Das Mannheimer Barockschloss und der Ehrenhof unter blauem Himmel.

Ein Streit um die Moderne. Foucault und die Frankfurter Schule

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Prof. Dr. Martin Saar

O 131

Gastvortrag des Philosophischen Seminars

Prof. Dr. Martin Saar (Goethe-Universität Frankfurt a.M.):
Ein Streit um die Moderne. Foucault und die Frankfurter Schule

Am 15. Oktober dieses Jahres hätte der französische Philosoph und Historiker Michel Foucault, der 1984 starb, seinen 100. Geburtstag gefeiert. Dieses Jubiläum bietet einen guten Anlass, über die Bedeutung seines vielzitierten und vielrezipierten Werks nachzudenken, das viele zentrale Bereiche der Philosophie berührt. Zu Beginn dieses Jahres ist zudem Jürgen Habermas, geboren 1929, verstorben. Als einer von Foucaults wichtigsten Zeitgenossen und schärfsten Kritikern (und zugleich als führender Vertreter der Kritischen Theorie in der Tradition der Frankfurter Schule) bleibt Habermas für jede Neu­bewertung von Foucaults intellektuellem Erbe relevant. Aus heutiger Perspektive erscheint ihre kurze und polemische Auseinandersetzung zu Beginn der 1980er Jahre im Rahmen der bekannten (und berüchtigten) Debatte über Moderne und Postmoderne und die Werte der Aufklärung in einem neuen Licht. Zugleich eröffnet sie neue Perspektiven für die Frage, wie die philosophische Hinterlassenschaft beider Denker einzuschätzen ist.

Alle Interessierten sind herzlich willkommen!

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