Mannheimer Forschungsprojekt als Finalist für internationalen Innovationsgipfel ausgewählt
Das Mannheimer Forschungsprojekt TRAPP, das mithilfe künstlicher Intelligenz den Kinderhandel bekämpfen soll, gehört zu den 100 weltweit ausgewählten Projekten, die beim „Prototypes for Humanity Summit“ in Dubai im November vorgestellt werden. Die Veranstaltung bringt innovative Hochschulprojekte mit Unternehmen, öffentlichen Institutionen und Investor*innen zusammen. Nur drei weitere Universitäten aus Deutschland haben sich mit ihren Projekten für die Veranstaltung qualifiziert.
Pressemitteilung vom 26. Oktober 2026
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Mehr als 1.200 Universitäten weltweit haben sich mit ihren Projekten für die Teilnahme beworben. Die Veranstalter*innen wählten 100 Finalisten aus – darunter TRAPP, ein Forschungsprojekt unter der Leitung der Sozialwissenschaftlerin Dr. Eirliani Abdul Rahman. Sie wird von der Baden-Württemberg Stiftung im Rahmen des Programms für internationale Wissenschaftsfreiheit unterstützt und forscht seit März 2026 am Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung (MZES) der Universität Mannheim. Ihre Forschungsarbeit wird außerdem vom Lehrstuhl für Social Data Science der Universität Mannheim unter der Leitung von Prof. Marc Ratkovic Ph.D. gefördert.

Der „Prototypes for Humanity Summit“ findet vom 16. bis 22. November in Dubai statt. Die Plattform bietet den ausgewählten Teams die Möglichkeit, ihre Projekte einem internationalen Publikum vorzustellen und Kontakte zu möglichen Kooperationspartner*innen zu knüpfen.
Zum Projekt Trafficking Risks: AI for Proactive Protection (TRAPP)
Im Rahmen ihres Projekts entwickelt Abdul Rahman mithilfe künstlicher Intelligenz ein Tool, das Muster des Kinderhandels im indischen Bundesstaat Odisha erkennen soll. Eine skalierbare Plattform soll künftig fragmentierte Datensätze zusammenführen, Risikogebiete mithilfe von Heatmaps sichtbar machen und das zuständige Ministerium in Odisha dabei unterstützen, gefährdete Familien besser vor Kinderhandel zu schützen.
Ziel ist es, besonders gefährdete Familien und lokale Gemeinschaften frühzeitig zu identifizieren und Kinderhandel zum Zweck von Zwangsarbeit, Zwangsheirat oder sexueller Ausbeutung gezielter vorzubeugen.
Weitere Informationen:
Prototypes for Humanity Summit
Forschungsprojekt TRAPP
Pressemitteilung zum Forschungsstipendium für Eirliani Abdul Rahman
Kontakt:
Dr. Eirliani Abdul Rahman (verfügbar für Interviews auf Englisch)
Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung (MZES)
Universität Mannheim
Tel. +49 621 181-1996
E-Mail: eirliani.abdul.rahmanuni-mannheim.de
Yvonne Kaul
Forschungskommunikation
Universität Mannheim
E-Mail: kauluni-mannheim.de
