann, Junior­professur für Bürgerliches Recht und Europäisches Patentrecht
Linh Nguyen hat lange schwarze Haare. Sie trägt eine dunkle Brille und ein dunkles Oberteil.
Das erste Mutterglück bringt so viel Freude, aber auch einige Herausforderungen. Dank FAiR@UMA konnte ich den veränderten Anforderungen von Familie und Beruf besser gerecht werden. Durch die gewonnene Hilfskraft kann ich meine Forschung unbeschwerter vorantreiben.
Linh Nguyen, Doktorandin am Lehr­stuhl für VWL, Ökonometrie