Studie untersucht Kosten der Klimapolitik für verarbeitende Industrie

Eine Studie des Sonderforschungsbereichs EPoS – Economic Research Center der Universitäten Mannheim und Bonn untersucht, wie sich die Kosten der EU-Klimapolitik auf deutsche Industrieunternehmen auswirken. Die Forschenden analysierten Daten von rund 75.000 bis 90.000 Produktionsstätten aus den Jahren 2000 bis 2019. Sie fanden kaum messbare Auswirkungen der Klimaschutzauflagen auf Beschäftigung und Löhne. Unternehmen, die im Rahmen des EU-Emissionshandels kostenlose Emissionszertifikate als Ausgleich erhielten, stellten zudem nur etwa halb so häufig ihren Betrieb ein wie nicht regulierte Vergleichsunternehmen.
Eine der Autor*innen ist Kathrine von Graevenitz, Ph.D., Professorin für Umweltökonomie an der Universität Mannheim und am ZEW – Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung sowie Wissenschaftlerin am EPoS Economic Research Center. Die Ergebnisse der Studie wurden in einem Discussion Paper veröffentlicht.
