Aktionswoche für Vielfalt, Teilhabe und Chancengerechtigkeit an der Universität Mannheim mit zwei öffentlichen Veranstaltungen
Im Rahmen einer Aktionswoche lädt die Universität zur Auseinandersetzung mit Vielfalt und Diskriminierung ein. Zu zwei öffentlichen Veranstaltungen – einer Podiumsdiskussion zum Thema „20 Jahre Elterngeld“ und einem Vortrag des Autors Fikri Anıl Altıntaş über Männlichkeit im digitalen Zeitalter – sind Interessierte herzlich eingeladen.
Pressemitteilung vom 12. Oktober 2026
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Unterschiedliche Perspektiven prägen, wie wir leben, arbeiten und die Welt sehen. Die Auseinandersetzung mit den verschiedenen Dimensionen von Vielfalt und Diskriminierung ermöglicht es uns, Stereotype zu hinterfragen, Barrieren abzubauen und neue Ansätze für eine inklusivere, gerechtere und innovationsfähigere Gesellschaft zu entwickeln.
Unter dem Motto „Perspectives Matter. Aktionswoche für Vielfalt, Teilhabe und Chancengerechtigkeit“ lädt die Universität Studierende, Lehrende, Beschäftigte sowie die breite Öffentlichkeit ein, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Neben universitätsinternen Vorträgen, Workshops und wissenschaftlichen Diskussionen richten sich zwei Veranstaltungen an die Öffentlichkeit.
Podiumsgespräch „20 Jahre Elterngeld“
Am Mittwoch, dem 21. Oktober, findet ein Podiumsgespräch zum Thema „20 Jahre Elterngeld – Bilanz und Perspektiven eines familienpolitischen Meilensteins“ statt, an dem unter anderem Nicolette Kressl (Regierungspräsidentin a.D.) teilnimmt. Als damalige Bundestagsabgeordnete hat sie das Gesetz im Bundestag politisch maßgeblich mitgestaltet und berichtet aus erster Hand über die Entstehung. Mit ihr auf dem Podium sitzen Prof. Dr. Sylvia Schraut, Expertin für Frauen- und Geschlechtergeschichte, und Dr. Lukas Riedel, Wirtschaftswissenschaftler am Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW). Die Veranstaltung wird von Prof. Dr. Matthias Krause, Prorektor für Digitalisierung, Gleichstellung und Diversität der Universität Mannheim, moderiert. Beginn ist um 17 Uhr in den Katakomben (Schloss Ost, EG).
Vortrag und Gespräch „Kritische Männlichkeit im digitalen Zeitalter“
Am Mittwoch, dem 11. November, lädt die Universität in Kooperation mit der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Mannheim zu einem Vortrag und Gespräch mit Autor Fikri Anıl Altıntaş zum Thema „Kritische Männlichkeit im digitalen Zeitalter – Zwischen Manosphere und Selbstreflexion“ ein. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr im Hörsaal M 003 (Schloss Mittelbau, Eingang links neben dem Schlossmuseum) und wird von Dr. Karina Essig, Leiterin der Stabsstelle Gleichstellung und Diversität der Universität Mannheim, moderiert.
Inhaltlich setzt sich der Autor Fikri Anıl Altıntaş damit auseinander, was es heute bedeutet, Mann zu sein – und welche Rolle Online-Räume dabei spielen, in denen sich antifeministische Ideologien rasant verbreiten. In seinem Vortrag beleuchtet er das Konzept der kritischen Männlichkeit vor dem Hintergrund aktueller Entwicklungen der sogenannten Manosphere und zeigt, wie digitale Radikalisierungsprozesse insbesondere junge Männer erreichen. Dabei zeigt sich ein enger Zusammenhang mit geschlechtsspezifischer Gewalt, denn Studien belegen eine wachsende Akzeptanz von Gewalt gegen Frauen und queere Personen im Sog dieser Ideologien. Im Anschluss lädt eine offene Diskussionsrunde dazu ein, Fragen zu stellen und eigene Perspektiven einzubringen.
Kontakt:
Dr. Frank Degler
Stabsstelle Gleichstellung und Diversität
Universität Mannheim
E-Mail: frank.degleruni-mannheim.de
Katja Bauer
Stellv. Pressesprecherin
Universität Mannheim
Tel.: +49 621 181-3597
E-Mail: katja.baueruni-mannheim.de
