Junge Menschen in die Forschung miteinbeziehen, anstatt nur über sie zu forschen – das ist das Ziel des neugegründeten Kinder- und Jugendbeirats der Universität Mannheim. Im Interview erklärt dessen Gründerin Prof. Dr. Tina In-Albon, Professorin für Klinische Psychologie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters, wie die Treffen ablaufen und mit welchen Forschungsfragen sie sich beschäftigen.
Eine neue Studie des Mannheimer BWL-Professors Dr. Hartmut Höhle untersucht Reaktionen tatsächlicher Opfer des Cambridge-Analytica-Skandals bei Facebook über einen längeren Zeitraum. Zentrales Ergebnis: Trotz Datenmissbrauchs bleiben Betroffene auf der Plattform.
Unter Beteiligung von Wissenschaftler*innen aus Mannheim zeigt eine im April 2026 veröffentlichte Nature-Publikation: Selbst bei identischen Datensätzen kommen Forschende oft zu unterschiedlichen Schlussfolgerungen.
Eine Forschungsgruppe unter Leitung des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit (ZI) in Mannheim hat erstmals innerhalb der NAKO-Gesundheitsstudie einen Zusammenhang zwischen Zigarettenkonsum und Depressionen bestätigt. An der Studie hat unter anderem die Mannheimer Psychologin Carolin Marie Callies mitgewirkt.
Männliche Abgeordnete sind um rund sechs Prozentpunkte weniger aufmerksam, wenn im Plenum eine Frau spricht. Weibliche Abgeordnete hören Männern und Frauen dagegen gleichermaßen zu. Das zeigt eine Untersuchung des MZES-Politikwissenschaftlers Dr. Oliver Rittmann und Kollegen.
Jüngere wie ältere Erwachsene sind gleichermaßen in der Lage, sich neue sozio-emotionale Verhaltensweisen anzueignen. Auch Menschen im höheren Alter ziehen Nutzen aus einer Persönlichkeitsintervention, mit der ein anderer Umgang mit Stress und herausfordernden sozialen Situationen trainiert wird. Das zeigt eine Studie der psychologischen Alternsforschung, die Forscherinnen aus Deutschland und der Schweiz unter der Leitung von Prof. Dr. Cornelia Wrzus (Universität Heidelberg) und Prof. Dr. Corina Aguilar-Raab (Universität Mannheim) durchgeführt haben.
Die Mannheimer Psychologin Prof. Dr. Olga Stavrova hat mit Kolleg*innen untersucht, wie Anhänger*innen von Gewinner- und Verliererparteien ein Wahlergebnis erleben und welche Veränderungen im Wohlbefinden und in der Persönlichkeit sich dabei beobachten lassen. Die Veränderungen sind bis zu vier Monate nach der Wahl messbar.
Wie emotional zufrieden, verbunden und persönlich angesprochen sich Mitglieder der katholischen Kirche fühlen, beeinflusst einer Studie der Universität Mannheim zufolge maßgeblich ihre Austritts- oder Bleibeabsicht.
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